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Kürbis-Muffin küsst weiße Schokolade ….

Muffin 1Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals über einen Muffin “ein Traum in weiß” sagen würde – aber wenn nicht jetzt, wann dann? Ich habe nämlich diese Woche ein ganz tolles Rezept entdeckt –  mit weißer Schokolade und Kürbis. Lecker. Sehr lecker.

Vielleicht sollte ich aber auch dazu sagen, dass ich sowieso weiße Schokolade über alles liebe und niemals eine Tafel angebrochen wieder zurücklegen könnte. Nein. Nie. Unvorstellbar. Aufmachen bedeutet auch gleichzeitig schwupdiwup weg ist sie :-)

Die weiße Schokolade hat bei diesem Rezept jedoch nur eine der Hauptrollen. Die andere geht an den Kürbis – an den Butternut um genau zu sein. Erst konnte ich mir diese Kombination nicht so recht vorstellen und war bei dem ersten Geschmackstest schon auf eine möglicherweise herbe Enttäuschung vorbereitet – aber die blieb definitiv aus. Meine Bedenken waren völlig unbegründet. Im Gegenteil, die beiden Protagonisten ergänzen sich super und machen das Besondere an diesem Muffin aus.

So, jetzt will ich Euch aber auch nicht länger auf die Folter spannen. Tadaa!

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Zutaten für 10 Muffins:

  • 100g Butter
  • 2 TL Schmand
  • 2 Eier
  • 2 Tafeln weiße Schokolade
  • 50 g Rohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 160g Mehl
  • 80g gemahlene Mandeln
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 100g Butternut- Kürbisraspeln
  • 2 EL weißes Kakaopulver
  • Muffinförmchen

Zubereitung:

1. 160g weiße Schokolade zusammen mit der Butter im Wasserbad schmelzen und regelmäßig umrühren. Anschließend ca. 3 Minuten den Schmand unterrühren und die Masse abkühlen lassen.

2. Den Rohrzucker, die Eier und das Salz schaumig schlagen. Sofern die Schokoladenmasse abgekühlt ist, diese nach und nach unterrühren. Danach noch das Mehl, die Mandeln, das Backpulver, den Zimt und das Kakaopulver hinzugeben und gut verrühren. Den geraspelten Kürbis ebenfalls unterheben und nur noch kurz umrühren.

3. Den fertigen Teig in die Muffinförmchen geben und dann ab mit ihnen in den bei 180 Grad (Umluft) vorgeheizten Backofen. Am besten auf der mittleren Schiene.

4. Nach 20 Minuten, wenn der Teig in der Mitte noch etwas feucht ist, die Muffins aus dem Backofen nehmen und nach der Abkühlzeit noch mit der verbliebenen, fein gehackten Schokolade bestreuen.

Jetzt kann ich nur noch hoffen, dass Euch die Muffins genauso gut schmecken wie mir…

Muffin 2 Muffin 3Habt Ihr noch weitere tolle Muffinrezepte entweder mit Kürbis oder mit weißer Schoklade – oder am besten mit beidem – für mich? Wenn ja, würde ich mich freuen, wenn Ihr sie mir verratet!

Muffinmäßige Grüße aus der Backstube,

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I am in cheesecake heaven// Limetten-Cheesecake & gefrorenes Erdnussbutter-Cheesecake-Eis

Leute, ich bin dieses Wochenende im Cheesecake-Himmel gewesen! & ich kann euch sagen, es bedarf nicht mal viel Mühe… nur die Hilfe des Kühlschrankes & des Backofens, sowie zum Abschluß hungrige “Schlecker-mäulchen”  – aber die waren wie immer schnell gefunden.

Anlass für das Cheesecake-Festival ist der 100. Blogeintrag von “Lixie Pott” in ihrem schönen Blog “photolixieous“. Da war es doch selbstverständlich, das Jenny und ich uns auch an diesem Blog-Event beteiligen wollten, um so auf virtuelle Weise zu gratulieren.

http://photolixieous.files.wordpress.com/2014/08/leckerer-cheesecake_312.jpg

Und da ich mich nicht entscheiden konnte zwischen fruchtig & Erdnuss-Mandel … wurden es eben zwei Cheesecakes (bedeute mich für mich aber auch 2 Reisen ins Cheesecake – Glück – juchuuuu)

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Limetten-Cheesecake

(für eine 26er Backform)

Zutaten:

  • Boden:
    • 300g Spekulatiuskekse
    • 150g Butter
  • Belag
    • 600g Doppelrahmfrischkäse
    • 250g Quark (10% Fett)
    • 80g Zucker
    • 80g Speisestärke
    • 2 TL Vanillezucker
    • 3 Eier
    • 100ml Rahm
    • 200g weiße Schokolade
    • Schale von 5 abgeriebenen Limetten
    • Saft von 2 Limetten
  1. Backofen auf 175 Grad einstellen (ich habe Umluft gewählt)
  2. Die Kekse fein zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter zu einem Teig verarbeiten
  3. Die Keksmischung könnt ihr nun in ene Backform als Boden füllen – aber schön fest andrücken!
  4. Den Teig für 10 Minuten in den Backofen und danach auskühlen lassen.
  5. Frischkäse – Quark – Zucker – Speisestärke – Vanillezucker  – Eier, sowie den Rahm der Reihe nach zu einer glatten Masse verrühren, sowie die Limettenschale und  – saft hinzufügen.
  6. Die Schokolade im Wasserbad zum Schmelzen bringen und ebenfalls unter die Frischkäse-Quark-Masse ziehen. (Es darf probiert werden, göttlich, oder?)
  7. Nun, alles auf den ausgekühlten Boden geben und bei 175 Grad 40 Minuten lang backen. (Achtet darauf, wenn der Kuchen goldgelb ist, ihn mit einer Alufolie abzudecken)
  8. Anschließend solltet ihr euch noch ein wenig in Geduld üben, denn der Kuchen sollte nach der Backzeit noch 30 Min. im Backofen ruhen.

(nach Leila Lindholm)

So.. und wer wie wir immer noch nicht genug hat, sollte unbedingt Fräulein Kleins Erdnussbutter-Cheesecakes probieren. Das Rezept ist in ihrem neuen Buch “Fräulein Klein lädt ein” erschienen.

Anders als im Rezept angegeben, habe ich bei diesem Dessert-Vergnügen Spekulatiuskekse verwendet und die Cakes in den Gefrierkühler getan, um ein leckeres Cheesecake-Eis als Nachtisch zu zaubern :-)

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No-Bake-Erdnussbuttercheesecake-Eis

  • Boden:
    • 75g Spekulatiuskekse
    • 40g flüssige Butter
  • Creme:
    • 200g Sahne
    • 1 Packung Vanillezucker
    • 175g Doppelrahmfrischkäse
    • 3 EL Honig
    • 75g glatte Erdnussbutter
  • Topping
    • gebrannte Mandeln
  1. Die Spekulatiuskekse fein mahlen, mit dem Puderzucker und der Butter zu einem Teig verarbeiten. Den Keksboden in Gläser füllen, dabei leicht mit einem Löffel andrücken.
  2. Nun alle restlichen Zutaten (bis auf die gebrannten Mandeln) zu einer Masse verrühren und auf den Keksboden geben.
  3. Die Gläser für ca. 1 Stunde in den Gefrierkühler stellen.
  4. Zum Abschluß habe ich noch die gebrannten Mandeln in kleine Stücke gehackt und auf die Eiscreme gegeben.

FERTIG!!

War das ein Hochgenuß :-) Mal sehen, vielleicht wird dieses Dessert auch bei unserem Weihnachtsessen wiederzufinden sein. Auf meine persönliche TOP-10- Eisliste hat es die Creme in jedem Fall geschafft.

Solltet ihr nach diesen beiden Cheesecake-Rezepten noch mehr Lust bekommen haben, auf weitere Variationen, schaut gerne hier bei Photolixieous vorbei, dort sind alle Teilnehmer an diesem Event aufgeführt.

Welches ist euer Lieblingscheesecake? Schreibt es mir gerne :-) Ich freu mich auf die Kommentare!

Liebste Grüße von der Elbe,

Rebekka-Unterschrift

 

Apfeltörtchen mit Joghurtcreme – Ich backs mir

Auch diesen Monat lädt die wunderbare Claretti alias Tastesheriff wieder alle ein, an ihrer Kaffeetafel Platz zu nehmen :-) Wie jeden Monat ist die einzige Bedingung die Gäste müssen einen Kuchen mitbringen! Aber das ist doch machbar, oder?

Im “ich backs mir” – Monat September dreht sich alles um das Thema Äpfel. Da kam es gerade Recht, dass ich auf der Rückreise von Köln eine kostenlose Leseprobe einer Frauenzeitschrift durchblätterte, welche übersät war mit den köstlichsten Apfelkuchen-Rezepten.

Also, die Ärmel hochgekrempelt & los gehts…

ein Hinweis noch… ich habe das Apfeltörtchen als Dessertvariante vorbereitet in kleinen Backformen mit einem Durchmesser von 10cm. Diese schönen Backförmchen habe ich am vergangenen Wochenende in Göteborg gefunden und sofort Platz in meinem Koffer hierfür geschaffen … das war doch ein leichtes!

Für die folgenden Angaben solltet ihr jedoch eine Kuchenform mit 26cm Durchmesser verwenden…

Apfeltörtchen mit Zitronen-Joghurtcreme

im Haus solltet ihr haben:

  •  60g Butter oder Margarine
  •  60g Zucker
  • 1 Ei
  • 1TL Backpulver
  • 150g Mehl
  • 6 Blatt Gelatine
  • 250g Sahne
  • 60g Zucker
  • 500g Naturjoghurt
  • Saft und Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 2 Äpfel
  • 250ml Apfelsaft (Klar)
  • 1 Packung Tortenguss

Teigzubereitung:

Fügt die Butter, 60g Zucker, das Ei, sowie Backpulver und Mehl in eine große Schüssel und verarbeitet alles zu einem Teig. Nun diesen in eure gefettete Backform geben und bei 175 Umluft 15-20 Minuten backen  – fertig! Nur noch auskühlen lassen.

Zitronen-Joghurtcreme:

Weicht die Gelatine nach Herstelleranleitung ein. In der Zwischenzeit könnt ihr schon die Sahne steif schlagen, sowie 60g Zucker einrieseln lassen. Den Joghurt mit Zitronensaft und -schale vermengen. Gelatine ausdrücken und bei schwacher Hitze erwärmen. Nun den Joghurt in die Gelatine einrühren.

∗ Auf meiner Gelatine- Verpackung stand der Hinweis: Unbedingt die kühle Creme in die warme Gelatine geben, nicht umgekehrt.

Danach noch die Sahne unterheben. Die Zitronen-Creme kann nun auf den Boden gegeben werden.

Bitte stellt die Kuchenform für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank, damit die Creme fest werden kann.

 Apfeldecke: 

Zwei Äpfel waschen, entkernen und vierteln, sowie den Apfelsaft mit dem Tortengusspulver nach Packungsanleitung aufkochen. Nun könnt ihr eure vorbereiteten Äpfel hinzufügen und das Gemisch wieder aufkochen lassen.

Letztendlich alles auf eure Tortenform geben, ab damit in den Kühlschrank für eine weitere Stunde   – und euch entspannt zurücklegen! Der Kühlschrank wird`s schon richten :-)

HINWEIS: 

Als Variante könnt ihr die Torte auch komplett im Kühlschrank herstellen, dafür benötigt ihr zur Teigherstellung

  • 300g Butterkekse
  • 150g Butter

Zerbröselt die Butterkekse und vermengt diese mit der Butter zu einem Teig. Diesen Boden könnt ihr nun in die Backform drücken und im Kühlschrank erkalten lassen. Nach einer Kühlzeit von 30 Minuten könnt ihr wie oben beschrieben mit der Joghurtcreme und den Äpfeln weiterverfahren.

IS DOCH EASY, oder?

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ichbacksmir_apfeltörtchen_5_rheinherztelbeUND weil sich gefühlt in diesem Monat ja alles um den “Apple” …ääääh Apfel dreht, hab ich mir auch noch ein schickes neues Apfelkissen genäht! Das war auch ganz easy-peasy nach Anleitung aus dem Buch KISSENKULT!

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So, ich bin dann jetzt mal wieder auf dem Weg zum Kühlschrank schauen, ob noch ein Törtchen für mich da ist….

Bis daaaaaaaaaaaann,

Rebekka

 

Was Schnurrbärte mit einem Smoothie zu tun haben…

In der vergangenen Woche bin ich dem “Schnurrbart-Fieber” bei Tiger verfallen. Ganz in unserer Nähe auf der Osterstraße (HH-Eimsbüttel) ist ein Store der aus Dänemark stammenden Kette.

TIGER ist ein skandinavischer Store mit vielen nützlichen Dingen und noch mehr – für nur ganz wenig. TIGER bietet eine große Auswahl an Produkten für jeden Tag in deinem Leben. Auch Dinge, von denen du gar nicht wusstest, dass es sie gibt. … Vieles davon im eigenen Design.

via Website.

Ähnlich wie bei einem Ikea-Besuch, werden auch dort Bedürfnisse geweckt von denen man gar nicht wusste, das man sie hatte, bevor man wieder an der Kasse mit einem vollen Einkaufskorb steht.

Bei diesem Einkauf wanderten in mein Einkaufskörbchen:

* 2 Verschluss-Trinkbecher im tollen Schnurrbart-Design (für je 2€)

* 4 Schnurrbart – Abwasch-Schwämmchen (für 1€)

* Notizblock mit lustigem Gesicht (für 2€)

* Hexagon-Setzkasten mit rosafarbenem Boden aus Holz (für 7€)  -wurde jedoch gleich wieder als Tablett verwendet

* 2 Korkuntersetzer mit geometrischem Muster (für je 3€)

Tiger_Smoothie_1_rheinherztelbe

Tiger_Smoothie_2_rheinherztelbe

Und weil die neuen Gläser gleich be-/genutzt werden wollten, habe ich mich auf die Suche gemacht nach einem passenden Smoothie, der zudem auch vor der anrollenden Erkältungswelle schützt! Zum Glück bin ich von der ersten Erkältung noch verschont, aber gerade in der vergangenen Woche war im Büro Husten, Schnupfen, Heiserkeit angesagt… & was hilft da besser als ein wohlschmeckender Fruchtdrink, hä?

Also, schnell das Rezept verraten für den ultimativen….

 

FLASH_BOOM_BANG_ANTI-Erkältungs-Drink

(oder auch Ingwer-Kiwi-Orangen-Mango-Smoothie)

Dafür benötigt ihr:

1/2 Mango
2 Kiwis
1 Stück Ingwer, walnussgroß
4 Orangen
1 Limette

Die Zubereitung geht ganz fix:

  • Den Ingwer durch die Knoblauchpresse drücken,
  • Mango und Kiwi schälen & würfeln.
  • Limette und die Orangen auspressen
  • Nun noch alles schnell in den Mixer und schaumig aufschlagen
  • Yammi!!!

Ganz besonders gut finde ich die leichte Schärfe des Ingwers. Zudem soll ja bekanntlich Ingwer die Vitalität verbessern und das Immunsystem stärken! Also hoch die Gläser!!

Was tut ihr, wenn ihr die ersten Anzeichen einer Erkältung verspürt oder gibt es gar einen Fruchtdrink, den ihr euch jeden Morgen mixt?

Nachdem ich ja jetzt den Entsafter und den Mixer wieder aus dem Schrank geholt habe, würde ich nur zu gerne eure Rezepte ausprobieren :-)

Bleibt alle schön gesund,

Rebekka

Update 100 Tage oder mit Apfelmuskuchen gegen die Fruchtgummibande…

Seit dem 07.07. 2014 versuche ich nun schon auf industriell hergestellte Süßigkeiten zu verzichten.. und ich muss sagen, es klappt ganz gut. Natürlich kommt manchmal der von der Werbung herbeigerufene Schokoladen/Milch-jieper, aber ich kann diesem mittlerweile sehr gut widerstehen… auch die bunten Schachteln in den Süßigkeitenecke im Supermarkt verursachen beim Vorbeischlendern keine Schweißausbrüche mehr :-)

Schwerer war es in den vergangenen 2 Monaten als das Wetter so heiß war, das man sich nichts schöneres vorstellen konnte, als zur Eisdiele um die Ecke zu laufen. Ich habe in der Tat auch an 2-3 Eisdielen gefragt: “Stellen Sie ihr Eis selber her?” Da dieses aber immer verneint wurde und ich es insgeheim auch als sehr vage Auslegung der Challenge empfunden habe, haben in diesem Fall nur jeweils die Begleitpersonen etwas bekommen.

Angeblich sollen ja sich ja nach 100 Tagen Verhaltensänderungen, Denkmuster im Gehirn anpassen, ich bin gespannt, ob sich dieses auch tatsächlich einstellt. Ich geb meinem Körper einfach noch die letzten 40 Tage Zeit :-)

innerer Schweinehund

via google

Am vergangenen Wochenende war das Quick-Bellen des inneren Schweinehundes unüberhörbar, da musste mal wieder ein Kuchen ran und da bei uns im Garten derzeit die Apfelbäume schon das erste Obst verliert, wollte ich mich zugleich an den leckeren Apfelmuskuchen von Virginia Horstmann machen. Schön geplant, Apfelmus selber einzukochen.

Jedoch sind alle Äpfel wurmstichig gewesen – wie schade! Schnell ab zum Supermarkt und ein Glas ungesüßten gekauft – das passte dann auch. (Aber mit dem Baum werde ich nochmal ein ernstes Wörtchen reden – mich so im Stich zu lassen)

Nun zurück zum Kuchen… Das Backbuch von Virginia Horstmann, besticht durch die Einfachheit der Rezepte, denn die meisten Zutaten finden sich in jedem Haushalt und es bedarf nie einer langen Vorbereitungszeit (wie auch schon beim Erdbeer-Kokos-Kuchen ausprobiert).

Für den leckeren Apfelmuskuchen benötigt ihr

1 Gugelhupfform

250g Mehl

1 1/2 TL Natron

1 Msp. Salz

2 TL Zimt

2 Eier

225g weißer Zucker

100g braunen Zucker

360g Apfelmus

160ml Pflanzenöl

Von oben nach unten wird nun die Liste abgearbeitet.

Ihr stellt am besten die gefettete Gugelhupfform an die Seite, denn diese wird erst am Ende wieder benötigt! Vermengt nun Mehl, Natron, Salz und Zimt miteinander in einer kleinen Schüssel. Nehmt euch eine weitere Schlüssel und schlagt die Eier schaumig mit dem Rührgerät auf und lasst die beiden Zuckersorten einrieseln, es soll am Ende wirklich sehr sehr schaumig sein. So jetzt noch den Apfelmus und das Pflanzenöl hinzugeben, sowie eure Mehl-Zimt-Mischung vom Anfang. Es empfiehlt sich alles ganz vorsichtig und ohne viel Rühren unterzumengen, so bleibt euer Kuchen luftig leicht.

Vom Teig genug genascht? Dann nichts wie ab in den Ofen bei 175Grad – 45 Minuten.

Apfelmuskuchen 1_rheinherztelbe

Auweia, was gäb ich jetzt drum ein Stückchen von dem Apfelmuskuchen zu essen. Also beim nächsten Mal frier ich mir ein großes Stück ein … für genau diese Momente im Leben ♥

 Apfelmuskuchen 2_rheinherztelbeWas tut ihr gegen den Schokoladenjieper? Gibt es einen Tipp? (Bitte alles ohne joggen :-/)

Weiterhin einen schönen sonnigen und entspannten Samstag Nachmittag,

herzliche Grüße

Rebekka

Pflaumen-Tarte mit Schmandguss| Meine “Ich backs mir” – Premiere

Pflaumen-Tarte 1Ich freue mich diesen Monat meine ich backs mir– Premiere feiern zu können. Eigentlich hatte ich mir bereits letzten Monat vorgenommen bei dieser tollen Aktion der lieben Clara von Tastesheriff teilzunehmen, aber irgendwie hatte ich den Startschuss verpasst. Umso mehr war ich gespannt auf das August-Thema….Tarte! Schnell habe ich meinen letzten kläglichen Versuch einen Tarte zu backen verdrängt und war bereit mich dieser Herausforderung zu stellen :-)

Da ich gerne eine Tarte mit saisonalem Bezug backen wollte, habe ich mich für die Pflaume entschieden! Inspiriert wurde ich da sicher auch von diversen leckeren Pflaumen-Rezepten auf unterschiedlichen Blogs.

Pflaumen-Tarte mit Schmandguss

Ihr braucht für den Teig:

  • 250g Mehl
  • 100g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 125g Butter
  • Backpapier und Hülsenfrüchte zum Blindvorbacken

und für die Füllung braucht Ihr:

  • 60g Zucker
  • 1,2 kg Pflaumen
  • 400g Schmand
  • 2 EL Speisestärke
  • 2 Eigelb
  • 2 EL Hagelzucker

Und so wird eine Tarte daraus:

1. Die Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und mit einem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Diesen legt Ihr in Frischhaltefolie umwickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank.

2. Anschließend rollt Ihr den Teig ausrollen und kleidet eine gefettete, mit Mehl bestäubte Tarteform ( Durchmesser 26 cm) damit aus. Dabei den Rand leicht andrücken. Form ca. 15 Minuten kalt stellen.

3. Backpapier auf den Teig legen und getrocknete Hülsenfrüchte draufgeben. Im vorgeheizten Backofen ( E-Herd 200 Grad, Umluft: 175 Grad, Gas: Stufe 3) ca. 15 Minuten backen. Danach das Backpapier und die Hülsenfrüchte vorsichtig entfernen und ca. 5 min bei gleicher Temperatur weiterbacken.

4. Währenddessen wascht, trocknet, entsteint und viertelt Ihr die Pflaumen. Den Schmand und den Zucker mit der Stärke und dem Eigelb verrühren.

5. Tarte mit Pflaumen belegen und mit Schmandguss begießen. Bei den o.g. Temperaturen 30 Minuten im Backofen backen. Anschließend herausnehmen und abkühlen lassen. Vor dem Servieren könnt Ihr die Tarte noch mit Hagelzucker bestreuen.

Pflaumen-Tarte 2

Lasst es Euch schmecken, unterschrift

Auf die Kuchengabeln, fertig, los….Nektarinen-Johannisbeer-Kuchen

Ich habe am Wochenende eine ganz sensationelle Entdeckung gemacht: ich mag Nektarinen! Krass! Dabei habe ich mein bisheriges Leben – immerhin mehr als 30 Jahre – steif und fest behauptet, dass ich die ungenießbar finde! Jetzt frage ich mich natürlich “Wie komme ich darauf?” ….ach ja, ich hab´s!

Es hat alles begonnen mit dem leckeren Fruchtcocktail aus der Dose – in den 80igern sehr beliebt! Ich habe ihn gehasst. Meine Mutter würde jetzt behaupten, dass es den bei uns gar nicht so oft gegeben hat, aber für mich war es anscheinend oft genug. Es hat auch nicht geholfen, dass meine Mutter die Früchte mit Joghurt vermischt oder püriert meinem heißgeliebten Vanillepudding untergemischt hat – ich habe mich vehement dagegen gewehrt und auch das “Untermoggeln” in diversen Speisen vor dem ersten Happen bemerkt! @ Mutti: Deine Tricks waren wirklich nicht schlecht – aber meine Spürnase besser ;-)

Da muss doch jetzt wirklich erst so ein mega leckerer “Nektarinen-Johannisbeer-Kuchen” kommen, damit ich mich mal an eine Nektarine herantraue! Naja, besser spät als nie. (Meine Mutter hätte mir aber auch wirklich mal eher sagen können, dass es in dem Fruchtcocktail gar keine Nektarinen gab…;-))

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Daher für alle Nektarinen-Liebhaber und die, die es mal werden wollen, hier das Rezept:

“Nektarinen-Johannisbeer-Kuchen”

Zutaten:

  • 1kg Nektarinen
  • 300g rote Johannisbeeren
  • 200g weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Salz
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 250g Quark
  • 3 EL Orangenlikör
  • 2 EL Orangensaft
  • 40g gehackte Mandeln
  • 100g Aprikosenkonfitüre

Backzeit: 35- 40 min bei 190 Grad (Umluft 170 Grad)

Blog 2Nektarinen vierteln und entsteinen. Johannisbeeren von den Rispen streifen. Butter, Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz cremig rühren. Nacheinander die 4 Eier mit der Masse vermischen. Das Mehl fein sieben und zusammen mit dem Backpulver und dem Orangenlikör unterrühren. Den fertigen Teig nun gleichmäßig auf einem Backblech verteilen. Zum Abschluss den Teig mit den Nektarinen und den Johannisbeeren belegen und die Mandeln darüber streuen.

Blog 7Im heißen Ofen auf der untersten Schiene backen.

Kurz vor Ende der Backzeit die Konfitüre und den Orangensaft aufkochen. Den heißen Kuchen mit der Konfitüre bestreichen und etwas abkühlen lassen. Den Kuchen kann man entweder lauwarm oder ausgekühlt servieren. Bei Bedarf natürlich auch mit einem Klecks Sahne!

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Wow…mit der Erkenntnis, dass ich jetzt auch Nektarinen mag, ergeben sich in Zukunft sicher ganz neue Möglichkeiten…Ich bin mir sicher Ihr werdet daher in der nächsten Zeit des öfteren mal “Nektarinen-Rezepte” auf diesem Blog entdecken :-)

Jetzt heißt es aber erstmal….auf die Kuchengabeln, fertig, los!!!

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Ich liebe den Sommer… und möchte ihn mit Erdbeer-Marmelade einfangen

Bevor der Sommer ganz entschwindet, muss ich doch noch mal einen Erdbeer-Marmeladen Post loswerden… denn ich finde Marmelade, Konfitüre oder Gelee sind das perfekte Allheilmittel, um den Sommer zu verlängern.

Wußtet ihr, das

  • in Deutschland für rund 215.000 Tonnen süße Brotaufstriche jährlich verkauft werden, davon etwas mehr als die Hälfte Konfitüren und Marmeladen, über 25 % Nuss-Nougat-Cremes und etwas weniger als 20 % Honig sind?
  • der tägliche Verzehr an Marmelade ca. 5 g beträgt?
  • die beliebteste Marmeladensorte Erdbeere ist, deutlich vor Kirsch und Himbeere?
  • noch in fast 30 % der deutschen Haushalte Marmelade saisonal selbst hergestellt wird?

Quelle: hier

Schö, dann sind wir wohl einer dieser 30% Haushalte, denn Anfang/Mitte Juni werden bei uns im Haushalt schon mal wieder ganz aufgeregt, die gesammelten Gläser des Jahres hervorgeholt. Die Marmeladenzeit beginnt wieder und da ich ja in diesem Jahr das Projekt gestartet habe „100 Tage ohne industriell gefertigte Süßigkeiten“  mußte natürlich auch die Marmelade selber gemacht werden.

Jetzt wo ich den Link eingefügt habe, bin ich ganz erstaunt… Mensch, hab ich es doch glatt schon 35 Tage geschafft… endlich bald Bergfest!

Ich hatte im Juni schon begonnen, leckere Holunderblütenmarmelade einzukochen. Leider ist die Zeit zum Pflücken der Blütendolden schon wieder vorbei, aber ich verspreche, das ich euch im kommenden Jahr das Rezept online auf den Blog stellen werde :-)

In diesem Jahr habe ich mich unter anderem für eine Erdbeer-Marmelade mit Maracuja & Sekt entschieden… und was soll ich sagen, ihr solltet sie nachkochen. YAMMI!

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Für 4 Gläser à  250 ml benötigt ihr:

600g Erdbeeren

2 Maracujas

200 ml Sekt

1 Packung Gelierzucker für Erdbeeren

(da ich ein Kind der Werbung bin, habe ich diesen gekauft, aber natürlich geht auch jeder andere… bitte dann auf das entsprechende Mischungsverhältnis achten)

Die Zubereitung ist wirklich kinderleicht:

Die Erdbeeren in kleine Stückchen schneiden, das Fruchtfleisch der Maracuja, sowie den Sekt („Stößchen“) in einen großen Topf schütten.  (Jetzt mußte ich sehr schmunzeln, da ich in der ersten Version des Posts KOPF geschrieben habe). Mit dem Gelierzucker vermengen und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Mindestens 3 Minuten lang sprudelnd kochen.

Derweil die Marmeladengläser mit kochendem Wasser ausspülen.

Nach 3 Minuten könnt ihr eine Gelierprobe machen. Hiefür einfach ein wenig Marmelade aus dem Topf entnehmen und schauen, ob diese am Löffel oder auf einem Teller geliert.

Falls ja, könnt ihr die Marmelade bereits in die vorbereiteten Gläser füllen und mit Schraubdeckeln verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Welche Früchte esst ihr am liebsten im Sommer? Welches sind eure Lieblingsmarmeladen?

So.. ich bin dann mal wieder den Sommer zurückholen… schmatz!

Viele Grüße von der Erdbeerfront,

Rebekka

 

 

Apfel-Minz-Gelee…. mein Favorit in diesem Sommer

Es war doch herrlich so im Urlaub … endlich hat man mal Zeit unentwegt Kochzeitschriften und Kochbücher zu wälzen, oder aber beim Zeitschriftenstand seines Vertrauens diese Sammlung auch noch unendlich zu erweitern :-)

Ich für meinen Teil muß gestehen, ich habe viiiiiiieeele Kochbücher & -Zeitschriften, so viele, dass diese schon Schränke einnehmen. Aber Kochen tue ich daraus nur was in den seltensten Fällen, eigentlich nur wenn wir Gäste bekommen, und mein Mann in den Koch-Streik gegangen ist. Aber ich habe ihm versprochen, daran zumindest im Urlaub was zu ändern. Na dann mal los!

In der Ausgabe „DAS Kochrezept“ 08/2014″ hat mich ein Rezept neugierig gemacht.

 

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Apfel-Minz-Gelee

 

& das war so oberlecker, das ich für euch das Rezept nochmal niederschreiben muß, da es mein Favorit in diesem Sommer ist. Nur gut, das man Apfelsaft und frische Minze das ganze Jahr kaufen kann. Super, der Nachschub ist somit gesichert.

Ihr braucht:

  • 3 Schraubgläser à 225 ml
  • 100g frische Minzblätter
  • 400 ml Apfelsaft
  • 4 EL Zitronensaft (gern auch noch`n Schuss mehr)
  • 250 g Gelierzucker 2:1

Von den Minzblättern eine Handvoll zur Seite legen und die restlichen Blätter mit 100ml kochendem Wasser in einer Teekanne übergießen – diese 15 Minuten ziehen lassen. Danach die Blätter aus dem Kochwasser entfernen! Den Pfefferminztee in einen Topf geben und mit dem Apfelsaft, Zitronensaft und dem Gelierzucker vermengen. Alles für 5 Minuten zum Kochen bringen.

In der Zwischenzeit solltet ihr schon mal die Schraubgläser ausspülen und die restliche Minze hacken.

Nach 5 Minuten das Gelee vom Herd nehmen (Gelierprobe gemacht?) und zusammen mit den gehackten Blättern in die vorbereiteten Gläser füllen. Die Gläser verschließen und für 15 Minuten auf den Kopf stellen.

Fertig :-)

Jetzt noch schön auskühlen lassen und auf das nächste Frühstück freuen.

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Am liebsten mag ich bei diesem Gelee, dass es so nach Pfefferminztee schmeckt und das ist doch gerade im Sommer sehr erfrischend, oder?

Dazu noch ein Minz-Ingwer-Tee oder ein schöner Milchkaffee… der Tag kann starten, da macht es auch gar nix, das die Sonne heute nicht so recht rauskommen möchte.

Habt ihr Frühstücksrituale? Was darf bei keinem Frühstück bei euch fehlen?

Oder lasst ihr gar das Frühstück ausfallen?

Minzige Grüße,

Rebekka

Apfel-Möhren-Suppe mit Garnelen

Hm, bin ich eigentlich ein Suppenkaspar? Im Herbst und im Winter könnte ich die Frage definitiv mit “Ja! Absolut!” beantworten. Da finde ich es toll mit einem warmen Süppchen auf der Couch zu sitzen während das Wetter draußen kalt und ungemütlich ist. Im Sommer hatte ich da bislang immer eher weniger das Bedürfnis. Und auch heute war die Idee “Suppe” eher aus der Not heraus geboren. Wir haben nämlich im Augenblick Besuch – von Herrn Silber. 

Naja, eigentlich heißt der Besuch ja “Silver” und ist ein Labrador-Retriever! Ein ganz liebes Kerlchen und von Zeit zu Zeit eine freundliche Leihgabe von sehr, sehr guten Freunden – vielen lieben Dank an Britta und Christian an dieser Stelle! Ich liebe nämlich Hunde, kann aber aufgrund des Jobs und der mangelnden Zeit keinen eigenen haben. Umso mehr freue ich mich immer, wenn Herrchen und Frauchen in den Urlaub fahren und den “Kleinen” bei uns lassen. Dazu nochmal mehr in einem späteren Post!

…aber jetzt erst mal zurück zum eigentlichen Thema: der Suppe. Also, aufgrund unseres Gastes ist die Zeit abends immer etwas knapper und da ist eine schnell zubereitete Suppe die optimale Lösung:

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Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 500g Möhren
  • 1 Apfel
  • 2 EL Öl
  • 1/4 L Apfelsaft
  • 2-3 TL Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • Worcestersoße
  • 8 gekochte, geschälte Garnelen
  • 1/2 Bund Dill
  • 100g Schlagsahne
  • 2 EL Ziegenfrischkäse

Zubereitung:

Zwiebel, Möhren und den Apfel waschen, schälen, ggfs. entkernen und in kleine Stücke schneiden. Öl in einem Topf erhitzen und Obst und Gemüse darin andünsten. Mit dem Apfelsaft und 1/2 L Wasser ablöschen und aufkochen. Brühe einrühren und zugedeckt ca. 20 min. köcheln lassen. Anschließend kommt der Pürierstab zum Einsatz. Den Ziegenfrischkäse in die Suppe einrühren und mit Salz, Pfeffer und einigen Spritzern Worcestersoße abschmecken.

Garnelen kalt abspülen und trocken tupfen. Jeweils 4 Garnelen auf einem Holzspieß aufreihen und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Sahne halb steif schlagen und die Suppe mit einem Klecks Sahne und Dill anrichten.

Et voilà…fertig ist das Abendessen :-)

Suppe1

Die Suppe war wirklich sehr lecker und ich würde sie auch jederzeit nochmal machen, aber ob ich dadurch zum “Sommer-Suppenkasper” geworden bin, weiß ich noch nicht so recht…

Wie ist es mit Euch? Welcher Suppenkasper-Typ seid Ihr?

Liebe Grüße aus der Domstadt,unterschrift