Lachsfilet mit Weißweinsauce und Fenchel | Wir feiern Weihnachten

Als Jenny und ich noch Kinder waren, sind wir an Heiligabend immer morgens ins Kino gegangen, so hatte unsere Mutter noch ein wenig Zeit, unser Zuhause für die kommenden Festtage vorzubereiten. Sonst hätten wir wahrscheinlich auch die Spannung nicht aushalten können und immer wieder versucht, durch das Schlüsselloch einen Blick ins Wohnzimmer zu erhaschen. Zum Weihnachtsbrauch gehörte auch, dass die Stube einen Tag vor Weihnachten abgeschlossen wurde und nur die Helfer des Weihnachtsmannes in diesen Raum durften.

Wenn nach dem gemeinsamen festlichen Abendessen das Glöckchen aus der Stube erklang, durfte das Wohnzimmer von uns wieder betreten werden. Da waren die Augen groß, wenn der Weihnachtsbaum in vollem Glanz erstrahlte und im Raum verteilt die Geschenke lagen.

Jedem Weihnachtsfest wohnt ein ganz besonderer Zauber inne.

Da wären unter anderem:

  • ein Fahrrad, das im Keller versteckt war und ich erst entdeckte, als ich (sehr widerwillig) Getränke holen sollte,
  • eine Spardosen-Eule, die wir zu jedem Weihnachtsfest bekamen und die gefüllt war mit 5-DM-Stückchen von unseren Großeltern,
  • ein Jahr, in dem der Weihnachtsbaum leider nicht den nötigen Stand hatte und umgefallen ist. Beim Aufsaugen des Wassers ist dann aus allen Ritzen des Staubsaugers das Wasser gelaufen, weil sich der Staubsaugerbeutel aufgelöst hatte 🙂 ABER: der Staubsauger hat es überlebt,
  • der Rotkohl, der vorbereitet immer im kühlen Treppenhaus stand und wir bei jedem Vorbeilaufen aus dem Topf genascht – ein Wunder, dass überhaupt noch etwas am 24. da war!

Traditionell gibt es seit unserer Kindheit schon immer ein wahres Festessen am Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag. Der zweite Weihnachtsfeiertag ist dann eher den Resten der Vortage vorbehalten.

Heiligabend mit Kartoffelsalat und Würstchen? Für uns undenkbar! In jedem Fall sollte das Weihnachtsdinner festlich sein. Deshalb haben wir in den vergangenen Tagen schon einmal vorgekostet 🙂 Eine Alternative zum Wildbraten haben wir gefunden.

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Lachsfilet mit Weißweinsauce und Fenchel
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Zutaten
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Rezept Hinweise

1.) Die Kartoffeln fein fächerartig einschneiden. Darauf achten, dass die Kartoffeln nicht durchgeschnitten werden! Den Ofen auf 180° Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backfolie vorbereiten und mit Olivenöl einstreichen. Die Kartoffeln auf das Backblech legen, mit grobem Meersalz bestreuen. Die Backzeit beträgt ca. 40 Minuten.

2.) Für die Zubereitung der Weißweinsauce die Butter in kleine Stücke schneiden und in einem Beutel in das Gefrierfach legen. Die Schalotten fein würfeln. Zusammen mit 100ml Chardonnay und dem Fischfond 5 Minuten kochen. Flüssigkeit durch ein Sieb gießen und etwas einkochen lassen.

3.) Die Fenchelknolle schälen und in gleichmäßige Viertel schneiden. Das feine Grün entfernen und fein schneiden. Dieses zur Seite stellen. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Fenchel andünsten. Zitronenscheiben von einer 1/2 Zitrone hinzugeben. 125 ml Wasser in den Kochtopf geben und bei mittlerer Hitze garen. Die Garzeit beträgt ca. 15-20 Minuten. Das Wasser und die Zitronenscheiben entnehmen und das Gemüse mit Salz und Pfeffer auf dem Teller anrichten.

4.) Den vorbereiteten Wildlachs mit Fenchelsaat bestreuen, mit Spritzern einer 1/2 Zitrone beträufeln und für 20 Minuten in den Backofen zu den Kartoffeln legen. Nach 10 Minuten Backzeit 75 ml Chardonnay über das Filet geben.

5.) Den vorbereiten Ansatz der Sauce erhitzen, aber nicht aufkochen lassen und die gekühlten Butterstückchen hineingeben, kräftig umrühren. Wenn alle Butterstücke aufgelöst sind und die Soße gebunden ist mit Salz und Pfeffer, sowie einer Prise Zucker würzen. Das feingeschnittene Fenchelgrün bis auf einen kleinen Rest in die Sauce geben.

6.) Zum Anrichten das restliche Fenchelgrün mit etwas Olivenöl und grobem Meersalz auf den Fächerkartoffeln verteilen. Die Sauce großzügig über Fenchel, Fisch und Kartoffeln geben.

Für die Zubereitung des Festmahls habe ich einen kalifornischen Chardonnay ausgewählt. Weißweine gehören für mich nicht nur in den Sommer, sondern passen auch zu vielen Wintergerichten. Und so war ich sehr erfreut, als ich gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte 3 Weine von „Barefoot Wine“ zu testen.  Na klar  – die hatte ich und wählte jeweils eine Flasche Chardonnay, Pinot Grigio, sowie einen White Zinfandel aus. Der Chardonnay passte in diesem Fall perfekt zu unserem vorgezogenen 2-Personen-Weihnachtsmenü.

Unser Chardonnay vereint honigsüße Pfirsiche und knackig-frische Fuji-Äpfel, die dem Wein seine Geschmeidigkeit und goldene Farbe schenken. Unser Chardonnay ist ein mittelkräftiger Wein mit lieblichem Vanillearoma. Einfach lecker! Passt zu frischem Obst, sahnigen Pastasaucen und leichten Meeresfrüchten. Auch zu Hühnchen- und Lachsgerichten ein Gedicht!

Zitat: Barefoot Wine

Wie verbringt ihr die Festtage? Mit der ganzen Familie oder entflieht ihr eher dem Weihnachtsstress? Gibt es einen wahren Festtagstagsschmaus an Heiligabend oder eher Kartoffelsalat und Würstchen? Oder gibt es Raclette und einen Schokobrunnen?

Ich bin gespannt! & da Jenny und ich uns vorgenommen haben, die Festtage mehr offline als online mit der Familie zu verbringen, folgen jetzt bis zum 27.12. nur noch ein paar Bilder bei Instagram!

Wir wünschen euch ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben, feiert schön,

Jenny & Rebekka

 

Anmerkung: Auch wenn ich die Weine kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen habe, spiegelt dieser Blogpost meine eigene Meinung wieder und ich hätte auch im Supermarkt zum Chardonnay von Barefoot gegriffen, weil mich auch schon VOR der Zusendung der Produkte das Preis-Leistungsverhältnis bei vorherigen Käufen überzeugt hat.

2 Kommentare

  • antworten
    Kim
    21. Dezember 2016 at 6:52

    Hey, das sieht ja total lecker aus! Bei uns gibt es auch immer Lachs an Heiligabend, allerdings vom Grill ;-). Da freuen sich schon immer alle drauf… Eure Variante hört sich echt lecker an, muss ich mir unbedingt merken. Habt eine schöne Weihnachtszeit, Ihr Lieben! Seid gedrückt, Kim

    • antworten
      Rebekka
      22. Dezember 2016 at 20:51

      Liebe Kim,

      Grillen zu Weihnachten? Das wär ja mal wirklich eine Alternative! Das schlag ich meiner Family mal für das kommende Jahr vor!
      Auch wir wünschen Dir ein wunderbares, friedliches Weihnachtsfest und einen grandiosen Start ins Jahr 2017,
      liebe Grüße
      Rebekka

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