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Rezepte

Ricotta-Eistorte mit DIY Kuchenständer

Eigentlich mag ich ja nicht so gerne Farben. Weshalb mein Kleiderschrank auch zumeist aus grauen oder schwarzen Teilchen besteht.

Aber zum Start des Frühlings freue ich mich dann über die schönen Farben in der Natur und möchte mir diese am liebsten nach Hause holen…Alle auf einmal und diese am besten noch als quitschbunte Kuchenständer, die dann als Eyecatcher auf jeder Kuchentafel ihr Bestes geben!

So einen wie Steffi und Moni von Decorize in ihrem Blogpost “Let`s spray!  – Tortenständer selbst gemacht” gezaubert haben. Genau so einen in pink  – passend zur Erdbeersaison.

Als dann auch noch bei uns zuhause der Ruf erfolgte “..ich muss mal kurz zum Baumarkt, möchtest du mit?”   – ja, ich wollte!

Alles was ihr zum Nachmachen benötigt, findet ihr hier! Steffi und Moni haben dieses sehr gut beschrieben! (Ich habe allerdings auf den Klarlack verzichtet).

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& wenn man so im Sprüh-Wahn ist, kann man natürlich auch nicht stoppen und so hat auch der Schleich-Hase ein neues pinkes Outfit bekommen. (Diesen habe ich vorher noch grundiert, weil ich mir nicht sicher war, ob die Farbe hält.) Aufgeklebt auf einem alten Marmeladenglas wacht dieser jetzt über meinen Vorrat an Schoko-Minz-Dragees.

So ein neuer Kuchenständer muss natürlich gefeiert werden … Bei einem Gartenpicknick für zwei und einem Tortenboden aus meinen absoluten Lieblingskeksen, weil die Creme einfach so unbeschreiblich lecker ist!

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Ricotta-Eistorte mit Kekscrumble

ihr braucht hierfür ganz wenig Zeit in der Küche, nur einige Zutaten, aber ein wenig Geduld bis die Torte gefroren ist

Boden:

175g Oreo Kekse, 50g geschmolzene Butter

die Oreokekse klein hacken und mit der Butter vermengen. Diesen Crumbleteig dann in eine mit Backpapier ausgelegte Backform einlegen und fest an den Boden drücken. Nun muss der Teig 20 Minuten im Kühlschrank verharren.

Ricotta-Masse:

250g Ricotta, 300g Doppelrahmfrischkäse, 130g Zucker, 300ml Schlagsahne, 1 Päckchen Vanillezucker

Diese Zutaten verquirlen und auf dem Keksboden verteilen.

Topping:

50g Schokolade, ein paar Erdbeeren

die Schokolade schmelzen und gleichmäßig auf dem Käsekuchen verteilen, mit ein paar Erdbeeren garnieren.

Und nun noch den Kuchen abgedeckt für 6-8 Stunden in den Kühlschrank oder Tiefkühler (je nach Geschmack oder Platzverhältnissen)

Ich habe die Torte zum Schluß noch mit Löffelbiskuit dekoriert. Hierfür habe ich 100g Löffelbiskuit verwendet – alle Stangen halbiert – und nach dem Kühlvorgang leicht an die Torte gedrückt. Schleife herumbinden – fertig!

Jetzt kann das Picknick starten!

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Habt einen wunderschönen Tag!

Alles Liebe,

Rebekka-Unterschrift

So schmeckt der Sommer…| Lollipop-Eis mit Minze und Erdbeere

Über Pfingsten hatte ich Besuch. Aus der alten Heimat. Von einer meiner besten Freundinnen, die ich bereits seit der Ausbildung kenne. Und das ist schon ganz schön lange her. Da wollen wir jetzt mal lieber nicht so genau drüber nachdenken. Ist man nicht immer nur so alt, wie man sich fühlt? :-)

Auf jeden Fall habe ich mich riesig auf Ihren Besuch gefreut und schon die ganze Woche über Pläne bezüglich der Wochenendgestaltung geschmiedet. Köln und Umgebung in quasi 72 Stunden. Eins hatte ich dabei jedoch nicht auf dem Schirm – Erdbeeren.

Neben dem ganzen Gepäck zaubert sie nämlich eine große Schale Erdbeeren hervor. Frisch vom Land und direkt vom Erzeuger. Herrlich! Und da für das Wochenende bestes Sommerwetter vorausgesagt wurde, kamen wir spontan auf die Idee aus den Früchtchen ein leckeres Eis zu machen. Eis schmeckt immer.

So haben wir kurzerhand einfach umdisponiert. Man muss auch Prioritäten setzen. Dom oder Eis? In diesem Fall eine sehr einfache Entscheidung: Eis natürlich.

Leckermäulchen aufgepasst! Hier kommt das Rezept:

Lollipop-Eis mit Minze und Erdbeeren

LollipopZutaten für 7 Eis am Stiel:

  • 350 g Mascarpone
  • 2 Teebeutel Pfefferminztee (die Geschmacksrichtung könnt Ihr aber auch individuell nach Euren Wünschen auswählen)
  • 200 ml Wasser
  • 2 EL Honig
  • 100 g Erdbeeren
  • 60 g Zucker
  • Lebensmittelfarbe (in unserem Fall pink und türkis)

Zubereitung:

1. In einem kleinen Topf das Wasser, die Teebeutel, den Zucker und 1 EL Honig aufkochen.

2. Den Tee 5 Minuten ziehen und anschließend abkühlen lassen.

3. Für die obere Schicht des Eis 150g Mascarpone mit 50 ml Tee vermischen und in den Eisformen füllen. Ca. 1 Stunde im Gefrierschrank anfrieren. (Wenn die Masse beginnt zu gefrieren den Eisstiel in das Eis stecken.)

4. Jetzt die Erdbeeren pürieren und mit 50 g Mascarpone verrühren. Je nach gewünschter Farbintensität kann noch etwas Lebensmittelfarbe hinzugegeben werden. Die zweite Schicht kann nun in die Förmchen gefüllt werden und wieder für ca. 1 Stunde ab in den Gefrierschrank.

5. Für die letzte Eisschicht werden wieder 150g Mascarpone mit 1 EL Honig und Lebensmittelfarbe nach Bedarf verrührt. Auch diese Masse kommt jetzt in die Förmchen und wartet noch etwa 1 Stunde im Gefrierschrank auf Ihren großen Auftritt.

Lollipop2Lollipop3In diesem Sinne: Ice Ice, Baby!! Lasst es Euch schmecken!!

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It´s Ice Tea Time | Eistee mit Holunder und Minze

Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich trinke tendenziell immer zu wenig. Viel zu wenig. Angeblich besteht der Körper ja zu 80% aus Wasser. Kann ich mir bei meinem Körper nicht vorstellen. Diese Angabe unterliegt doch sicher auch Füllmengenschwankungen.

Ich finde es immer furchtbar anstrengend sich entscheiden zu müssen ob und vor allem was ich trinken möchte.

  • Wasser? Nur wenn es sich nicht vermeiden lässt.
  • Kaffee? Pfui. Alleine schon der Geruch!!( ich hatte ja immer gedacht, dass sich das mal ändern wird. Aber nein. Ich werde wohl später beim Kaffeekränzchen in betagter Runde einen heißen Kakao bestellen müssen.)
  • Tee? Kann man trinken, muss man aber nicht.
  • Fruchtsaftschorlen? Zur Not auch das. Aber wirklich nur in der allergrößten Not!

Als Kind hatte ich das Problem nicht. Da wusste ich immer was ich trinken möchte. Milch!! Morgens, mittags, abends, nachts. Oh je, meine Mama ist damals schier daran verzweifelt. Denn nicht nur ich war milchsüchtig, sondern auch meine Schwester und mein Vater. Das muss ein Gendefekt sein. Bei den Mengen, die wir getrunken haben, wäre ein Kuh im Garten im Hinblick auf Transportwege optimal gewesen. Nur leider etwas unpraktisch. Und nicht nachbarschaftskompatibel. Auch heute noch nicht.

Auf mein neues Lieblingsgetränk bin ich dann eher durch Zufall gestoßen. Mein Faible für Küchenutensilien ist daran schuld. Kennt Ihr den Blog Backbube? Nein? Das muss sich ändern. Markus stellt nämlich jeden Montag unter dem Motto “Ice Tea Monday” ein neues extrem leckeres Eisteerezept vor. Anfangs weckte jedoch nicht der Tee, sondern der Tea Jay mein Interesse. Ich war schockverliebt. Den musste ich haben.

Und jetzt hab ich ihn. Seitdem liebe ich selbstgemachte Eistees. Probiere ständig neue Variationen. Alles ist erlaubt. Und schmeckt meistens fabelhaft. Und da für dieses Wochenende Sommer, Sonne, Sonnenschein angesagt ist, verrate ich Euch mein derzeitiges Lieblingsrezept:

Holunder – Minze – Eistee mit Zitronen und Limetten

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Zutaten:

  • 2 EL Himbeersirup
  • 2 Stängel frische Minze
  • 1 Zitrone
  • 1 Limette
  • 200 ml Eiswasser
  • Eiswürfel
  • 2 Teebeutel Holunder & Minze

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Zubereitung:

1. Das Eiswasser zusammen mit den Eiswürfeln in die Karaffe  füllen. Anschließend den Sirup sowie jeweils 2 Limetten – und Zitronenscheiben hinzugeben.

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2. Den Brühaufsatz aufstecken und in das Sieb die Teebeutel und die frische Minze füllen. Anschließend mit kochendem Wasser übergießen und gut 10 Minuten ziehen lassen. (Alternativ könnt Ihr dafür aber auch jedes andere Gefäß mit einem Fassungsvermögen von 200 ml nehmen.)

3.  Durch Drehen des Aufsatzes läuft der heiße Tee in die Karaffe. Damit sich der Tee mit dem Sirup vermischt, schüttelt die Flasche vorsichtig.
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4. Jetzt braucht Ihr den Tee nur noch in Gläser füllen. Die Gläser könnt Ihr nach Belieben noch mit weiteren Limmetten- oder Zitronenscheiben  und frischer Minze verzieren. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt :-)

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4. Sucht Euch jetzt nur noch ein schattiges Plätzchen, legt die Füße hoch und geniesst das tolle Wetter – und Euren Eistee!

Mich findet Ihr in der Hängematte!!

…und falls Ihr noch tolle Eistee-Rezepte für mich habt, immer her damit! Denn der Sommer fängt ja gerade erst an :-)

Sonnige Grüße,

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Gefrosteter Cheesecake im Glas – perfekt für den Start in den Sommer

He! Hallo… da fehlt doch etwas, oder? Ja genau… nämlich Sonnenstrahlen, die einen dazu zwingen die “Birkenstocks” anzuziehen und durch den Sand am Elbstrand zu schlendern. Dazu den Picknickkorb gepackt, die Decke aus dem Auto gezottelt und dann nix wie ans kühle Naß…

& wenn es dann mal soweit ist, hat natürlich niemand Lust lange in der Küche zu stehen, oder? Ein kleines, feines schnelles Rezept ist mir dann am liebsten und wenn dieses dann auch noch statt mit Hilfe des Backofens mit dem Gefrierfach geschieht… ganz famos!

Beim Gedanken an das Erdnussbutter- Cheesecake -Eis im vergangenen Jahr schmelz ich heute noch dahin!

Ein kurzer Blick in den Kühlschrank und die Küchenschränke genügte … alle Zutaten im Haus! Tief durchatmen… nomnom!

Gefrosteter Cheesecake im Glas mit frischen Heidelbeeren

Zutaten:

  • 150 g Heidelbeeren
  • 280g Frischkäse
  • 30g Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 Paket Vanillezucker
  • 200g Sahne
  • 100g schwedische Haferkekse (mit Schokoladenstücken und Kokosstreuseln)
  • 5 Eßl Butter

Frischkäse, das Mark einer Vanilleschote und den Zucker glatt rühren. Danach die Sahne und den Vanillezucker in einem weiteren Gefäß steif schlagen. Sahne und Frischkäsemasse zu einer Einheit verarbeiten.

Die schwedischen Haferkekse zerkleinern und in warmer Butter zu Haferkekskrümeln verarbeiten!

Sucht euch zwei große Gläser und schichtet die Kekse – Frischkäsemasse – Heidelbeeren abwechselnd.

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Jetzt alles noch für 4 Stunden in den Gefrierschrank  – in der Zwischenzeit darf einem schon mal das Wasser im Munde zusammenlaufen!

Nach Ablauf der Wartezeit …zurücklehnen und den gefrosteten Cheesecake auf der Zunge zergehen lassen… und vielleicht schafft ihr es ja, das zweite Glas vor hungrigen Mitessern zu schützen … ich hab es nicht geschafft! (Schade!)

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Aber es gibt ja noch jede Menge Früchte, die diesen Sommer verarbeitet werden wollen, oder?

Schnell noch alle Einladungen zur Strandparty versendet… na dann kann es ja losgehen!

HELLO SUNSHINE, kannst dich ruhig blicken lassen, ich wär dann schon lange soweit :-)

Rebekka-Unterschrift

 

 

 

Gläser : Mason Ball (hier)

An die Rührschüsseln, fertig, los! | Schmackofatziger Schokoladenkuchen

Das Rebekka und ich Geschwister sind, können wir beim besten Willen nicht leugnen. Auch ohne Gentest. Und zwar aus vielerlei Gründen. Wir haben beide die gleiche Haarfarbe. Meistens zumindest. Denn meine Schwester ist, was die Haarfarbe angeht, wesentlich experimentierfreudiger als ich :-) . Wir haben angeblich die gleichen Gesichtszüge. Zumindest wenn wir anderen Personen glauben dürfen. Wir sind beide sehr nah am Wasser gebaut. Egal ob der Grund eine rührseelige Geschichte im TV oder ein Abschied an Bahnhof oder Flughafen ist. Wir heulen jedes Mal Rotz und Wasser. Und sei es auch nur ein Abschied für 2 Wochen.

Eine Gemeinsamkeit war mir bislang allerdings noch nicht bekannt. Die Vorliebe für Erdbeeren mit Schokolade.

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Denn während meine Schwester letztes Wochenende die Rührschüssel hat heiß laufen lassen, war ich auch nicht untätig. Ich hatte genau den gleichen Einfall. Mir war nach Schokolade. Und auch die Erdbeeren im Kühlschrank haben mich angelächelt. Kurzerhand habe auch ich mit Mehl und Milch eine kleiner Sauerei in der Küche veranstalet und einen total leckeren, total saftigen, geradezu schmackofatzigen Schokoladenkuchen gezaubert.

Und hier kommt das Rezept!

Saftiger Schokoladenkuchen

Schokoladenkuchen_3Zutaten:

  • 300 g Butter
  • 8 EL Kakaopulver
  • 350 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • Salz
  • 2 Eier
  • 150 g Schmand
  • 60 ml Milch
  • 200 g Puderzucker
  • bei Bedarf: etwas Schokolade
  • bei Bedarf: ein paar Erdbeeren für die Dekoration

Zubereitung:

  • 200 g Butter, 4 EL Kakaopulver und 200 ml Wasser unter Rühren aufkochen. 10 Minuten abkühlen lassen.
  • Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen
  • Zucker, Mehl, Natron und 1 Prise Salz in einer großen Schüssel mischen. Eier und Schmand zugeben, zusammen mit der Kakaomasse unter die Mehlmischung rühren. In eine gefette Kastenform füllen und im heißen Ofen auf dem Rost im unteren Ofendrittel ca. 40 Minuten backen.
  • Inzwischen restliche Butter, restliches Kakaopulver, Milch und Puderzucker unter Rühren aufkochen.
  • Kuchen auf einem Gitter abkühlen lassen. Mit einem Spieß mehrmals einstechen, die Hälfte des Gusses darübergießen. Abkühlen lassen. Kuchen mit einem spitzen Messer aus der Form lösen. Restlichen Guß erwärmen und als Glasur über den Kuchen gießen.
  • Zum Abschluss den Kuchen noch ein paar Schokoladenstreusel und Erdbeeren verzieren

Und dann heißt es wieder…An die Kuchengabeln, fertig, los! Lasst es Euch schmecken!

Schokoladenkuchen_2 Ich drehe mit Rebekka jetzt erst nochmal eine Runde durch den Erdbeer-Schokoladen-Himmel. Wer kommt mit?

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Erdbeertorte mit viel weißer Schokolade

Ist es nicht toll, wenn die ersten Erdbeeren wieder in allen Obstabteilungen der hiesigen Supermärkte erhältlich sind?

Ich liebe Erdbeeren… in Desserts, Kuchen, als Drink, zum Frühstück! Was ich allerdings nicht vertrage, ist ein Glas Milch mit frischen Erdbeeren… gemixt geht es dann wieder… komisch, oder? Aber die Kombination Erdbeeren mit jeder Menge Schokolade geht immer. Und jetzt habe ich eigentlich nicht an diese Schokobrunnen gedacht…

So stand es natürlich außer Frage, dass ich unbedingt eine Erdbeertorte zur neuen Runde von Tastesheriff (alias Claretti) #ichbacksmir beisteuern wollte.

Die passende Idee war auch schnell gefunden, denn wenige Tage zuvor hatte ich mir das Buch “TORTEN” von Linda Lomelino bestellt – für mich eines der besten Backbücher seit langem, denn alle Rezepte sind einfach erklärt und die meisten kommen ohne exotische Zutaten aus. (Also falls ihr noch einen Geburtstagswunsch frei habt… setzt unbedingt dieses Buch auf die Liste). Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die meisten Rezepte für kleine Backformen sind.

So auch dieses:

Erdbeertorte mit weißer Schokolade

Erdbeerboden:

4 Eier, 280g Zucker, 240 g Weizenmehl, 2 1/2 TL Backpulver, 60g Erdbeeren, 50ml Wasser

Erdbeerkompott (Füllung):

250g Erdbeeren, 40g Gelierzucker

Weiße Schokoladencreme:

200g weiße Schokolade, 100g zimmerwarme Butter, 200g Doppelrahmfrischkäse, 120g Puderzucker, rosa Lebensmittelfarbe

Das einzige was etwas kniffelig ist, dass ihr euch für eure 18cm Backform einen hohen Kragen aus Backpapier basteln müßt, denn die Teigware übersteigt ganz kinderleicht eure Form. Mit etwas Butter läßt sich das Papier aber gut haltbar am Rand der Backform ausrichten. Ich habe hierfür das Backpapier der Länge nach gefaltet und umgeschlagen.

Geschafft? Na dann kann es ja losgehen :-)

Erdbeerboden: Heizt den Ofen auf 175 Grad vor und schlagt die Eier und den Zucker 7 Minuten auf. Vermengt das Backpulver mit dem Mehl und siebt dieses in die Eischaum-Masse (am besten zwischendurch auch mal umrühren). Die Erdbeeren mit dem Wasser pürieren und erhitzen. Diese nun auch dem Teig hinzufügen und in die vorbereitete Form füllen. Die Backzeit beträgt ca. 1 Stunde. Den Teig danach auskühlen lassen.

Erdbeerkompott: Die Erdbeeren pürieren und mit dem Gelierzucker aufkochen. Gut auskühlen lassen!

Weiße Schokoladencreme:  Die Schokolade zum Schmelzen bringen. Im Anschluss die Butter und den Frischkäse zu einer schaumigen Konsistenz vermengen und die ausgekühlte Schokolade unterrühren. Nun den Puderzucker hinzugeben und alles zu einer homogenen Menge verquirlen.

Jetzt könnt ihr euren Farbwünschen freien Lauf lassen und die Schokoladencreme nach Belieben mit rosa Speisefarbe färben! Aber Vorsicht, wenn es nur ein Pastellton sein soll. Ich habe lediglich einen Tropfen in die Masse gegeben und war überrascht von dem Farbton (ganz schön rosa…)

Wenn alle Komponenten ausgekühlt sind, zerschneidet den Boden horizontal in drei Ebenen. Den ersten und den zweiten Boden mit einer dicken Schicht Erdbeerkompott bestreichen. Im Anschluss die dritte Schicht auf das Kompott auflegen.

Die gesamte Erdbeertorte kann nun mit einer dünnen Schicht Schokoladencreme überzogen werden -> die Torte dann für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Nach dieser Zeit könnt ihr die komplette Creme auf der Torte verteilen! Je nach Gusto :-) Damit die Creme schön durchkühlen kann, habe ich die Torte für 4 weitere Stunden in den Kühlschrank gestellt.

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Und danach könnt ihr diesen “fluffigen” Erdbeertraum genießen …Wiederholungsgenießer sind garantiert!

& nebenbei…wäre die Torte nicht auch perfekt für den Muttertag?

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Unsere Erdbeertorte war ratzeputz vertilgt und das ganz und gar nicht im gemütlichen Spielstraßentempo – aber wie gut, dass die Erdbeer-Saison noch etwas anhält, oder?

Habt einen wunderbaren Tag,

Rebekka-Unterschrift

 

Wir feiern den Frühling – mit einem Erdbeer-Martini Cocktail

Jetzt fragt ihr euch sicherlich… ach gibt es die beiden auch noch? Sind die beiden wieder in den Winterschlaf gefallen oder hat die beiden die Frühjahrsmüdigkeit gepackt? … Weit gefehlt!

Eigentlich.. ja eigentlich war es gar nicht geplant schon wieder eine längere Blogpause einzulegen, denn eigentlich.. ja eigentlich kamen Jenny und ich hochmotiviert von #thehive2015 wieder zurück.. voller Tatendrang .. die Hemdsärmel hochgekrempelt und mit lauter neuen Ideen im Gepäck. Und dann?

Ja, dann hat uns leider beide die nächste Grippewelle überrollt und zwar so richtig! Ihr kennt das sicherlich auch

  • wenn man morgens beim Aufstehen schon denkt.. wer hat denn heute Nacht den kleinen Mann mit dem Hämmerchen in meinem Kopf installiert…
  • oder auch, wenn man jedem Hund in der Nachbarschaft mit dem eigenen Bellen schon einen Riesenschrecken einjagen kann, oder?

So & noch gefühlt 1000x mal schlimmer war diese Erkältungswelle.

Jetzt ist aber definitiv genug gejammert (vergessen das verregnete Wochenende und die letzten Tage, wo die Wärmflasche & der Pfefferminztee unser ständiger Begleiter waren!)

Hej, wir starten in eine kurze Woche! Also, wenn die überstandene Erkältung und die bevorstehenden Feiertage nicht ein Grund zum Feiern sind… dann weiß ich auch nicht!

Da hab ich mir überlegt… ich schmeiß ne Runde!

& was passt besser zum Frühling als Erdbeeren? Und Wermut? und Sekt?

Schnell zum Supermarkt des Vertrauens und alle Zutaten eingekauft für einen

Erdbeer-Martini-Cocktail

Natürlich seid ihr alle virtuell eingeladen mit mir zu feiern.. wer aber wie ich, sich diesen leckeren Aperitif am Abend auf dem Balkon oder der Terrasse im Sonnenuntergang auch gönnen möchte, der benötigt für 6 Gläser:

 

350g Erdbeeren

200 ml Wermut

1 Flasche Sekt

etwas Crushed Ice

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Die Erdbeeren in Stücke schneiden und mit etwas Crushed Ice auf die Gläser verteilen, diese  noch mit dem Wermut und dem Sekt auffüllen.. die obligatorische Erdbeere am Stiel ins Glas und zurücklehnen.. schmeckt toll, oder? Damit kann man super den Frühling feiern.. und wem danach ist auch manchmal sich selbst ein kleines bißchen .. das ist durchaus erlaubt!

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& falls ihr mehr über uns wissen möchtet, was wir so machen, dann folgt uns doch einfach auf Instagram. Ihr findet uns unter ham_rheinherztelbe und cgn_rheinherztelbe!

Vielleicht sehen wir uns bei Instagram? Habt ihr einen Account?

Ich wünsch euch einen tollen Dienstag!

Rebekka-Unterschrift

 

 

 

 

Picknick am Rhein| “Ciabatta rut und wiess” und “Ciabatta mit Roastbeef und Rucola”

Ich möchte Euch noch unbedingt von unserem ersten Picknick diesen Jahres berichten. Inspiriert dazu hatte mich das neue Buch “PICKnick” der 5 Bloggerinnen aka Lykellig, La petit cuisine, Törtchenzeit, Liz & Jewels und ein klitzeklein(es) Blog. Ein definitives “Must-Have” für jeden Picknicker. Oder für diejenigen, die es mal werden wollen. In dem Buch sind so viele tolle Rezepte, dass ich am liebsten sofort den Picknickkorb gepackt und mir die Wolldecke unter den Arm geklemmt hätte. Dann noch einen kurzen Abstecher in den Keller um das Fahrrad aus seinem Winterschlaf zu erwecken und schon hätte es losgehen können. Theoretisch.

Praktisch holte mich der andauernde Regen und Temperaturen um drei Grad schnell wieder zurück in die Realtität. Aus der Traum. So schnell geht das. Und so unsanft. Ich musste mich noch ein paar Tage gedulden. Aber Warten ist nicht so meine Stärke. Doch ich hatte Glück. Für das kommende Wochenende hatte sich der Frühling angekündigt. Prima. Meine Chance.

Aber dann kam mir – wie leider so oft – mein manchmal mieses Zeitmanagement in die Quere. Auf einmal war es schon da – das Wochenende. Wie überraschend. Und ich war nicht vorbereitet. War nicht einkaufen gewesen. Typisch. Jetzt war es zu spät.

Also musste ich mal wieder Improvisieren. Angeblich wächst man ja mit seinen Herausforderungen…ich werde das nachmessen :-) . Und so sind statt den leckeren Ideen aus dem Buch zwei Eigenkreationen in den Picknickkorb gewandert.

“Ciabatta rut und wiess” (für alle Nicht-Kölner: “Ciabatta Tomate-Mozzarella”) 

Zutaten:

  • 2 Tomaten
  • 1 Löffel Basilikum-Pesto
  • 1 Mozzarella
  • 1 Ciabatta

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“Ciabatta mit Roastbeef und Rucola”

Zutaten:

  • 1 Ciabatta
  • 2 Scheiben Roastbeef
  • etwas Rucola
  • frischer Parmesan
  • Frischkäse oder Ziegenfrischkäse

Ciabatta_RoastbeefSchnell noch ein Bier für den Mann und eine Wilde Susi (Weißweinschorle) für mich eingepackt und ab ging es an den Rhein.

Wilde_SusiHach, das war so ein schöner Tag und macht definitiv Lust auf mehr. Auf mehr Frühling und mehr Sonne. Und definitiv auf mehr Picknick.

Wilde_Susi2Und das nächste Mal bin ich besser vorbereitet, wenn der nächste Picknicktag vor der Tür steht :-)

Viele Grüße von der Picknick-Decke,

 

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Very british | Drizzle Cake mit Limetten, Himbeeren und weißer Schokolade

Ich war am Wochenende in London. Auf Stippvisite bei den Windsors. Zumindest kulinarisch. Für mich mal eine ganz andere Erfahrung. Obwohl ich Dank meiner GalaApp quasi sowieso schon mit William und Kate “per Du” bin, habe ich mich an die englische Küche noch nicht herangetraut. Bislang stand nur der Klatsch und Tratsch um das englische Königshaus im Fokus. Ja, ich gebe zu mich faszinieren Königshäuser. Generell. Egal ob England, Norwegen, Schweden oder Spanien. Tauschen möchte ich mit ihnen jedoch nicht. So, jetzt ist das auch mal raus! …Bloggen ist ja schon so ein bißchen wie “Hosen runterlassen” :-) …

Drizzle_Cake_1Von meinem Mann habe ich daher letztes Jahr ein Kochbuch von Carolyn Robb ( seiner Zeit  persönliche Küchenchefin von Prinz Charles und Prinzessin Diana) geschenkt bekommen. In diesem Buch gewährt sie einen kleinen Einblick in die Kochtöpfe und Backöfen der königlichen Küche und plaudert so ganz nebenbei auch etwas aus dem Nähkästchen. (Royalisten kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen :-) .)

Und ein Rezept aus diesem Kochbuch möchte ich Euch nicht vorenthalten. Es ist wirklich königlich köstlich!

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DRIZZLE CAKE

mit Limetten, Himbeeren und weißer Schokolade

Zutaten für den Kuchen:

  • 225 g weiche Butter
  • 225 g feiner Zucker
  • 4 Eier
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 100 g hochwertige weiße Schokolade
  • sehr fein abgeriebene Schokolade von 2 Bio-Limetten
  • 250 g Mehl
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 200 g Himbeeren

Zutaten für den Limettensirup:

  • 85 g feiner Zucker
  • 2 Limetten, davon 1 Bio Limette
  • einige Tropfen Vanilleextrakt

Zubereitung:

1. Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Eier leicht verquirlen und nach und nach zugeben. Wenn die Mischung zu gerinnen beginnt, die gemahlenen Mandeln unterrühren. Die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen.

2. Limettensaft und -schale zugeben und die weiße Schokolade unterheben. Mehl und Backpulver zusammensieben und vorsichtig untermischen.

3. Die Himbeeren sehr vorsichtig unterheben. Die Mischung in eine Backform (22 cm Länge) füllen und bei 160 Grad 35 – 40 Minuten im Backofen backen.

4. Während der Kuchen im Ofen ist, den Limettensirup zubereiten. Dafür die Schale von der Bio-Limette fein abreiben und beide Früchte auspressen. Alle Zutaten bis auf die Limettenschale mit 3 EL kochendem Wasser in einem kleinen Topf mischen und gut verrühren, damit sich der Zucker auflöst. 3 Minuten köcheln lassen bis die Masse dicklich und sirupartig wird. Bis zur Verwenung beiseite stellen. Wichtig: Die Limettenschale erst hinzugeben, wenn der Sirup über den Kuchen gegossen wird. Ansonsten nimmt der Sirup eine dunklere Farbe an.

5. Kuchen aus dem Ofen nehmen, die Oberfläche sofort mit einem dünnen Stäbchen einstechen und mit dem warmen Limettensirup begießen.

6. Vor dem Herauslösen aus der Form den Kuchen völlig erkalten und allen Sirup aufsaugen lassen.

Drizzle_Cake_2 Drizzle_Cake_3Vor dem Servieren könnt Ihr den Kuchen auch noch mit etwas weißer geraspelter Schokolade oder frischen Himbeeren verzieren!

Und nicht vergessen: jetzt nur noch schnell William & Kate bescheid geben, dass sie zum Kaffee vorbeikommen!

In diesem Sinne – God save the Queen!

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Äpfel & Zitronenlimonade verwandeln sich in einen wunderbaren Kuchen

“Malus” heißt der Apfel auf Latein, übersetzt: “das Böse”. Schließlich hatte die Frucht vermeintlich den Sündenfall heraufbeschworen und damit die Vertreibung des Menschen aus dem Paradies bewirkt. Die Verführungskunst des Apfels zeigt auch außerhalb des Paradieses noch Wirkung: Statistisch gesehen isst jeder Deutsche gut 25 Kilo Äpfel pro Jahr. (Quelle hier)

Das hätte ich mir ja denken können, wenn Äpfel schon an der Vertreibung aus dem Paradies Schuld sind, dann ist es ja kein Wunder, wenn ich bei jedem Apfelkuchen Rezept verzückt bin und dieses unbedingt ausprobieren möchte!

Ich muss nämlich gestehen… ich hasse rohe Äpfel. Ich mag einfach nicht in die Schale beißen… vielleicht bin ich auch nur ein wenig verwöhnt, denn FRÜHER, ja also FRÜHER, da hat mein Vater diese immer für uns geschält und in leckere Spalten geschnitten … und dann mag ich sie auch. Wenn Äpfel nicht so schnell braun werden würden, dann würde ich jetzt meinen Papa bitten, mir ein großes Paket mit geschälten Äpfeln zuzusenden :-)

Wie so viele bin auch ich in der vergangenen Woche zum Zeitschriftenhändler gelaufen, um die neue “Lecker Backery” zu kaufen. Und war heilfroh, das dort noch eine Ausgabe verfügbar war.

& wenn dann auch noch die Kombination von Sprite & Apfel zu finden ist  -perfekt für den nächsten Sonntagskuchen! Dieser Kuchen läßt sich schnell herstellen – also ganz fabelhaft auch für Spätaufsteher, die dem Zeitplan hinterherhinken…

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Statt wie angegeben habe ich den Kuchen nicht in einer Tarteform gebacken, sondern in einer Kuchenform mit 20cm Durchmesser.

Apfel-Zitronenlimo-Kuchen

Ihr benötigt:

  • 800g Äpfel
  • 2 EL Speisestärke
  • 4 EL + 150g Zucker
  • 330 ml Zitronenlimonade
  • 100g weiche Butter
  • Salz
  • 2 Eier
  • 150g Mehl
  • 1 TL Backpulver

1.) die Äpfel schälen und in Spalten vorbereiten. Stärke mit 4 EL Zucker und mit 40ml Zitronenlimonade verrühren. Die restliche Limonade aufkochen und die Stärkemischung einrühren. Danach 2-3 Minuten weiterkochen… anschließend die Äpfel hinzufügen und alles vermengen -> zur Seite stellen!

2.) Den Backofen Umluft auf 175°Grad vorheizen. Butter, Zucker, Salz und Eier verquirlen und abschließend noch Mehl,Backpulver, sowie 4 EL Zitronenlimonade hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten -> schon fast fertig!

3.) Die Backform einfetten, den Teig einfüllen und die Apfelmischung obendrauf!

4.) Den Kuchen 40 Minuten auf der untersten Schiene backen … nach der ersten Runde ggf. mit Backpapier abdecken und weitere 30 Minuten mit reduzierter Hitze (Umluft 150° Grad weiterbacken) -> schon mal den Kaffeetisch eindecken und den Kaffee/Tee/Kakao vorbereiten!

5.) Nach Abschluss der Backzeit den Kuchen noch kurz abkühlen lassen -> und dann bis auf den letzten Krümel verputzen…

Also, ich mach mir jetzt nen schönen Sonntag!

& den wünsch ich euch auch,

liebe Grüße,

Rebekka