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Last Minute Oster DIY – Hasi`s Notizbuch

Nun sind sie endlich da.. die ersten warmen Sonnenstrahlen im März und der Frühling kann beginnen…

Wenn man auch bis zum vergangenen Wochenende Ostern halbwegs ausblenden konnte (war nicht gerade erst Karneval?), sind jetzt die ersten Frühlingsboten da und auch Dank den Süßwarenabteilungen in den Supermärkten alle Signale auf “OSTERN” ausgerichtet!

Bislang muß ich zugeben, war ich nicht gerade die Ostern-bastlerin und habe immer Blumen als Tischdeko den Vorzug gegeben. Aber bei den tollen Inspirationen auf Pinterest, Instagram & Co. konnte ich nicht widerstehen und bin schnell in den Bastelladen gefahren (zum Glück ist einer direkt auf meinem täglichen Nachhauseweg – ziemlich gefährlich, wenn man nur mal so gucken möchte).

Folgende Anforderungen hatte ich an das Ostern – DIY:

  • es sollte schnell gehen
  • sollte einen Hasen als Motiv haben (am besten auch einen mit Knick-Ohr :-))
  • für den alltäglichen Gebrauch sein und somit auch in jede Handtasche passen

Entschieden habe ich mich für

“Hasi`s Notizbuch”

Ihr braucht dafür nur:

  1. ein kleines Notizbuch
  2. etwas Klebstoff
  3. ein altes Buch oder eine Zeitung
  4. eine Schere
  5. einen Dymoprinter
  6. Pompons in weiß
  7. buntes Klebe – Tape

In 5 Minuten fertiggestellt :-) Einfach einen Hasen ausschneiden, in dem ihr zwei unterschiedliche Kreise zeichnet und zwei Hasenohren hinzufügt. Schnell alles auf das Notizbuch geklebt und mit einem Pompom verziert. Süß, oder?

Mit dem Dymoprinter und buntem Klebetape sind eurem Ideenreichtum abschließend keine Grenzen gesetzt!

DIY_Notizbuch_1_rheinherztelbe

DiY_Notizbuch_2_rheinherztelbe

Und wenn die DIY Idee so schnell geht wie diese, dann hat man auch noch genügend Zeit die Sonne zu genießen! Also… wieder die Sonnenbrille auf die Nase und raus in die Natur.

Ich wünsch euch einen sonnigen Donnerstag,

Rebekka-Unterschrift

 

 

 

Sewing Love – Ich näh`s mir …bei TAMODO in Eimsbüttel

Ich freu mich immer über Donnerstage, denn seit ungefähr 4 Wochen habe ich mal wieder meine Nähmaschine aus dem “Dornröschen”-Schlaf geweckt und mich zu einem Nähkurs angemeldet. Nicht, weil ich nicht weiß wie man näht… aber ich nähe so so ungern alleine. Viel schöner finde ich es in einer kleinen Runde, in der man sich wundervoll austauschen kann und gemeinsam die entstandenen Projekte begutachtet. Wer ist schon gerne alleine?

Und weil der Nähkurs fast um die Ecke ist, kann ich diesen auch abends noch sehr gut erreichen. Ich finde es nämlich oft problematisch, wenn die Kurse bereits um 18.00 Uhr beginnen, weil ich das nicht entspannt schaffen kann.

Aber bei Tamodo in Eimsbüttel werden Kurse ab 19.00 Uhr angeboten, was perfekt passt.

Zudem machen Abende mit Dorina mir persönlich immer sehr viel Spaß, vielleicht auch, weil wir uns eben schon aus zwei anderen Nähkursen kennen.

Hatte ich doch mal im Überschwang bei einem Nähwochenende mit ihr einen Kapuzen-pullover genäht, bei dem die Öffnung der Kapuze leider nicht nach vorne zeigte, wie allgemein üblich, sondern im 90Grad Winkel nach rechts. Auweia… nun gut…Pullover trotzdem angezogen… Krone gerichtet und steif und fest behauptet  “Nein, das hab ich extra so genäht, denn oftmals ist der Wind so stark an der See, das ich in diesem Fall problemlos mein Gesicht schützen kann”. Was mal wieder zu dem oft in Nähkursen gehörtem Spruch führte “Meister ich bin fertig, darf ich trennen?” und wir uns darüber auch heute noch ausgelassen freuen können.

Dorinas schönes Nähatelier findet ihr in der Müggenkampstraße 43 in Eimsbüttel (im ehemaligen “Filmraum”). Es gibt dort viele hinreißende Dinge zu entdecken… ach ich glaube ich muss noch eine Menge Nähkurse belegen :-)

Falls ihr auch mal Lust auf einen Nähkurs habt, alle notwendigen Informationen findet ihr hier.

tamodo_1_rheinherztelbe

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In diesem Nähkurs hatte ich mir fest vorgenommen eine graue Tasche zu nähen aus Fake-Leder, um erst einmal den perfekten Schnitt zu finden. Jetzt gefällt mir die Tasche so gut, das ich mir durchaus vorstellen könnte, diese auch nochmal in Leder zu nähen. (Leider habe ich in diesem Fall nur ein Handy-Foto, weil die Lichtverhältnisse in dieser Woche nix anderes abends zugelassen haben)

graue tasche_rheinherztelbe

Aber ihr werdet in den kommenden Wochen bestimmt noch das ein oder andere Teil von mir präsentiert bekommen, denn natürlich sind während des Kurses noch andere kreative Dinge entstanden und ich konnte mir zum Glück weitere 4 Donnerstag Abende sichern!

Habt ihr auch gerade ein DIY Projekt, welches euch restlos begeistert oder aber auch an den Rand der Verzweiflung bringt?

Lasst mal hören :-)

Herzliche Grüße,

Rebekka

 

 

 

 

DIY Kit Cable bag

Ich hatte am Wochenende den folgenden Spruch im Netz gelesen…

I-never-finish-anything

via 2travel2live.com.

Da musste ich herzhaft lachen :-) Privat kenne ich das auch. Ich fange wie ein Tausendsassa viele Dinge an, habe große Ideen, aber leider verkümmern diese auf der halben Strecke oder manchmal stoppe ich auch bei 90% Fertigstellung.

So kommt es immer wieder das angefangene Nähprojekte ein trauriges Dasein in der Ecke oder in der Schublade eines Schrankes fristen und ich mich später frage, warum hast`n das nicht fertig gemacht??

Für dieses Wochenende hatte ich mir vorgenommen, zumindest ein kleines DIY Projekt zu fertigen und so hatte ich mir bereits in der vergangenen Woche bei Dawanda das CABLE Bag Kit von “Emilia und die Detektive” bestellt.

Ich habe nämlich in meiner Handtasche immer alles lose rumfliegen und ärgere mich ständig, das ich die richtigen Ladekabel nicht finde oder gar in aller Hektik am frühen Morgen zu Hause vergessen habe. Oder so wie vor einiger Zeit, ich Fotos von einem Laden machen wollte und ich vergessen hatte die Akkulaufzeit meiner Kamera zu kontrollieren. (grrrr…urrghh). So stand ich dann dort und hoffte inständig, das die Kamera noch die nächsten 10 Bilder gemeinsam mit mir meistern möchte… das hat sie dann auch getan. Ich war mächtig stolz auf sie….

Aber zurück zum DIY-Kit Cable bag – was mir richtig gut gefallen hat, ist, dass die Lieferzeit wirklich fix war… ich konnte schon nach 2 Tagen das Set in den Händen halten und habe mich gefreut, das es zudem noch so liebevoll verpackt war.

Cable Bag1_rehinherztelbe

Alle „Set-Bausteine“ waren beschriftet und sofort einsatzbereit. Ich konnte bei DAWANDA auch meine Farben aussuchen und hatte mich „spontan“ für die Grundfarbe GRAU („welch Überraschung“- #grauistmeineFarbe) entschieden. Aber um dem Regenblues entgegenzuwirken eine pinke Schnalle! Eigentlich wollte ich die Seiten dann mit einem türkis-farbigen Band verschließen, aber ich hatte von meinem letzten Shoppingbesuch bei Stoff & Stil noch graues Webband. Eine kleine Planänderung, weil auch andere Reste verarbeitet werden wollten :-)  und mir dann die Farbkombination doch zu gewagt erschien!

Ich mag grau…(und auch der Inhalt meines Kleiderschrankes kennt viele unterschiedliche Grautöne! Grins! & ich werde auch nicht müde, meinem Mann immer wieder deutlich zu machen, das ich den einen oder anderen Grauton ja auch immer noch nicht habe, aber dringend benötige… ich würde mir doch niemals 2 gleich farbige graue Pullover kaufen :-))

Das Fertigstellen ging dank der tollen Anleitung richtig flink und auch der Filz ließ sich spielend mit der Nähmaschine verarbeiten.

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Fazit: Ich finde die „CABLE Bag“ toll und auch die Idee, das als DIY Kit anzubieten oberklasse – so sind wenigstens bei diesem Projekt mal keine Reste übriggeblieben! Yeah! Und zum Verschenken an Geburtstagen oder zu Weihnachten eignet es sich prima auch für Handarbeitsmuffel!

Habt ihr schon mal ein DIY-Kit im Netz bestellt? Falls ja, hat es funktioniert? Oder habt ihr eines verschenkt?

Ich wünsche Euch einen schönen Montag,

liebe Grüße

Rebekka

 

Schwesterherz-Wochenende – komm ich zeig Dir die Welt!

Nun ja, die Welt war jetzt ein bißchen (ein klitzekleines bißchen) zu hoch gegriffen! Aber ich habe mich schon Tage vorher wieder darauf gefreut mein Schwesterherz wiederzusehen.

Ok-Kritiker würden jetzt sagen… also jetzt tu mal nicht so, als ob ich euch nicht sowieso alle Naselang trefft… ich finde nicht und die Abstände sind immer zu lang (weshalb die Begrüßung und der Abschied jedesmal tränenreich ausfällt!) Was wir beide stets zu verbergen versuchen! Aber ab nun… ich steh dazu!

Am Freitag ging es dann mit dem HKX abends nach Köln – ich finde der HKX ist wirklich eine günstige Alternative um nach Köln zu reisen, denn mit knapp 4 Stunden Reisezeit ist die Fahrtzeit ebenso lang wie mit der Deutschen Bahn, dafür spart man aber gewaltig! & das ist auch gut so, denn Jenny hat mir so schöne Ecken in Düsseldorf und Köln gezeigt, das ich das Geld besser in andere Dinge investieren konnte.

Leider habe ich nicht all die schönen Momente mit der Kamera festgehalten (aber zumindest einen kleinen Teil) manches kann ich nur in Worten wiedergeben:

in chronologischer Reihenfolge…

  • einen wunderschönen Tapas  – Abend gehabt (ich liebe eure Küche- ich könnte dort Abend stundenlang sitzen, weil es so gemütlich ist)
  • Samstags – Ausflug nach Düsseldorf-Flingern (Jenny hatte ja bereits über diesen tollen Stadtteil berichtet – ich kann das nur bestätigen)
  • lauter schöne Dinge dort gekauft, u.a.
  • bei UNTERHALTUNG Lieblingsstücke: eine Ankerkerze, Ahoi Hamburg Aufkleber, “Go with your heart”-Postkarte
  • bei Stadt.Land.Stil: ein tolles Holzschild “Beach House”  -das werde ich euch demnächst zeigen, wenn ich den passenden Platz gefunden habe
  • in der Sonne einen Kaffee getrunken bei Oma Erika
  • zurück nach Köln gefahren
  • bewundernd gedacht, wow wie findet man sich bloß bei diesen vielen Autobahnen zurecht
  • auch endlich mal das Geschäft HOW WE LIVE in Köln besucht (ich hatte auf so vielen Blogs bereits von dem Laden gelesen und wollte unbedingt selbst mal hin… ehrlich gesagt bin ich froh, das dieses Geschäft nicht wie bei Jenny direkt bei mir um`s Eck ist.. ich könnte mein Gehalt gleich direkt dorthin überweisen)
  • nun gut, wahrscheinlich müßten sie sich meine erarbeiteten Piepen teilen mit SIEBTER HIMMEL im Belgischen Viertel (es war schwerlich mich wieder aus diesem Buch-und DesignShop herauszubekommen – gibt es keine Expansionspläne nach Hamburg??? ich würd ne Petition starten :-) )
  • mitgenommen hab ich: Kissenkult von Yvonne Jahnke, Taschen für jedes Beutelschema von Amanda McKittrick, Der Ursprung des Bösen von Jean-Christophe Grangé
  • mit Schwesterherz den SUPERMARKT besucht (so schade das es so stark geregnet hat, denn die Aussteller hatten sich wirklich viel Mühe gegeben)
  • abends wieder in der Küche gesessen und Jennys Kissen zugeschnitten (welches bestimmt bis zu meinem nächsten Köln Besuch fertig ist – versprochen)
  • Sonntag morgen den tollen Brötchen-Bring-Dienst genossen
  • nach Bad Münstereifel ins City Outlet gefahren
  • überrascht gewesen wie viel dort los war und wie schön die Stadt ist! (Das Shopping Angebot war mäßig, aber der Gang auf der Stadtmauer toll!)
  • wieder zurück nach Köln gedüst und in letzter Minute wieder den HKX erreicht!

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Liebe Jenny, herzlichen Dank für das entspannte Wochenende. Ich hoffe, ich kann mich demnächst in Hamburg revanchieren und dir auch neue Ecken zeigen…

Übrigens an alle Hamburger… es gibt den super schönen Laden UNTERHALTUNG Lieblingsstücke auch im Lehmweg 34, sogar mit Café. Da war ich zwar noch nicht, das steht aber definitiv auf meiner Liste.

Lange war ich auch schon nicht mehr in Altona… Jenny.. zieh die Laufschuhe an!

Gibt es Tipps eurerseits wo wir unbedingt mal hinsollten? Vielleicht ein kleines Café oder Restaurant?

Ich probier`s gerne aus!

Rebekka

 

 

 

 

 

 

Eine Schublade bekommt eine tragende Rolle…..unser neues Tablett

Lange war ich nun auf der Suche nach einem neuen Tablett für den Garten. Schön groß sollte es sein, möglichst weiß, aus Holz, gebraucht aussehen und einen hohen Rand haben.

Ich hatte auch bereits welche im Internet gefunden, aber entweder gefiel mir die Größe nicht, oder aber wie in den meisten Fällen der Preis nicht.

So musste dann doch eine Alternative her! & weil der Herr des Hauses in letzter Zeit mit anderen Umbauprojekten eingespannt ist, ist auch mehr als genug Zeit!

Ein paar Tage vor unserem Urlaub habe ich bei Ebay zwei alte Schubladen aus Holz gekauft (ähnlich hier) diese waren zwar schon aufgearbeitet, aber nicht wie ich es mir vorgestellt hatte.

Zum Glück haben wir jede Menge Restfarbe von anderen Projekten im Haus, Schleifpapier war auch verfügbar und Griffe schnell im örtlichen Baumarkt besorgt!

Auf der Einkaufsliste standen:

eine Schublade

Holzfarbe in gold

Holzfarbe in weiß

Schleifpapier

eventuell Holzleim

2 Griffe

Ich habe wirklich keine großen handwerklichen Fähigkeiten und bin meistens auch zu ungeduldig, aber die Schublade war wirklich schnell umgearbeitet und zwar so:

  1. erst mal den alten Knopf an der Schublade entfernen
  2. die Schublade von allen Seiten gut anschleifen, damit die neue Farbe hält
  3. und diese dann in GOLD lackieren (das sah richtig toll aus, weil alles so schimmerte in der Abendsonne). Die Goldfarbe muss gut durchtrocknen… am besten ihr lasst die Schublade eine Nacht ruhen.
  4. am nächsten Tag solltet ihr die Schublade weiß lackieren (einfach den Goldton überstreichen – kleiner TIPP: nicht dick aufgetragen werden – dann habt ihr am Ende weniger zum Abschleifen)
  5. lasst auch den Weißton ausreichend trocknen (mind. 4 Stunden –schaut aber bitte genau auf der Herstelleranweisung nach)
  6. im Anschluss an die Trockenzeit nehmt ihr das Schleifpapier und schmirgelt die weiße Farbe an. Je nach eurem Geschmack schimmert jetzt die goldene Farbe an einigen Stellen weniger oder mehr durch.
  7. die Schublade hat nun einen tollen USED „Shabby“ Look :-)
  8. nun noch fix die Griffe anmontiert und fertig ist das neue Tablett!

DIY Schublade1

Ich bin richtig begeistert, weil es jetzt ganz nach meinem Gusto ist. Da hab ich mir die kleine Pause im Garten mit dem wunderbaren Erdbeer-Kokos-Kuchen aus dem Buch “Zucker, Zimt und Liebe” von Virginia Horstmann (hier bestellt) doch wirklich redlich verdient, oder?

Zu guter Letzt hatte ich ja noch den Wunsch nach einem neuen Garnrollenhalter… ahnt ihr was? Genau, da wurde noch die zweite Schublade umfunktioniert. Unter den Weißton hab ich hier allerdings die blaue Wandfarbe und Gold – nur strichweise – aufgetragen. So passt sich die Schublade, oder besser der neue Garnrollenhalter perfekt in das Zimmer ein!

DIY Schublade2

Die Bretter für den Garnrollenhalter haben wir als Strandgut am Meer gefunden!

Ich bin dann jetzt mal wieder mit meiner Strandtasche unterwegs… neue Projekte am Meer/Strand einsammeln :-)

Sammelt ihr auch so gerne Steine, Muscheln und Äste?

Tschüüüüüüüüüüüß,

Rebekka

Umstyling | Ein neues Sommerkleid für Euren Blumentopf

Meine Schwester näht, strickt und stickt: Und dafür bewundere ich sie!

Denn ich bin das absolute Gegenteil – Handarbeit ist für mich der blanke Horror! Dabei finde ich es immer toll und spannend durch Ihre Wohnung zu tingeln und Dinge zu entdecken, die sie in der Zwischenzeit fertiggestellt hat. Und natürlich würde auch ich gerne, wenn es mir gerade in den Sinn kommt, eben mal neue Kissen für das Sofa oder ein Kosmetiktäschen aus einem alten Segel nähen…aber hey, ich kann es einfach nicht. Ich habe nicht die Geduld dafür!

Aber wie heißt es auch in Köln so schön: jeder Jeck is anders!! Ich bin da eher die “Frau fürs Grobe” und würde eine Bohrmaschine oder einen Akku-Schrauber jeder Nähmaschine vorziehen. Und das war irgendwie schon immer so. Ich fand es schon als Kind viel toller mit meinem Vater Zeit im Werkzeugkeller zu verbringen als meiner Mutter beim Knöpfe annähen oder Löcher stopfen zuzugucken….Gähn, wie langweilig…und ich habe es auch bis heute auch nicht gelernt. Mittlerweile hat mein Mann auch aufgegeben mir kaputte Socken oder abgerissene Knöpfe direkt unter die Nase zu legen, in der Hoffnung, dass ich es für ihn diese stopfe oder wieder annähe. Entweder geduldet er sich bis mal wieder ein Besuch bei meinen Eltern oder meiner Schwester ansteht oder er muss halt selbst zu Nadel und Faden greifen. Wie heißt es doch so schön: Selbst ist der Mann! Wenn das die Schwiegermutter wüsste….

Mein heutiges DIY-Projekt richtet sich daher auch eher an die „Handwerkerinnen“ unter Euch. Beim Durchblättern der „Living at Home“ (Ausgabe Nr. 7) habe ich folgende tolle Idee entdeckt:

Verpasst doch einfach mal Euren alten Blumentöpfen ein neues Sommeroutfit!

Bild 1Was Ihr dafür braucht?

  • etwas gehärteten Stoff ( zum Beispiel Leinen)
  • Stoff-Imprägnier-Festiger (den bekommt Ihr in jedem gut sortierten Bastelladen)
  • einen Blumentopf und
  •  ein Paar Gummihandschuhe

Bild6 Den Stoff möglichst passend zuschneiden. Den Kleber in ein leicht zu reinigendes Gefäß füllen und den Stoff darin tränken. (Wundert Euch nicht, wenn sich die Farbe des Stoffes leicht verändert. Nach dem Trocknen hat er wieder die ursprüngliche Farbe). Wenn der Stoff komplett nass und vollgesogen ist diesen um den Blumentopf legen. Achtet dabei darauf, dass der Stoff möglichst faltenfrei liegt! Den überlappenden Stoff jeweils am oberen Rand und am Boden des Topfes umschlagen und ggfs. noch etwas zuschneiden. Nach einer Trocknungszeit von 24 Stunden ist der Stoff komplett durchgehärtet und der Blumentopf einsatzbereit.

Bild 5 Und wenn Ihr Euch, aufgrund der vielen tollen Stoffe nicht entscheiden könnt, macht doch einfach ein oder zwei Blumentöpfe mehr. Die kann man nämlich auch wunderbar an Freunde und Familie verschenken:-))

Hinweis: Ich empfehle Euch dieses “Umstyling“ möglichst draußen zu machen. Der Kleber ist sehr flüssig, kann schnell tropfen und dann entstehen Flecken, die nur schwer wieder zu entfernen sind. Blumige Grüße,

unterschrift

Wie aus einem Sweater eine Strand-/Shoppingtasche wurde…

Nun ist sie schon wieder vorbei, die Zeit des Faulenzens, mit dem Rad durch die Felder düsen, am Strand abhängen und die Sonne genießen oder einfach nur Besuch von Freunden zu bekommen… aber schön war´s :-)

& das schönste war… das war sogar mal ein RICHTIGER SOMMER… da haben die Nordlichter unter uns richtig Glück gehabt!

Aber ganz untätig war ich dann doch nicht, denn ich habe ein paar DIY Projekte umgesetzt, die seit längerem in der Planung waren (ach bei herrlichem Sonnenschein an der frischen Luft lässt es sich ganz hervorragend werkeln, kochen und backen…)

Das erste Projekt: eine Strand-/Shoppingtasche aus einem Sweater nähen!

Vorteil ist, das die Tasche so weich ist, das man sie problemlos auch am Strand als Kissen benutzen kann, sollte man mal ein kleines Päuschen machen wollen. Und das will doch jeder mal, oder?

Ich habe mir vor meinem Urlaub drei reduzierte Sweater beim Bekleidungsschweden in der Kinderabteilung dafür gekauft  – ähnliche findet ihr hier  – … sucht euch einfach Sweatshirts aus, die einen lustigen Print haben oder vielleicht nehmt ihr einen ausrangierten aus eurem Kleiderschrank?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Pullover mindestens die Größe 146/152 haben sollte, damit ihr das Vorder-und Rückteil nicht aus mehreren Teilen zusammensetzen müsst.

Und schon kann es losgehen:

  1. Schnittmuster für eine Tasche auf den Sweater legen und 1cm Nahtzugabe hinzufügen. Ich habe hierfür den Taschenschnitt „SWEET SHOPPING“ von allerlieblichst verwendet –jedoch habe ich die vordere kleine Tasche weggelassen und mich statt für Stoffhenkel für Lederhenkel entschieden.

Achtet darauf, daß euer gewünschtes Motiv, sollte der Pulli einen Print haben, mittig ist.

Und jetzt ausschneiden – nur Mut!

  1. Legt Vorder- und Rückteil eurer Tasche jetzt rechtsherum aufeinander (die äußeren Seiten des Pullovers liegen aufeinander) und verschließt eine lange Seitennaht.
  1. Jetzt solltet ihr entscheiden, wie der obere Abschlussrand eurer Tasche werden soll:

a) möchtet ihr den Rand einfach nur umschlagen und festnähen?

b) den Bündchen des Sweaters als Borte nehmen oder

c) mit Schrägband verschönern?

Da ihr jetzt noch am besten den Rand festnähen könnt, solltet ihr das als nächsten Schritt machen. Ich habe alle 3 Varianten genäht… entscheidet ihr, was euch am besten gefällt.

  1. Näht jetzt auch die 2. lange Seitennaht zu, sowie die untere Taschenbodennaht.
  1. Faltet nun die unteren Ecken wie auf dem Foto…und vernäht diese! Fertig ist der Taschenbeutel.

  1. Für die Strandbeutel, weil es schnell gehen sollte..  – wer möchte sich im Urlaub schon lange daran aufhalten –  habe ich mich für Lederhenkel (Florale-Rose/Ebay) und als Befestigung für Buchschrauben (Buchbindershop/Ebay) entschieden.
  1. Die Lederhenkel sind schon vorgestanzt, mussten allerdings mit einer Lochzange noch verbreitert werden, um die Buchschrauben (5mm Füllhöhe) hindurchzubekommen.

  1. Jeweils von der Taschenmitte 10 cm entfernt, habe ich mit einer Nadel Löcher in in die Tasche gemacht. Die Höhe der Löcher solltet ihr individuell entscheiden.
  1. Nun wird das Buchschraubengewinde durch den Lederhenkel und dann durch das „Sweater-Loch“ gedrückt und die Buchschraube von der anderen Seite befestigt.

 

Sind alle Henkel dran? … dann nichts wie ab an den Strand, in die Stadt, zur Arbeit.. oder wo immer ihr hin mögt mit eurer neuen Tasche.

 

Habt ihr einen ausrangierten Lieblingspullover der eure neue Tasche werden könnte?

Würdet ihr euch dann eher für die Lederhenkel oder eine Stoffvariante entscheiden?

Oder habt ihr vielleicht schon ein ähnliches Projekt gestartet?

@Jenny: Nun hast du die Qual der Wahl, da du dir eine Tasche gewünscht hast… welche soll es sein?

Euch allen einen wundervollen Dienstag,

Rebekka

DIY – Gartenstühle Ebay

Vor ein paar Tagen habe ich ein unglaubliches Ebay-Schnäppchen gemacht! 28€ für 4 Holz-Hochlehner. Nun kann der Sommer kommen (@Jenny: wenn der Sommer bei euch keinen Einzug halten will, du weißt ja, wo du immer willkommen bist – denn wir hatten Sommer in den vergangenen Tagen)

Schnell waren die 4 Stühle abgeholt und an die Schlei gebracht und dann die Frage: ” in welcher Farbe möchtest du die Stühle streichen?” – “Ich??” “Ähhm-naja” “Was schlägst du vor?” ” Nee, nee, das sind deine”

Also gut, meine Stühle, also.. mal schauen, ob ich die teile bei herrlichstem Sonnenschein.

In der vergangenen Woche bin ich bereits zum Baumarkt gefahren und habe mich hinreißen lassen zu Lasur “Farbe Teak” –  einen Stuhl abgeschliffen, Schrauben angezogen, nachjustiert, gestrichen.. und “das mag ich nicht – das ist mir viel zu orange” “Ich muss nochmal drüber nachdenken” “magst du das?” “eigentlich hätte ich doch lieber grau” “graue Holzstühle wie soll das denn aussehen”.. tja, das weiß ich auch nicht, aber ich hätte es ausprobiert… und wahrscheinlich wieder umlackiert.

Da ich nicht zu den Personen gehöre, die sich schnell bei Farben festlegen können – habe immer das Gefühl, die begleiten mich dann ein ganzes Leben –  bin ich dann doch nochmal am Wochenende zum Baumarkt gefahren. Ein Pott Lasur “Palisander” geschnappt und wieder nach Hause gedüst ….

Drei weitere Stühle abgeschliffen und lackiert… und dann kam der Regen! Was dazu führt, das es an dieser Stelle nur “Vorher-” Fotos gibt.. die “Nachher” folgen dann am kommenden Wochenende! Nun gut, mit der Farbe “Danach” freunde ich mich noch an – vielleicht dann doch grau?

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Liebste Grüße,

Rebekka