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Eine Extraportion Kräuter – Kräuterbrötchen & Kräuterquark | Ich backs mir

Oh nein, dachte ich, was ist denn das für ein Thema ” Ich backs mir” – KRÄUTER?!!! Auweia! Dabei hatte ich mich doch mal wieder auf zuckersüße Genüsse aus der Backstube gefreut. ;-)

Da musste ich mir nämlich dieses Mal selber eingestehen, dass ich noch nie Brötchen oder Brot selber gemacht hatte (weil ich nämlich eine Höllenangst vor Hefeteig habe … so jetzt ist es raus … ich habe Angst vor der Zubereitung von Hefeteig – eine sogenannte Hefeteigphobie).

Wahrscheinlich denken jetzt die meisten von euch … na dann mal los… Augen zu und durch.. einfach mal ausprobieren … stimmt! Könnte ich mal machen, aber auch dieses Mal habe ich für Clarettis Aufruf einen Teig für die Kräuterbrötchen gefunden, der ganz ohne Hefe auskommt :-) Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben, ne???

Dieses Mal gab es außerdem einen leckeren Kräuterquark (verfeinert mit Bacon & Zwiebeln) – da war dann auch der Hefeteig wieder ganz schnell vergessen. :-)

Kräuter – Brötchen

  • 150g Magerquark
  • 4 EL Öl
  • 2 EL Milch
  • 1 Ei
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Bund Dill
  • 250g Mehl (Typ 505)
  • 1/2 TL Backpulver

Magerquark, Öl, Ei, Milch und Salz in einer Schüssel vermengen. Das Mehl und Backpulver hinzugeben und alles zu einem Teig verarbeiten. Die Kräuter fein hacken und hinzugeben.

Nun den Teig für 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Im Anschluss den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und von der langen Seite her aufrollen. Den Teigstrang in 8 gleichgroße Teile schneiden und mit dem Messer vorsichtig einritzen.

Bei 200 Grad 25 Minuten backen  -fertig!

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Serviert mit einem leckeren Kräuter – Quark mit Bacon & Zwiebeln! Ein Hochgenuss ♡♡♡ 10 Punkte auf der nach oben offenen Kräuter – Skala!

Kräuter – Quark mit Bacon & Zwiebeln

  • 250g Magerquark
  • 50ml Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 1/2 Bund Dill
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 kleine Zwiebel
  • 100g Bacon

Den Magerquark mit der Schlagsahne aufschlagen, sowie mit Salz & Pfeffer würzen. Die Kräuter fein schneiden und hinzugeben.

Zur Verfeinerung könnt ihr noch den Bacon & die Zwiebel in Streifen kross braten, den Bacon zerbröseln und beides unter den Quark mischen. ♡♡♡

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Also von mir aus kann es jetzt öfter mal eine Riesenportion Kräuter geben  – und das mit dem Hefeteig bekomme ich auch noch hin (… aber das hat viiiiiel Zeit! :-))

Habt ein wunderbares Wochenende,

liebe Grüße

Rebekka-Unterschrift

 

 

 

Ein Herz für Dich | Luftige Waffeln aus Crème Fraîche-Teig

Jetzt wo die Tage wieder kürzer werden, ist es höchste Zeit für Waffeln.

Dieses leckere Gebäck finde ich perfekt für kühlere Tage. Ich liebe es, wenn der Duft nach Frischgebackenem das ganze Haus durchzieht. Yummy!

waffeln_2_rheinherztelbeFür diese richtig luftig-fluffigen Waffeln benötigt ihr:

Zutaten:

  • 125g Crème Fraîche
  • 125g Butter
  • 6 Eigelb
  • 250g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 6 Eiweiß
  • 1 Vanilleschote
  • 100g Puderzucker

Die Crème Fraîche erwärmen. Butter und Eigelb schaumig verrühren. In die Butter-Eigelb-Mischung abwechselnd das Mehl und die Crème Fraîche hinzugeben und zu einem dickflüssigen Teig verrühren. Mit einer Prise Salz würzen.

Das Eiweiß steif schlagen und zum Waffelteig hinzugeben. Den Teig 30 Minuten ruhen lassen.

Danach portionsweise in euer Waffeleisen geben – 2-3 Minuten „backen“ bis der richtige Bräunungsgrad erreicht ist.

Den Puderzucker mit einer ausgekratzten Vanilleschote vermengen und großflächig über die Waffeln geben.

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waffeln_4_rheinherztelbeDa der Waffelteig ohne Zucker auskommt, darf ruhig das “Topping” meiner Meinung nach etwas opulenter ausfallen. Der Phantasie sind da auch keine Grenzen gesetzt. Ich finde zum Beispiel etwas Puderzucker, ein Klecks Sahne oder etwas selbstgemachte Sauerkirschmarmelade schmecken hervorragend zur Waffel!

waffeln_5_rheinherztelbeUnd beim nächsten Mal kommt dann das Apfelkompott an die Reihe!

Die „Herz-Waffel-Maschine“ habe ich übrigens hier erstanden und finde sie auch grossartig. Sie funktioniert super und ist auch kinderleicht zu bedienen. Auf Anhieb sind alle Waffeln gelungen:-)

& ich habe jetzt die Möglichkeit lauter Herzen am Stiel zu verschenken :-)

Möchtest Du auch eines?

♡liche Grüße,

Rebekka-Unterschrift

 

 

Zwetschgen-Chutney mit Ziegenfrischkäse| der neue Abendbrot-Genuß

Ach, ist das herrlich… Urlaub an der Ostsee und die Sonne scheint. Wunderbar!

& bei so tollen Voraussetzungen möchte ich mich einfach nicht lange in der Küche aufhalten, sondern das Kochen wird auf ein Minimum an Zeit reduziert.

Zwetschgen-Chutney_1_rheinherztelbe

Aber das wiederum passt hervorragend, denn ich habe ein neues Lieblingsabendessen: Baguette mit Ziegenfrischkäse und Zwetschgen-Chutney – So lecker und im Handumdrehen serviert.

Lediglich das Zwetschgen-Chutney benötigt etwas Vorbereitungszeit, aber wenn ihr es gleich in einer größeren Menge einkocht, steht es schon griffbereit im Kühlschrank. Die Rezeptmenge ist ausreichend für 2 Gläser à 250ml.

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Zwetschgen-Chutney mit Zwiebeln und Rotwein

  • 10 Zwetschgen
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 EL Butter
  • 100ml trockener Rotwein
  • 2 TL brauner Zucker
  • 1 Zimtstange
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz
  • Cayennepfeffer

Die Zwetschgen waschen, entsteinen und vierteln, die Zwiebeln in kleine Stücke schneiden. Den Thymian kurz abspülen und trocken tupfen.

In einem kleinen Topf Butter erhitzen, darin die Zwiebel und Zwetschgen andünsten. Wenn die Zwiebeln schön glasig sind die restlichen Zutaten (Rotwein, brauner Zucker, Zimtstange und Lorbeerblatt) dazugeben und mit Salz würzen.

Alles 15 Minuten einkochen lassen.

Im Anschluss das Lorbeerblatt, Zimtstange und Thymian entfernen und mit Cayennepfeffer abschmecken. Das Chutney in die vorbereiteten Gläser einfüllen und auskühlen lassen.

Das Chutney ist in den Gläsern ca. 14 Tage haltbar.

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Baguettebrot in Scheiben schneiben, mit Ziegenfrischkäse belegen und einem großen Klecks Zwetschgen-Chutney garnieren. – Fertig!

Da bleibt auch noch ein ausreichend Zeit, um die wunderschöne Ostsee zu erkunden z.B. einen Ausflug nach Flensburg zu machen.

Flensburg_1_rheinherztelbe Flensburg_2_rheinherztelbe Flensburg_3_rheinherztelbe Flensburg_4_rheinherztelbe

Wenn es um 5-Minuten-Vorbereitungs-Abendessen–die–aber-nach-viel-mehr-schmecken geht, bin ich um jeden Tipp dankbar :-) Was kommt bei euch auf den Tisch?

ich bin dann mal weiterschlemmen (geht nämlich auch super zum Frühstück)

Happy Weekend!

Rebekka-Unterschrift

Rucola-Pesto | Grüner geht’s nicht

Auch wenn die Aktion Post aus meiner Küche leider schon wieder vorbei ist, habe ich Gefallen daran gefunden den Sommer in Gläser zu füllen und für später zu konservieren. Da ich im Vorfeld der Aktion so viele tolle Rezepte im Internet und in Kochbüchern entdeckt hatte, standen auf meiner ToDo-Liste sowieso mehr Ideen als in das Paket gepasst hätten. Außerdem hatte ich bei einigen der Rezepte Bedenken bezüglich der Haltbarkeit. Was wäre gewesen, wenn das Paket verspätet beim Empfänger angekommen wäre? Das Risiko wollte ich auf keinen Fall eingehen.

Also habe ich ein paar Tage später gleich noch eine zweite “Ich-fülle-mir-den-Sommer-in-Gläser”-Aktion gestartet. Passte sich auch ganz gut, denn ich hatte ja bei der ersten Runde keine Zeit mehr gehabt Fotos meiner Gläser zu machen. Und so konnte ich beides zusammen erledigen. Zum einen die persönlichen Highlights meines Paketes noch einmal nachkochen und fotografieren und zum anderen die Rezepte ausprobieren, die es in der Endausscheidung nicht in das PAMK-Paket geschafft hatten.

Und warum auch nicht mal Freunden oder Familie eine kleine Freunde mit einem leckeren Gläschen machen?

Pesto_1Für mich als Pasta-Liebhaber gab es in der zweiten Runde ein ganz klares Gewinner-Glas:

Rucola-Pesto

Zutaten:

  • 75 g Rucola
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 70 g Pinienkerne
  • 100 ml Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 50 g Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer

Pesto_3Zubereitung:

Rucola waschen und trocken tupfen. Die Petersilie von den Stielen befreien. Knoblauch schälen. Rucola, Petersilie, Knoblauch und Pinienkerne in die Küchenmaschine geben und zerkleinern. Olivenöl und Zitronensaft zugießen und fein pürieren. Parmesan reiben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, anschließend in sterilisierte Gläser füllen. (Haltbarkeit: gekühlt ca. 1 Woche)

Pesto_2  Pesto_4Dieses Rezept habe ich, ebenso wie die bereits im letzten Post vorgestellten Rezepte meines PAMK-Paketes, in dem tollen Kochbuch Grüße aus meiner Küche von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup entdeckt.

Lasst es Euch schmecken!unterschrift-150x150

Post aus meiner Küche | Wenn der Sommer auf Reisen geht…

Welches großartige und sommerliche Paket Rebekka letzte Woche im Rahmen der Aktion Post aus meiner Küche geschnürt hat, zeigten wir Euch im letzten Post. Mein Paket möchte ich Euch nun auch nicht vorenthalten. Denn in Köln war der Postbote ebenfalls nicht untätig. Letzte Woche trat auch meine Extraportion Sommer die lange Reise zu Julia vom Blog Kulissenbummel nach Hamburg an.

Als ich das Motto “Sommer im Glas” gelesen habe, war ich sofort begeistert. Eine Tolle Idee! Denn wer findet es nicht schön, sich nochmal den Sommer in die Küche zu holen, wenn es sich draußen schon vielleicht gar nicht mehr wie Sommer anfühlt? Sofort habe ich begonnen Kochbücher zu wälzen und das Internet zu durchforsten. Mit der Folge, dass ich mich einfach nicht entscheiden konnte.

Und so kam es wie es kommen musste. Damit das Paket seine Reise noch pünktlich antreten konnte, hatte ich keine Zeit mehr noch Fotos von meinen Gläsern zu machen. Daher freue ich mich umso mehr, dass Julia in Ihrem Post über die Tauschaktion auch Fotos von meinen Gläsern zeigt. @Julia: Vielen lieben Dank!!

Und da ich nicht von dieser tollen Aktion ohne Fotos berichten wollte, habe ich kurzerhand einfach 2 der insgesamt 5 Überraschungen aus dem Paket nochmal für Euch nachgekocht!:-)

Granatapfel-Himbeer-Thymian-Marmelade

PAMK_3Dafür braucht Ihr:

  • 100 ml Granatapfelsaft
  • 275 g Himbeeren
  • Saft einer halben Zitrone
  • 50 ml Ahornsirup
  • 75 g Gelierzucker 2:1
  • etwas Thymian

PAMK_1Und so gehts:

Granatapfelsaft, Himbeeren, Zitronensaft und Ahornsirup in einen Topf geben und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Den Gelierzucker hinzufügen, kurz aufkochen und die Thymianblätter unterrühren. Sofort in zwei sterilisierte Marmeladengläser füllen und verschließen. Die Gläser auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.

PAMK_4PAMK_2Die Marmelade ist wirklich ein Träumchen und derzeit von unserem Frühstückstisch nicht mehr wegzudenken!

BBQ – Sauce

Dafür braucht Ihr:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 rote Chilischote
  • 50 g brauner Zucker
  • 50 ml Sojasauce
  • 300 ml Ketchup
  • Salz
  • Pfeffer
  • getrockneter Koriander

Und so einfach geht´s:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. In einem Topf mit Olivenöl glasig dünsten. Die Tomaten in Stücke schneiden und ebenfalls in den Topf geben. Die Chilischote längs aufschneiden, die Samen entfernen, fein hacken und unterrühren. Zucker, Sojasoße und Ketchup zu den anderen Zutaten geben. Einige Minuten aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Koriander abschmecken. Noch heiß in sterilisierte Gläser füllen und auf den Kopf stellen.

PAMK_1 PAMK_2Einem Grillabend im Spätsommer steht jetzt nichts mehr im Weg!

Und wenn Julia sich jetzt nur halb so doll gefreut hat über Ihr Paket, wie ich mich über ihr Paket, dann bin ich happy! Ihr Paket war nämlich Sommer pur – farblich sowie geschmacklich! 5 tolle und komplett unterschiedliche Gläser rund um das Thema: Zitrone!

PAMK_3Die Zitronenkekse mussten als erstes dran glauben. Kaum ausgepackt war auch schon der erste Keks im Mund. Soo lecker! Und auch die Backmischung für die Mohn-Zitronenmuffis wird jetzt direkt am Wochenende getestet :-)

PAMK_1

PAMK_4Die Rezepte zu diesen Leckereien hat Julia auf Ihrem Blog bereits online gestellt. Schaut doch mal bei Ihr vorbei!

@Julia: Vielen Dank nochmal an dieser Stelle für Dein sensationelles Paket! Ich freue mich Dich und Deinen Blog über diese Aktion kennengelernt zu haben!!

Alles Liebe,

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Teil 2: Ich hab den Sommer eingefangen | Post aus meiner Küche „Sommer im Glas“

Den Sommer in Hamburg für “Post aus meiner Küche” einzufangen, ginge ja gar nicht, unken wahrscheinlich die meisten … bei euch regnet es ja nur… Stimmt ja gar nicht! Wir könnten ja an dieser Stelle mal mit den Vorurteilen aufräumen!

Der Deutsche Wetterdienst zählt sowohl für Hamburg als auch für München durchschnittlich 133 Regentage im Jahr, und so geht der Nord-Süd-Vergleich unentschieden aus. Mit knapp 970 Litern pro Jahr und Quadratmeter regnet es in München sogar mehr als in Hamburg (770 Liter). Dafür sind die Schauer in Süddeutschland kurz und heftig, im Norden hält sich die Regenfront dagegen länger.

Quelle: hier

Aber egal, es gibt dafür jede Menge toller Wochenmärkte in Hamburg, auf denen man spätestens dort die tollen leckeren Sommerzutaten für “Post aus meiner Küche” bekommt  – also keine Ausreden mehr!

(Beziehungsweise werden Ausreden nur für Holunderblütengelee und -sirup akzeptiert, denn diese können nur während der Blütezeit im Juni hergestellt werden)

Die einzelnen Produkte meines Paketes hatte ich euch ja bereits im vergangenen Post vorgestellt – hier geht es lang, wer noch einmal nachlesen möchte.

Und nun folgen natürlich auch die passenden Rezepte zum Nachkochen:

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Holunderblütensirup

  • 25 St. Holunderblütendolden (Blütezeit ist leider nur Ende Mai – Juni)
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 1 unbehandelte Orange
  • 1 kg Zucker
  • 25 g Zitronensäure

Zitrone und Orange heiß abwaschen und in Scheiben schneiden. 1 l Wasser, Zucker und Zitronensäure gut aufkochen.

Holunderblüten vorsichtig in stehendem Wasser waschen und abtropfen lassen, evtl. nur ausschütteln, damit der Blütenstaub haften bleibt. Orangen-, Zitronenscheiben und Blüten in ein sauberes Gefäß schichten. Sirup daraufgeben.

Zugedeckt 3 Tage bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Dabei zwischendurch umrühren. Durch ein feines Sieb oder ein Mulltuch gießen, erneut aufkochen und heiß in saubere Flaschen füllen. Fest verschließen und kühl und dunkel lagern. Hält sich ungeöffnet etwa 1 Jahr.

(Rezept online Essen& Trinken)

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Holunderblütengelee

  • 20 Holunderblütendolden (Blütezeit ist leider nur Ende Mai – Juni)
  • 1 l naturtrüber oder klarer Apfelsaft
  • 1 kg Gelierzucker 1:1 
  • Saft einer Zitrone

Die Holunderblütendolden leicht abspülen und 24 Stunden in Apfelsaft einlegen. Nach dieser Zeit den Saft durch ein Mullbindentuch in einen großen Topf abgießen, um alle Verunreinigungen herauszufiltern.

Den Apfelsaft, der nun mit Holunderblütengeschmack durchzogen ist, mit dem Gelierzucker und dem Saft einer Zitrone aufkochen und weitere 4 Minuten köcheln lassen.

Danach in 4 saubere Gläser à 200 ml umfüllen. 5 Minuten auf den Kopf stellen  -umdrehen – fertig!

Tipp: Lasst das Holunderblütengelee nach Fertigstellung noch mindestens eine weitere Woche ruhen, damit sich das Aroma voll entfaltet – ein Genuss! Ich plädiere für “Holunderblüten  -das ganze Jahr!!”

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Mango-Chili-Chutney

  • 2 Mangos
  • 1 rote Chilischote
  • 4 Eßl. Zucker
  • 2-3 EL heller Balsamico
  • evtl. Wasser oder Orangensaft zum Verdünnen

Mangos schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Chilischote in feine Streifen schneiden. Alle Zutaten in einen Topf geben und alles aufkochen lassen. Im Anschluss daran, die Temperatur zurückdrehen und bei schwacher Hitze 30 Min. lang köcheln lassen. In regelmäßigen Abständen umrühren.

Tipp: Schmeckt besonders gut zu Grillfleisch oder auf Brot :-)

(Rezept aus LIVING & MORE Extra Sommer 2015)

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Heidelbeer-Schokoladen-Mus

  • 450g Heidelbeeren
  • 70g gehackte Zartbitterschokolade
  • 250g Gelierzucker 2:1

Die Heidelbeeren säubern und mit 50ml Wasser pürieren. Das Püree mit dem Gelierzucker 3-4 Minuten sprudelnd kochen. 1 Minute abkühlen lassen & anschließend die grob gehackte Schokolade einrühren und in 3 saubere Gläser à 150ml randvoll füllen. Diese 5 Minuten auf den Kopf stellen – umdrehen  -fertig!

(Rezept aus EINFACH HAUSGEMACHT |04|2015)

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Tomaten-Pesto im Glas

  • 150g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Bund Basilikum
  • 1/2 Chilischote
  • 20 g gehackte Haselnüsse
  • 3-4 EL Olivenöl
  • Salz

Die getrockneten Tomaten, den Basilikum und die Chilischote in kleine Stücke schneiden, den Knoblauch schälen & zerhacken. alle Zutaten samt Haselnüssen und Olivenöl miteinander fein pürieren. Mit Salz abschmecken.

Tipp: Lässt sich kinderleicht herstellen & zu frischen Nudeln ein Gedicht ♡

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Rosmarin-Focaccia Backmischung

  • 500g Weizenmehl Typ 550
  • 2 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 100ml Olivenöl
  • 5 Zweige Rosmarin
  • 1 TL grobes Meersalz

Zutaten der Backmischung (Weizenmehl, Hefe und Salz) mit 280ml lauwarmen Wasser und 2 EL Olivenöl verkneten. Abgedeckt 45 Minuten ruhen lassen. Rosmarinnadeln grob hacken.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einer 1,5cm dicken Platte ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. 20 Minuten gehen lassen.

Mit den Fingern Mulden in den Teig drücken und diese mit Olivenöl füllen. Rosmarin und Meersalz darüberstreuenIm vorgeheizten Backofen bei 200 Grad etwa 20 Minuten backen.

(Rezept aus EINFACH HAUSGEMACHT |04|2015)

Liebes Post aus meiner Küche -Team, hach, ich würd mich so freuen, wenn auch zu Weihnachten wieder eine neue Runde startet. Es hat so viel Spass gemacht!

Aber wer wird denn jetzt schon an Weihnachten denken? Den Gedanken schieb ich jetzt mal zur Seite :-)

Liebe Grüße aus dem Norden,

Rebekka-Unterschrift

Ich hab den Sommer eingefangen | Post aus meiner Küche “Sommer im Glas”

Wie wäre das, wenn man all die kleinen Köstlichkeiten, die in der Küche gezaubert werden, miteinander teilt? Wenn selbstgemachte Pralinen, Karamellriegel, Marmeladen oder Gewürzmischungen hübsch verpackt eine Reise antreten, um Kilometer weiter jemand anders mächtig glücklich zu machen.

Wir finden: Das wäre toll!

Und weil sich Glück verdoppelt, wenn man es teilt, haben wir, das sind ClaraJeanny und Rike„Post aus meiner Küche“ ins Leben gerufen. Eine Idee, die Köstliches teilt und Menschen verbindet.

Quelle: Post aus meiner Küche

Das Tolle an der Aktion “Post aus meiner Küche”  ist, das man nicht nur tolle Tauschpartner kennenlernt, sondern sich zu einem Thema so herrlich in der Küche austoben kann! Dabei immer im Hinterkopf …

  • wird das meiner Tauschpartnerin gefallen?
  • gibt es wo mögliche Abneigungen gegen bestimmte Lebensmittel?
  • wie kann ich sicherstellen, das alles heil am Bestimmungsort ankommt?
  • welche Lebensmittel sind so lange haltbar, das sie auch ein Wochenende in einer Postfiliale überleben würden?
  • was schmeckt so richtig schön sommerlich?
  • und passt in ein Glas?

& ehe ich mich versehen habe, habe ich mich in einem Berg zwischen allen möglichen Kochbüchern und -zeitschriften wiedergefunden mit dem aufgeklappten Laptop auf den Knien! & natürlich wurden auch ein paar Mal die einzelnen Rezeptpläne wieder verworfen (bis zur finalen Sammlung war es dann doch ein langer Weg ;-))

Ich hoffe, liebe Isabella (vom Lebkuchennest), dass dir meine Grüße aus der Küche die Sommerstrahlen aufs Gesicht zaubern.

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Und so gingen auf die Reise:

  • Holunderblütensirup
  • Holunderblütengelee
  • Heidelbeer-Schoko-Mus
  • Mango-Chili-Chutney
  • Tomaten-Pesto
  • Foccacia – Backmischung incl. Rezept

Ach Sommer bleib doch noch ein wenig hier, ja?

Die Rezepte zu den einzelnen “Post aus meiner Küche” –  Köstlichkeiten werde ich in den kommenden beiden Wochen online stellen :-) Also, schön dranbleiben!

Ich gehe jetzt mal Marmelade schlemmen, denn das Paket von Isabella ist auch schon angekommen! Mmmmhhh!

Wie holt ihr euch den Sommer geschmackstechnisch ins Haus?

Ich wünsche euch ein schönes Sommer-Sonnen-Wochenende,

Rebekka-Unterschrift

Mini-Möhren-Gugelhupf | Ein Rezept für alle, die auch an heißen Sommertagen nicht auf Kuchen verzichten möchten!

Vergangenes Wochenende plagte mich ein wirklich schlechtes Gewissen. Hatte ich doch in letzter Zeit einen wirklich sehr guten Freund total im Stich gelassen. Noch vor ein paar Monaten hatten wir an den Wochenenden richtig viel gemeinsam unternommen. Der Sonntag war meistens unser Tag – zumindest vormittags. Wir haben gemeinsam neue Rezepte ausprobiert, Leckereien gezaubert und konnten uns immer auf einander verlassen. Doch dann kam der Sommer. Und plötzlich war alles anders.

Wir haben immer weniger gemeinsam gemacht und ich habe immer öfter unsere “Sonntag-Vomittag-Dates” ausfallen lassen. Stattdessen habe ich mir neue Freunde gesucht mit denen der Sommer wieder richtig Spaß gemacht hat. Mit ihnen war es anders – erfrischend anders!

Ich weiß, dass ich ziemlich egoistisch gehandelt habe. Es ist nicht die feine englische Art etwas einfach auf das Abstellgleis zu schieben – auch nicht den ansonsten so geliebten Backofen!

Das wollte ich ändern, denn Freundschaften soll man nicht leichtfertig aufgeben und somit stand ich vor der Herausforderung: Finde ein Kuchen-Rezept,

1. welches schnell und einfach geht (damit ich schnell wieder in die Sonne kann!)

2. welches nicht zu mächtig ist (mit vollem Bauch schwimmt es sich im See so schlecht…)

3.  welches nur eine kurze Backzeit vorsieht (schließlich ist es draußen schon warm genug) und

4. was last but not least auch noch ein wenig nach Sommer schmeckt!

Ich muss gestehen, dass es einfacher ging als ich erwartet hätte. Relativ schnell bin ich im Buch Grüße aus meiner Küche von Lars Wentrup und Lisa Nieschlag (vom Blog Liz & Jewels) fündig geworden. Also, schmeißt den Ofen wieder an – heute gibt es:

Mini-Möhren-Gugelhupf

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Zutaten:

  • 175 g Möhren
  • 115 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 125 ml Speiseöl
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100g gemahlene Mandeln

Zubereitung:

Möhren schälen, fein raspeln und in eine Schüssel geben. Zucker, Vanillezucker, Öl, Eier und Salz zugeben und verrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl mit Backpulver und Mandeln vermengen. Nach und nach die Mehlmischung zu den Möhren geben und gut verrühren.

Die Gugelhupf-Form mit Butter einfetten. Teig einfüllen und bei 180 Grad für 12-15 Minuten in den Ofen, bis die Gugelhupfe goldgelb sind.Guglhupf_2

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Guglhupf_4Na, hab ich zuviel versprochen? Da bleibt doch noch genügend Zeit um die Strandtasche zu packen und die letzten Sommertage am See zu genießen, oder?

Grüße vom Baggersee,

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Ich mach heute Blau | White Chocolate Cheesecake mit Blaubeeren

Pünktlich zum Wochenende ist der Sommer wieder zurück! YEAH! Da kann ich dann auch super damit leben, dass es von Montag bis Mittwoch gefühlt jeden Tag in Strömen in Hamburg gegossen hat.

Aufgrund der Außentemperaturen hat es sich dann noch nicht einmal so falsch angefühlt, als ich am Montag mit den Ski-Klamotten im Gepäck einen Ausflug in die Skihalle nach Wittenburg gemacht habe … (und den SkiUrlaub haben wir dann auch gleich für den Winter gebucht) !

Aber zurück zum Sommer! Ja, lieber Sommer bitte bleibe doch noch ein wenig … so bis Mitte Oktober, ja? Viel zu schön ist es doch die Natur genießen zu können!

Gefühlt hatte man ja auch als Kind nur perfekte Sommer, oder? Als man in vollen Zügen die Sommerferien genossen hat, die schier unendlich erschienen. Als man mit den Eltern nach Franken in den Urlaub gefahren ist und jeden zweiten Tag die Wanderschuhe angezogen wurden.

Das Beste an den Wandertouren waren jedoch die vielen kleinen leckeren Beeren (nein, nicht Bären), die am Wegesrand Stück für Stück gemampft wurden.

Meine absoluten Favorites waren: Walderdbeeren (sind die süüüüüß :-)) und Blaubeeren (welche Zunge ist die blaueste? :-))

Und weil Blau- bzw. Heidelbeeren mir immer noch so unglaublich lecker schmecken, mußte einfach der

White Chocolate Cheesecake mit Blaubeertopping

aus “der kleine Kochfreund – Friede, Freude, Käsekuchen” nachgebacken werden.

Ihr benötigt für 1 Tarteform:

für den Boden:

  • 100g Butterkekse
  • 80g Butter plus etwas für die Form
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 4 EL feiner Zucker

für die Füllung:

  • 200g weiße Schokolade
  • 300g Doppelrahm-Frischkäse
  • 250g Mascarpone

für das Topping:

  • 300g Blaubeeren
  • etwas Zucker
  • 1 TL Zitronensaft

1.) Die Butterkekse klein zermahlen und mit der geschmolzenen Butter vermengen. Die gemahlenen Mandeln und den Zucker hinzufügen. Alles gut verkneten.

2.) Die Tarteform einfetten und den Krümelteig darauf verteilen. Kurz in den Kühlschrank stellen.

3.)  Die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen, dann alle Zutaten in eine Schüssel geben und verquirlen. Die Füllung auf den Teig geben und alles für ca. 2 Stunden im Kühlschrank deponieren. Der Cheesecake soll schön durchkühlen.

4.) Die verlesenen Blaubeeren in einen Topf mit einem EL Zucker und Zitronensaft geben. Aufkochen lassen – und anschließend alles auf mittlerer Hitze für 4 Minuten kochen.

5.) Den Cheesecake aus dem Kühlschrank holen und mit dem Blaubeeren – Topping servieren.

Liebe Sarah von eatbloglove.de, bereit für den “blauen Zungencontest”? Diesen leckeren schokoladigen Cheesecake bringen wir Dir nämlich zu deinem rauschenden Blog-Geburtstagsfest  als “Gastgeschenk” für Deinen Sweet Table mit! #happybirthdayeatbloglove

Dafür haben wir sogar den neuen Geburtstagsteller von Rice.dk hervorgeholt. HIP HIP HOORAY! Party Stimmung und gute Geburtstagslaune sind doch somit garantiert, oder?

Schön, dass wir uns in Berlin kennengelernt haben!

So, und jetzt noch jede Menge Konfettiregen und eine Musikkapelle aus dem Hut gezaubert … auf viele weitere so tolle Blog-Geburtstage! Alles Liebe!

Habt alle ein wunderbares Wochenende mit jeder Menge Sonnenschein,

Rebekka-Unterschrift

 

 

Eine Runde EIS für alle | Erdnussbutter – Schoko- Eis nach Linda Lomelino

Freitag… und alle singen YEAH! & auf dieses Wochenende habe ich mich schon richtig lange gefreut… Endlich geht es wieder einmal in die Domstadt an den Rhein … auf zu alten neuen Bekannten, die man zum ersten Mal in “echt” trifft … Instagram verbindet ja dann doch irgendwie … auf zum #Icecreammarket (den ich leider am vergangenen Wochenende in Hamburg verpasst habe) … und zu guter letzt am Sonntag noch die Teilnahme an einem Fotoworkshop zum Thema “Architekturfotografie” … hoppla! Ganz schön viel Programm für 48 Stunden…

Aber um das Wochenende dann ganz entspannt anzugehen, hilft gute Vorbereitung :-) Und da bin ich besonders gut drin … *räusper*

& wie kann man sich besser vorbereiten auf so ein Sommerwochenende als mit einer Riesenportion EIS! Es geht ja schließlich auch zum #Icecreammarket!!

Bildschirmfoto 2015-08-13 um 18.21.41

(Quelle + Infos findet ihr hier)

& weil ich auch an diesen warmen Sommertagen nicht genug bekommen kann, von den tollen Eissorten aus dem Buch “Lomelinos Eis” von Linda Lomelino, habe ich natürlich nicht lange überlegt … es gibt ne Runde:

Erdnussbutter – Schoko- Eis

Zutaten für dieses wunderbare Eis:

  • 250ml Milch
  • 60g Zucker
  • 120g feine Erdnussbutter
  • 200ml Schlagsahne
  • 40g geröstete gesalzene Erdnüsse, gehackt
  • 50g Schokostückchen

1.) In einem Topf Milch, Zucker und Erdnussbutter erhitzen, bis die Erdnussbutter und der Zucker komplett aufgelöst sind. Alles in eine Schüssel füllen und mit der Sahne vermengen.

2.) Alles 6 Stunden im Kühlschrank durch kühlen lassen und im Anschluss in die Eismaschine geben. Nach ca. 20 Minuten habt ihr ein herrlich cremiges Eis unter das nur noch die Erdnüsse und Schokostückchen gehoben werden müssen – fertig!

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Fazit: Besser kann eine Trainingseinheit gar nicht laufen :-)!

Erdnussbutter_Schoko_eis_2_rheinherztelbe

erdnussbutter_schoko_eis_3_rheinherztelbe EIS

Ich bin gespannt, welch tolle Eissorten mich in Köln erwarten werden… ich würd ja gern mal Lakritzeis probieren, vielleicht Basilikumeis …. oder oder oder…

Welches Eis hat euch diesen Sommer überrascht? Habt ihr ein Lieblingsrezept? Geht ihr vielleicht auch zum #Icecreammarket oder seid bereits dort in anderen Städten gewesen?

Vielleicht sehen wir uns ja dort,

liebe Grüße

Rebekka-Unterschrift