Kategorie

Rezepte

Schnee küsst Himbeer-Cheesecake-Smoothie ❤️

Als wir am Freitag nachmittag in Hamburg losgefahren sind, ahnten wir noch nichts davon, das sich die Welt nördlich des Nord-Ostsee-Kanals in ein WinterWonderland verwandelt hatte. Mit großen Augen staunten wir nicht schlecht, welche Schneemassen dort lagen und aufgrund der Kälte auch blieben….

himbeer_4_rheinherztelbe Himbeer_3_rheinherztelbe

Und das alles auch noch belohnt, zwischendurch immer wieder mit allerschönstem Sonnenschein! Also, nix wie raus und lange Spaziergänge durch den Schnee gemacht! Und wie es sich so für den perfekten Wintertag gehört, völlig durchgefroren am Nachmittag den Kamin angemacht und in den Neueroberungen aus den hiesigen Bücher-und Zeitschriftenläden geblättert.

Kennt ihr das auch? Wenn man sich die wunderschönen Bildern in den Büchern ansieht & man gedanklich schon mal seine kompletten Vorräte durchgeht, um zu überlegen, was man denn als erstes nachkochen bzw. -backen wird…

(Danke liebe Virginia Horstmann für das tolle Buch “Frühstücksglück”, leicht abgewandelt daraus das folgende Rezept)

Kurz entschlossen war der perfekte Smoothie gefunden für den nächsten Morgen… Himbeer-Cheesecake-Smoothie -versüßt mit Amarettini-

(zum Supermarkt musste ich dann aber trotzdem noch, denn auf Himbeer-Verlangen war ich nicht eingestellt..)

himbeer_1_rheinherztelbe

Zutaten für 2 Gläser à 250 ml

  • 100g Frischkäse
  • 180ml fettarme Milch
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 20g Zucker
  • 125g frische Himbeeren (die ihr allerdings für ein paar Stunden ins Gefrierfach legen solltet)
  • 1/4 Banane
  • 15 Amarettinis

Ganz zauberleicht die Zubereitung:

1.) den Frischkäse mit Milch und Zucker vermengen (aus Mangel an einem Standmixer, habe ich alles mit einem Handmixer aufgeschlagen)

2.) Die Früchte und zerstoßenen Amarettinis hinzugeben und alles solange mixen, bis der Smoothie eine schöne schaumige Konsistenz hat.

3.) Jetzt nur noch in Gläser füllen… und alle am Frühstückstisch überraschen…. :-)

himbeer_2_rheinherzteelbe

…funktioniert mit diesem tollen Himbeer-Cheesecake-Smoothie übrigens ganz kinderleicht. Und nebenbei kann man ja auch immer mal wieder fallen lassen, wie sehr man sich doch zum nächsten Geburtstag einen Standmixer wünscht, weil dieser wirklich unverzichtbar in jeder Küche stehen muss! Dumm-di dummdidumm… Blöd nur, wenn dann das Argument kommt… “ich erinnere dich nur an den Entsafter, der auch unbedingt angeschafft werden mußte” -> tja, da kann ich jetzt gerade nix entgegenhalten… aber vielleicht, wenn es jetzt jeden Sonntag einen leckeren Shake für den Herzensmann gibt? Oder vielleicht sollte ich dann doch mal den Entsafter aus dem Winterschlaf holen :-)

Habt ihr auch Küchengeräte, die unbedingt angeschafft werden mussten und dann nur 1x benutzt wurden?

Ich wünsch euch einen zauberhaften Tag!

Rebekka-Unterschrift

 

 

 

Yeah! Wochenend- Modus an… mit einem Mojito-to-go!

Freitag :-) Wie bei so vielen auch mein absoluter Lieblingstag der Woche… Also nicht falsch verstehen.. ich gehe gerne zur Arbeit.. aber Freitage sind doch immer was besonderes! Vor einem liegen die Wochenenden, die der Familie gehören… Also… Party-People… die paar Stunden bis zum Feierabend sind schnell geschafft …im Sauseschritt Richtung Stempeluhr … mit Bus, S-Bahn und U-Bahn nach Hause, Koffer geschnappt, in meinem Fall von Lieblingsmann und -hund verabschiedet und dann nichts wie ab … diesmal in den Flieger nach Köln!

Und wenn ich nicht diesmal nur ein Flugticket mit Handgepäck hätte, ja dann hätte ich Jenny meinen derzeitigen Lieblingscocktail mitgebracht, der mich so an den Urlaub erinnert… Sonne & Strand & unendlich viel freie Zeit! HALT! STOPP ich schweife ab!

Ich habe zu Weihnachten das Buch “Alles aus dem Glas” bekommen, dieses handelt nicht, wie man es beim Titel dieses Posts annehmen könnte von einer Sammlung Cocktail-Ideen, sondern von Aufläufen, Plätzchen, Kuchen und Salaten, welche sich hervorragend in Einmachgläsern zubereiten lassen.

Ich muss jedoch gestehen, ich habe mich in der Tat zuerst auf das

“Mojito-to-go”

Rezept gestürzt, weil dieses so wunderbar zu Freitag Abenden passt (ihr wisst schon… der kleine Urlaubsmodus… noch Fragen?)

Für 6 Gläser à 450 ml benötigt ihr:

Minzesirup 

  • 300g Zucker
  • 350ml Wasser
  • 20g frische Minzeblätter

 PLUS:

  • eine Handvoll Minzblätter (ca. 30 Stück)
  • 1,7l Sodawasser
  • 225 ml Limettensaft
  • 500 ml heller Rum

Zubereitung:

Für den Minzesirup Zucker und Wasser zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren 2 Minuten ziehen lassen (wartet bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat). Vom Herd nehmen und die Minzeblätter hinzufügen. Jetzt alles 1 Stunde abgedeckt ziehen lassen. Durch ein Sieb abgießen und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

In jedes der Gläser nun ca. 85ml Minzesirup geben und jeweils 5 Minzeblätter leicht zerdrücken und hinzugeben. Schnell umrühren und mit 300ml Sodawasser, sowie 85ml Rum und 3 Esslöffeln Limettensaft auffüllen!

Geschüttelt oder gerührt? Das bleibt euch überlassen! :-) Zum Servieren könnt ihr die Mojitos kaltstellen oder gebt einfach ein paar Eiswürfel dazu… Tadaa.. fertig ist er, der Cocktail to go. Damit ihr euch wie im Sommerurlaub fühlt, könnt ihr natürlich auch die Gläser noch mit Minzeblättern oder Limettenscheiben dekorieren… (wo sind denn bloß die kleinen Sonnenschirmchen hin, die es früher immer in den Eiscafés gegeben hat?)

mojito_Rheinherztelbe

Jenny, wenn du also den Post hier liest … das wär auch was, was man ruhig heute abend auf dem Sofa trinken kann, wenn wieder die Dschungel-Serie beginnt, die ja KEINER oder besser NIEMAND guckt, aber trotzdem alle am nächsten Tag über ALLES informiert sind! :-)

Ich wünsche euch ein ganz tolles Wochenende…

Rebekka-Unterschrift

 

 

Für alle Marzipan-Liebhaber oder die, die es vielleicht noch werden möchten | Bratapfelküchlein mit Vanillecreme

2015 – jetzt ist es also da. Das neue Jahr. Und wie jedes Jahr kommt es wieder schneller als erwartet. Vor allem in den letzten Tagen des Jahres. Mag daran liegt, dass gerade in der Weihnachtszeit ein Termin den anderen jagt. Dass man sich in diesen Tagen einfach immer zu viel vornimmt, was realistisch betrachtet, unmöglich zu schaffen ist. Dass man denkt man geht nur noch eben schnell mit Freunden einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt trinken und – ohne es zu merken – letztendlich dort Stunden bei einander steht. Weil es so schön ist. So gemütlich. Weil man es einfach geniesst und ganz wunderbar “entschleunigt”.

Aber alles hat natürlich irgendwo einen Haken. Die anderen Dinge bleiben leider auf der Strecke. (Wo treiben sich in dieser Zeit bloß immer diese kleinen Wesen namens Heinzelmännchen rum? Ich hätte da schon den ein oder anderen Auftrag für sie gehabt!)

So, und jetzt steht man da, ganz klein mit Hut und mit einem ganz schlechten Gewissen. Hatte ich mich vor Weihnachten doch ganz weit aus dem Fenster gelehnt und auf Instagram bereits einen Post über einen ganz sensationellen, spektakulären Bratapfel-Muffin angekündigt. Aber damit nicht genug. Auch meinen Kollegen habe ich trotz der tonnenweise vorhandenen Schokolade und den Weihnachtssüßigkeiten noch die kleinen Küchlein vor die Nase gestellt ( …Ich räume ein, dass ein Teil Ihrer möglicherweise angefutterten Weihnachtspfunde auf meine Kappe geht) und groß herumgetönt, dass sie das Rezept kurzfristig auf dem Blog finden werden. Asche auf mein Haupt. Denn es war still auf dem dem Blog. Mucksmäuschenstill.

Aber jetzt…Raketengetöse, Trommelwirbel…jetzt habe ich endlich das Rezept für Euch!

Bratapfelküchlein2Bratapfelküchlein mit Vanillecreme

( aus dem Buch “Weihnachten mit Fräulein Klein“)

Zutaten:

  • 50g geriebenes Marzipan
  • 220g Butter
  • 80g Zucker
  • 3 Eier
  • 1/2 Vanilleschote
  • 220g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 50g gemahlene Haselnüsse
  • 1 TL Zimt
  • 100 ml Milch

 

  • 2-3 kleine Äpfel
  • 125g Creme Double
  • 1EL Zucker
  • 1/2 Vanilleschote
  • 2 EL grob gehackte Haselnüsse
  • Honig

1. Marzipan raspeln. Butter mit Zucker schaumig schlagen. Eier hinzufügen und cremig rühren. Marzipan und das Mark einer Vanilleschote zugeben. Mehl, Backpulver, gemahlene Nüsse und Zimt mischen und in den Teig rühren. Milch zugeben und nochmal alles kräftig verschlagen. Teig in ein gefettetes Muffinblech oder in Backförmchen füllen.

2. Apfel waschen und das Kerngehäuse ausstechen oder vorsichtig mit dem Messer entfernen. Der Länge nach in 3-4 mm dünne Scheiben schneiden.

3. Auf jedes Küchlein 1 Apfelscheibe setzen und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 25 min backen.

4. Creme Double mit dem Mark der halben Vanilleschote und dem Zucker cremig rühren. Einen Klecks der Creme auf die Küchlein geben. Haselnüsse grob hacken, auf die Creme geben und mit einem Klecks Honig garnieren.

BratapfelküchleinUnd das ist nicht nur ein Rezept für die Weihnachtszeit. Diese leckeren Küchlein bringen Euch ganz wunderbar durch jeden kalten oder trostlosen Wintertag! Lasst es Euch schmecken!!

Alles Liebe,unterschrift-150x150

Das ultimative Weihnachtsgebäck – Vanillekipferl ♥

Adventszeit & Weihnachten sind für mich unzertrennlich mit Vanillekipferl verbunden, so eng verbunden wie ja auch schon seit 30 Jahren WHAM “Last Christmas” dazugehört. & sind wir doch mal ehrlich, auch dieses Lied schmettern wir – wenn wir uns mehr oder weniger unbeobachtet fühlen- lauthals mit, oder?

Laut der Zeitschrift Brigitte zählen zu den beliebtesten Weihnachtskeksen sowieso Zimtsterne, Vanillekipferl, Makronen und Spekulatius. (Das sind auch meine persönlichen Favoriten- bis auf die Zimtsterne kann ich den Beweis hier und hier antreten :-))

Vanillekipferl- Zeit war es an diesem Wochenende, Den Teig hatte ich bereits am Freitag Abend vorbereitet, bin aber erst am Sonntag morgen dazu gekommen, diesen auch zubereiten. Hinweis: Der Teig sollte auch immer mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen oder eben über Nacht (…oder auch mal 2).

vanillekipferl_2_rheinherztelbe vanillekipferl_1_rheinherztelbe

Und falls ihr noch darüber nachdenkt, ob ihr euch ein Weihnachtsbuch mit vielen Rezepten und Deko-Ideen kaufen solltet, kann ich euch wärmstens “Advent Advent  – Backen, Basteln, Dekorieren für die schönste Zeit im Jahr” von Lisa Nieschlag/Lars Wentrup empfehlen. Aus diesem Buch ist unter anderem das folgende Rezept:

Vanillekipferl

Zutaten:

200g Mehl

75 g Puderzucker

175 g Butter

100g gemahlene Mandeln

2 Eigelb

Mark von 1 Vanilleschote

1 Prise Salz

Puderzucker zum Bestreuen

Gebt einfach alle Zutaten in eine Rührschüssel und verarbeitet diese zu einem glatten Teig. Rollt den Teig zu einer Rolle mit einem Durchmesser von ca. 5 cm. Diese in Klarsichtfolie wickeln und die besagten 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Nach dieser Zeit (ihr könnt ja in Dauerschleife “Last Christmas” hören) kann bereits der Backofen auf 180°Grad vorgeheizt werden. Die Teigrolle in Scheiben zu je 0,5 cm schneiden und mit den Händen die Kipferl formen. Ihr erhaltet bei der Teigmenge ungefähr 40 Stück.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 10- 12 Minuten backen. Zum Abschluss das Gebäck natürlich noch mit einer ordentlichen Menge Puderzucker einstäuben.

Wenn ihr den Geschmack von Vanille verstärken möchtet, mischt einfach am Ende etwas Vanillezucker unter den Puderzucker.

Das Schöne an der Weihnachtsbäckerei ist ja auch, das sich die meisten Kekse im Handumdrehen fertigstellen lassen, oder?

Den tollen To-Go Becher “Emergency Coffee” habe ich aus Schweden mitgebracht.

Welches sind eure Lieblingsrezepte zur Weihnachtszeit? Gibt es etwas auf das ihr nicht verzichten könnt?

Ich freu mich über jeden eurer Kommentare :-)

Liebe Grüße und einen entspannten Dienstag,

Rebekka-Unterschrift

In der Weihnachtsbäckerei – der Anfang ist gemacht!

Gestern war ein schöner Tag. Ein schöner Tag deshalb, weil gestern endlich der Startschuss in der Weihnachtsbäckerei auch bei mir in Hamburg gefallen ist und backen zu Weihnachten für mich mit unendlich vielen Kindheitserinnerungen verbunden ist. Oh wie habe ich mich gefreut, wenn das Zuhause lieblich nach Zimt, Nelken, Kokos oder anderen Zutaten geduftet hat.

Frei nach Rolf Zuckowskis Lied:

In der Weihnachtsbäckerei
gibt es manche Leckerei
Zwischen Mehl und Milch
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Kleckerei.

Brauchen wir nicht Schokolade,
Zucker, Honig und Succade
und ein bischen Zimt?
das stimmt.

via songtexte.com

In der Adventszeit gab es bei uns immer viele Keksdosen und der Vorrat schien unermüdlich!

& so eine klitzekleine Erinnerung verbunden mit dem Duft aus dem Backofen, der bis in dasTreppenhaus reicht, habe ich mir gestern Abend zurückgeholt :-) Und in unserem Haushalt gibt es zum Glück jetzt keine Weihnachtsmaus mehr, die heimlich die “guten” Sachen stibitzt!

Man muss dazu sagen, das unsere Eltern uns die Geschichte erzählt haben, das es zu Weihnachten immer eine kleine Weihnachtsmaus gibt, die sich das ganze Jahr nicht blicken läßt, aber durch Keks- und Schokoladenduft in die Wohnungen geführt wird. Diese kleine Maus ist so flink, das niemand sie jemals zu Gesicht bekommen hat! Und da sie sich nur nachts heraustraut, fehlen am nächsten Morgen auf den bunten Tellern die schönsten Teile.

Also, ehrlich… ich hatte ja ne Vermutung wer das bei uns zu Hause war… aber das werde ich hier nicht verraten…

1. weil ich die Geschichte der Weihnachtsmaus viel schöner finde

2. weil ich keine Beweise habe, denn ich hab nachts geschlafen :-)

3. weil es auch immer jemanden gab, der schnell die Teller wieder aufgefüllt hat!!

Wie so viele habe ich im Sommer gespannt auf das Buch “Zucker, Zimt und Sterne” von Virginia Horstmann gewartet und wollte am liebsten gleich alles ausprobieren und backen! Nun ja *räusper* … ich muss zugeben, bei dem WOLLEN ist es jetzt auch ziemlich lang geblieben. Aber heute ging es ja los…

Orangen-Makronen

ihr benötigt hierfür:

2 Eier

50g Butter

250g Kokosflocken

Abrieb von 1/2 Bio-Orange

und ggf. Puderzucker zum Dekorieren

 

Es ist wirklich kinderleicht, denn ihr müßt die obigen Zutaten nur miteinander vermengen und den Teig kurz ruhen zu lassen. Anschließend könnt ihr daraus 22 Makronen formen und bei 160Grad Umluft 15 Minuten backen. Fertig sind die ersten Makronen der Saison!

Weihnachtsbäckerei_1_rheinherztelbe

Das war doch easy, oder?

& weil ich finde, das man nicht jeden Tag unendlich lang in der Küche stehen muss, habe ich gestern nur noch den Teig für Vanillekipferl angerührt und diesen bis heute im Kühlschrank ruhen lassen  -wie das Ergebnis war? Das zeig ich euch in den kommenden Tagen!

Ich wünsche euch einen tollen Nikolaustag!

Rebekka-Unterschrift

Von Pistazienschnecken und Orangenplätzchen, die keine waren….

Ich hatte es mir so schön ausgemalt. Am Sonntag sollte es regnen. Richtig ungemütliches Schmuddelwetter. Zu ungemütlich um auch nur den kleinen Zeh vor die Haustür zu setzen. Normalerweise hätte mich das eher deprimiert. Aber um die Küche in eine Weihnachtsbäckerei zu verwandeln ist es das perfekte Wetter. Das passende Rezept war auch schnell gefunden – Pistazienschnecken. Ich liebe Pistazien. Also ich nix wie ab zum Supermarkt. Leider erfolglos. Warum zum Herrgott hatten die denn keine Pistazien mehr? Murphy´s Gesetz. War ja klar!

Tja, Pistazienschnecken ohne Pistazien erschien mir sinnlos. Eine Alternative musste her. Allerdings schwierig, wenn man den Einkauf bis kurz vor knapp herausgezögert hat. Zeit zum Umdisponieren gab es nicht. Selbst schuld sag ich da mal. Tief durchatmen.

Es musste doch irgendein Rezept geben, welches mit dem Inhalt meines Kühlschranks und meiner Vorräte kompatibel war. Die Mission erwies sich als sehr schwierig, aber nicht unmöglich. Nach längerem Suchen hieß die Lösung meines Problems: Orangenplätzchen. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Alles gut. Jetzt konnte ich beruhigt schlafen gehen.

Der Wettergott hielt am nächsten Tag, was er versprochen hatte. Es regnete die ganze Zeit in Strömen. Alles schien jetzt perfekt für mich zu laufen….Yippieh…Zumindest bis zur Füllung. Orangenmarmelade? Oh nein, wo war die denn jetzt hin? Wir hatten doch immer welche? Vielleicht hätte ich mich vorher doch nochmal vergewissern sollen, ob ich auch wirklich noch welche habe. Nachher ist man immer schlauer. Wie immer.

Gut. Beziehungweise nicht gut. Jedoch nicht zu ändern. Ich hatte noch weiße Schokolade. Dann musste die halt für die Kekse herhalten. Weiße Schokolade auf hellen Keksen sieht allerdings auch etwas langweilig aus. Langweilig wollte ich nicht. Dann lieber ein buntes Allerlei. Mit etwas Blaubeermarmelade.

OrangenplätzchenNa gut, Orangenkekse mit Blaubeer-Schokoladen-Füllung, das klingt nicht nur etwas gewöhnungsbedürftig – so schmeckt es auch. An dieser Stelle vielen Dank an meinen Lieblingsmann, der sich todesmutig für den Geschmackstest zur Verfügung gestellt hat. Und letztendlich sogar die Kekse noch mit “gar nicht so schlecht” bewertet hat. :-)

Orangenplätzchen3

 

Orangenplätzchen2Für alle, die sich etwas mehr Zeit für die Vorbereitung nehmen möchten oder in Kühlschrank oder Küchenschrank besser sortiert sind, hier das ursprüngliche Rezept:

Orangen-Doppeldecker

Zutaten:

  • 100g kalte Butter
  • 1 Orange
  • 150g Mehl
  • 75g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • Mehl zum Ausrollen
  • 65g Orangenmarmelade
  • 100g helle Schokocreme

Zubereitung:

1. Die Butter in kleine Stücke schneiden. Die Schale der Orange dünn abreiben. Butter, Orangeschale, Mehl, Zucker, Eigelb und Salz zuerst mit dem Knethaken verrühren und anschließend nochmal von Hand durchkneten. Für 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

2. Den Backofen auf 180Grad (Umluft) vorheizen. Den Teig ausrollen und kleine Teigtaler (Durchmesser 4 cm) ausstechen. Anschließend die Taler auf Backpapier für 8-10 Minuten im Backofen backen. Nach dem Backen ganz abkühlen lassen.

3. Für die Füllung die Orangenmarmelade und die Schokocreme gut verrühren und auf die Hälfte der Teigtaler streichen. Dann ein zweites Plätzchen darauf setzen und leicht andrücken.

So einfach wäre es gewesen. Hätte, wäre, wenn…ich mag meine Kekse trotzdem :-)

Liebe Grüße aus der Weihnachtsbäckerei!

unterschrift-150x150

Ein “Goodbye-Herbst-Hello-Weihnachten-Apfelkuchen-Rezept”

Ohje, wie schnell manchmal die Zeit vergeht…nur noch #1weektogo bis vielerorts die ersten Weihnachstmärkte eröffnen. Nur noch #2weekstogo bis zum ersten Advent. Und nicht mal mehr #6weekstogo bis Weihnachten. So langsam aber sicher kann man behaupten – es weihnachtet sehr!

Es ist die Zeit in der Dominosteine, Lebkuchenherzen und selbstgebackene Weihnachtskekse wieder Einzug in alle Haushalte halten. In der Männer von Ihren Frauen in den Keller oder auf den Dachboden gescheucht werden, um kisten- oder säckeweise Weihnachtsdekoration hervorzukramen, damit diese dann anschließend kreuz und quer und in jeder noch so kleinen freien Ecke in der Wohnung platziert werden kann. Wie heißt es doch immer so schön: Platz ist in der kleinsten Hütte. Es ist die Zeit in der man abends mit Freunden bei einem schönen Becher Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt den Tag ausklingen lässt und es sind die Wochen in denen man sich auf der Suche nach dem ultimativen Weihnachtsgeschenk mit Millionen Anderer durch die Einkaufstraßen und Geschäfte quält. {Shopping zu Weihnachten ist Horror. Selbst für Frauen.}.

Aber bevor auch auf unserem Blog der Weihnachtswahnsinn losgeht, die Küche an den Wochenenden zur Weihnachtsbäckerei umfunktioniert und das ganze Haus weihnachtlich geschmückt wird, wollen wir den Herbst nochmal gebührend verabschieden – mit einem verboten guten Apfelkuchen! Yammi!

Blog_1

Versunkener Apfelkuchen

Zutaten:

  • 200g weiche Butter
  • 175g Zucker
  • 1Tl abgeriebene Orangenschale
  • etwas Salz
  • 4 Eier
  • 80g Speisestärke
  • 3 TL Backpulver
  • 1/2 TL Kardamon
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 120g Zwieback
  • 4 EL Milch
  • 1kg säuerliche Äpfel
  • 3 EL Milch
  • 100g Aprikosenkonfitüre
  • 2 EL Orangensaft
  • 1-2 EL Puderzcker

1. Für den Teig Butter, Zucker, Orangenschale, etwas Salz und Kardamon mit dem Handrührgerät cremig rühren. Anschließend die Eier unterrühren, Stärke und Backpulver darüber sieben. Zum Abschluss Mandeln, Zwieback und Milch hinzugeben.

2. Teig in eine gefettete Backform streichen.

3. Die Äpfel schälen und vierteln. Die Apfelviertel dicht an dicht tief einschneiden ( nicht durchschneiden!). Falls die Äpfel vor dem Teig vorbereitet werden diese unbedingt mit Zitronensaft bestreichen, damit sie nicht baun werden. Apfelviertel anschließend mit der Rundng nach oben auf dem Kuchen verteilen.

4. Den Kuchen für ca. 45 Minuten in dem bei 160 Grad (Umluft) vorgeheizten Backofen backen.

5. Für die Glasur die Konfitüre mit Orangensaft aufkochen und anschließend über dem noch heißen Kuchen verteilen. Den Kuchen ca. 10 Minuten abkühlen lassen und diesen dann aus der Form lösen. Für dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben.

Guten Appetit!

Apfelkuchen_BlogWie ist es bei Euch? Seid ihr denn jetzt schon in Weihnachtsstimmung? Sind die ersten Weihnachtsgeschenke schon gekauft und die eigenen vier Wände bereits dekoriert?

Vorweihnachtliche Grüße aus Köln!

unterschrift-150x150

An apple a day keeps the doctor away | Apfel-Schmand-Kuchen

Wie heißt es doch immer so schön: an apple a day keeps the doctor away! Fein. Klingt ja ganz einfach. Oder ist das irgendwie noch an eine Bedingung geknüpft? Muss dann dieser eine spezielle Apfel ganz unberührt und quasi nackig gegessen werden oder darf dabei auch etwas geschummelt werden? Einfach Apfel, nur so, ohne alles, finde ich nämlich ziemlich langweilig. Es ist doch viel spannender, wenn er nicht so alleine daher kommt. Ein bißchen schmückendes Beiwerk würde mir die Challenge täglich einen zu essen schon vereinfachen. Sogar wesentlich.

Und wie verhält es sich eigentlich, wenn man nicht jeden Tag einen Apfel ist, sondern an einigen Tagen vielleicht etwas mehr und an anderen Tagen etwas weniger Apfel? Gleicht sich das dann aus? Dann wäre ich nämlich für diese Woche schon durch. Da bin ich mir ziemlich sicher. Dem Kuchen-Back-Aktionismus am Wochenende sei dank.

Mein Tipp für alle, die eine Alternative zu der “Apfel pur”-Variante suchen:

Apfel_3

Apfel- Schmand-Kuchen

Zutaten:

Für den Hefeteig:

  • 1/2 Würfel Hefe
  • 2 x 75 ml warme Milch
  • 375 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei
  • 50 g Butter
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 1 kg Äpfel
  • einen Spritzer Zitronensaft
  • 500 ml Milch
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb

Für den Guss:

  • 250 g Schmand
  • 50 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • brauner Zucker zum Bestreuen

Zubereitung:

1. Die Hefe zerbröseln und mit der Hälfte der Milch verrühren. Etwas Mehl, eine Prise Zucker hinzugeben und diesen Teig für 20 min. gehen lassen. Anschließend die restlichen Zutaten hinzugeben und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Diesen Tag nochmals für 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

2. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Anschließend einen Spritzer Zitronensaft auf die Äpfel geben, damit diese nicht braun werden. Nach Packungsanleitung einen Vanillepudding kochen. Das Ei und das Eigelb verquirlen und direkt unter den noch warmen Vanillepudding geben.

3. Den Teig auf einem Backbleck ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Anschließend den Pudding auf den Teig gleichmäßig verteilen. Die Apfelspalten dachziegelartig auf die Creme legen.

4. Für den Guss die Zutaten alle miteinander verquirlen und über den Äpfeln verteilen. Den Kuchen für ca. 40-45 Minuten auf der untersten Schiene des bei 160 Grad (Umluft) vorgeheizten Backofens backen.

5. Nach der Backzeit den Kuchen direkt mit braunem Zucker bestreuen.

…Und fertig ist Eure Tages – oder gerne auch Wochenration an Äpfeln :-))

Apfel 2Apfel_1Lasst es Euch schmecken!

unterschrift-150x150

Hilfe, ich bin ein Muffin-Junkie! | Beeren-Muffins mit weisser Schokolade

Wer hätte gedacht, dass uns der November mit so vielen Sonnenstunden begrüßt. Also ich jedenfalls nicht. Überhaupt nicht. Aber es war wunderbar. Sofort waren wieder alle Lebensgeister geweckt, die sich bei mir aufgrund der immer früher einsetzenden Dunkelheit schon in die Vorbereitungen für den Winterschlaf begeben hatten. Aber nix da :-)

An solchen Tagen möchte ich immer alles nachholen, was in den Tagen davor etwas zu kurz gekommen ist. Ehrlicherweise müsste ich jetzt sagen, dass es dann an erster Stelle der Haushalt hätte sein müssen, aber – der läuft mir auch nicht weg. Leider!

Nachdem ich letztes Mal das erste Mal Muffins mit weißer Schokolade ausprobiert hatte und restlos begeistert war, wollte ich dieses Wochenende nochmal den Ofen anschmeißen und testen, ob a) Muffins mit weißer Schokolade einfach grundsätzlich immer phantastisch schmecken oder b) ich bei der Auswahl des Rezeptes einfach ein glückliches Händchen hatte. Kann ja auch sein.

Ein neues Rezept war schnell gefunden – das Exeriment konnte beginnen:

Beeren Muffins mit weißer Schokolade

Muffins_1Zutaten:

  • 300g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 0,5 TL Natron
  • 100g weisse Schokolade ( geraspelt oder fein gehackt)
  • 1 Ei
  • 180 ml Buttermilch
  • 125g Butter
  • 1 Vanilleschote
  • 250g Beerenfrüchte-Mix
  • 120g Zucker
  • 50g gehackte Mandeln

Zubereitung:

1. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Natron in eine Schüssel sieben und mit der Schokolade vermischen. Die Vanille aus der Vanilleschote ebenfalls zu der Mehlmischung geben.

2. Die Butter mit dem Zucker, dem Ei und der Buttermilch in einer zweiten Schüssel verrühren. Die Eimasse anschließend zur Mehlmischung geben und mit einem Kochlöffel so lange verrühren, bis alle Zutaten feucht sind.

3. Die Beeren vorsichtig unterheben.

4. Den Teig in 12 Muffinsförmchen füllen und mit den gehackten Mandeln bestreuen.

5. Danach die Muffins für 20 bis 25 Minuten in den bei 180 Grad vorgeheizten Backofen goldbraun backen. Fertig!

Muffins_2 Und was soll ich sagen…auch diese Muffins schmecken super lecker. Yammi!

Fazit meines Experiments: Hilfe, ich bin ein Muffins-Junkie!! Grundsätzlich!…Und wenn sie dann noch mit weißer Schokolade sind, bin ich unsterblich verliebt! :-)

Muffin_3Habt Ihr evtl. noch weitere tolle Muffins-Rezepte für mich? Bin gespannt, welche Muffins Eure Liebinge sind! Also, immer her damit!

Liebe Grüße aus der Backstube,

unterschrift-150x150

Cheesecake-Heaven reloaded| Birnen-Cheesecake

Nach dem super sonnigen letzten Wochenende, ist der Blick aus dem Fenster seit Beginn dieser Woche eher ernüchternd: es ist dunkel, windig und regenerisch! Und zu allem Überfluss ist es auch noch richtig kalt geworden. Kein Wetter für Frostbeulen wie mich. Und das ist erst der Anfang. Leider!

Was gibt es da schöneres als sich bei diesem Schietwetter (wie wir Norddeutschen liebevoll diese Wetterlage umschreiben würden) auf die Couch zu lümmeln und es sich gemütlich zu machen? Nicht viel. Eigentlich gar nichts.

Oh, doch! Es ist noch eine Steigerung möglich! Und zwar wenn sich zu uns auf die Couch ein leckeres Stück Birnen-Cheesecake gesellt. Das ist nicht einfach nur extrem lecker, sondern auch noch urgemütlich!

Und wir müssen nach dem Verzehr nicht mal ein schlechtes Gewissen haben von wegen Kalorien und mangelnde Bewegung und so. Birnen sind super gesund und Obst generell in dieser dunklen Jahreszeit sehr wichtig. Dieses Stück Kuchen sichert somit quasi die tägliche Vitaminzufuhr :-)

Wer also auch den Tag nicht alleine auf der Couch verbringen und gleichzeitig etwas gegen sein schlechtes Gewissen und für seine Gesundheit tun möchte, für den gibt es hier das Rezept:

Birnen-Cheesecake

Birnen-CheesecakeZutaten:

  • 125g Butter
  • 150g Schokoladen-Cookies
  • 100g Zwieback
  • 1 kg Birnen
  • 250g Zucker
  • 1 Zimtstange
  • abgeriebene Schale von 1/2 Limette
  • 5 EL Limettenstaft
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Eier
  • 1 TL abgeriebene Limettenschale
  • 600g Doppelrahmfrischkäse
  • 300g saure Sahne

Zubereitung:

1. Die Butter zerlassen. Cookies und Zwieback grob zerkleinern und mit der Butter vermischen. Die Masse in eine gefettete Springform (26cm) drücken und bei 200 Grad für 10 Minute in den vorgeheizten Backofen.

2. In der Zwischenzeit die Birnen schälen, vierteln, entkernen und längs in Spalten schneiden. 375ml Wasser mit 125g Zucker, der Zimtstange, und der abgeriebenen LImettenschale ( von einer halben Limette ) sowie 3 EL Saft aufkochen und anschließend die Birnen zugeben. Nochmals kurz aufkochen und bei mittlerer Hitze 3-5 Minuten garen. Die Birnen in ein Sieb geben und den Sud aufheben. Birnen abkühlen lassen. Den Sud bei starker Hitze 8-10 Minuten einkochen und ebenfalls abkühlen lassen.

3. Für die Creme die Vanilleschote längs einschneiden und das Mark herauskratzen. Eier, Zucker, Vanillemark und den TL Limettenschale 8-10 Minuten cremig rühren. Frischkäse, saure Sahne und Limettensaft gut unterrühren.

4. Birnenspalten auf den Cookie-Boden geben und mit der Creme bedecken. 1 Stunde im bei 150 Grad vorgeheizten Backofen backen und anschließend abkühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag die Torte mit dem Sirup beträufeln.

Jetzt kann einem gemütlichen Tag/Nachmittag/Abend nichts mehr m Wege stehen :-)

Lasst es Euch schmecken!

unterschrift-150x150