Kurztrip nach Kopenhagen| Unsere Tipps für 48 Stunden in Dänemarks Hauptstadt

Nach 2 Jahren ging es vorletztes Wochenende für uns endlich mal wieder nach Kopenhagen. In die Hauptstadt der Menschen, die angeblich die Glücklichsten und Zufriedensten sein sollen. Und wer einmal dort war, wird dieses sicher auch bestätigen können. Die Menschen sind freundlich, gelassen und vermitteln pure Lebensfreude!

Falls Ihr auch gerade einen Kurzurlaub nach Kopenhagen plant oder noch überlegt einen Trip dorthin zu machen, dann verraten wir Euch heute wie perfekte 48 Stunden in Kopenhagen aussehen können. Und das natürlich so wie es die Dänen lieben – auf ganz hyggelige Art und Weise.

1. Tag:

9 Uhr:  Leihfahrräder anmieten

Wir haben tolle Erfahrungen mit Donkey Republic gemacht. Die Fahrräder kann man online mieten. Das geht ganz schnell und einfach über eine App, die auch anzeigt, wo die nächsten freien Fahrräder in der Nähe sind. Aber Achtung: die Fahrräder können nur tageweise gemietet werden und es ist zwingend eine Internetverbindung erforderlich, um vor Ort die Fahrräder entriegeln zu können.

24 Stunden kosten ca. DKK 90, 48 Stunden Tage kosten DKK 160.

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10 Uhr: Frühstück in der Torvernehallerne

Hier findet man alles, was das Herz begehrt – von leckeren Backwaren über frisches Obst und Gemüse bis hin zu Fleisch- und Fisch-Spezialitäten.  Es ist der perfekte Ausgangspunkt für einen gemütlichen Start in den Tag.

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11 Uhr: Mit dem Tretboot in Norrebrö über den Peplinge So schippern

Bei schönem Wetter ist es einfach herrlich das Treiben auf der Brücke von und nach Norrebro  sowie die Menschen am Ufer zu beobachten. 30 Minuten kosten ca. DKK 75

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12:30 Uhr:  Besichtigung des heutigen Regierungssitzes Kristiansborg

Die Räumlichkeiten im Schloss sind mindestens genauso imposant wie das Gebäude an sich.  Der Eintritt kostet DKK 90

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14:30 Uhr:  Schlemmen auf dem  Street Food Market  in der ehemaligen Papierfabrik Papieroen  ( Unser Highlight des Tages!)

Am Hafenufer gelegen, beherbergen die Lagerhallen der ehemaligen Papierfabrik, mehr als 25 Street Food Stände mit dem unterschiedlichsten Angebot an Speisen und Getränken. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Obwohl es Street Food ist, ist es nicht ganz günstig, lohnt sich aber allemal. Wenn dann das Wetter noch so mitspielt wie bei uns und man sich mit dem Essen ans Wasser setzen kann, bleiben keine Wünsche mehr offen.

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16:00 Uhr: Besichtigung der Vor Frelsers Kirke

Von hier aus hat man einen traumhaften Blick über die Stadt. Aber Achtung: Man sollte unbedingt schwindelfrei sein, denn besonders der letzte Teil des Aufstiegs ist sehr mühsam. Die Treppen werden immer steiler und enger und führen auf dem letzten Stück sogar teilweise außen am Kirchturm entlang.

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17:00 Uhr: Abstecher zum Freistaat Christiania

Bei dem Freistaat Christania handelt es sich um eine staatlich geduldete autonome Gemeinde mitten in Christianshavn.

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18:00 Uhr: Den Abend in Nyhavn ausklingen lassen

Nyhavn besticht durch seine farbenfrohen Bauten entlang des Hafenbeckens. Hier kann man abends herrlich die Seele baumeln lassen und die untergehende Sonne genießen. Tipp: Wer nicht in den überteuerten Restaurants entlang der Hafenkante sitzen möchte, der kann so wie wir, sein eigenes Picknick machen. In unmittelbarer Nähe gibt es einige 7Eleven-Shops, in welchen Ihr tolle Sandwiches und Salate „to-go“ kaufen könnt.

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2.Tag

9:30 Uhr: Frühstück in der Bageri “Bagt pa Bryggen“

Im Stadtteil Amagerbro haben wir, wie bei unserem letzten Kopenhagen-Besuch auch schon, gefrühstückt. Hier bekommt man ein leckeres und reichhaltiges Frühstück mit Brötchen, Käse, Schinken, Marmelade und Joghurt mit Müsli für DKK 65.

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11:00 Uhr: Besichtigung der Marmorkirken (Frederikskirke)

Die Kirche, die in unmittelbarer Nähe zum Schloss Amalienborg liegt, beeindruckt besonders durch ihr großes Kuppeldach und lädt für einen Moment zum Verweilen ein. Wer noch mehr Kopenhagen von oben sehen möchte, kann auch noch den Turm besteigen.

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12:00 Uhr: Auf den Spuren der Königsfamilie am Schloss Amalienborg

Ob die Königsfamilie da ist, erkennt man an den gehissten Flaggen. An diesen Tagen findet pünktlich um 12 Uhr der Wachwechsel statt.  Wer möchte, kann für DKK 75 das Schloss besichtigen, was wir jedoch ausgelassen haben. Wir Kulturbanausen 😉 . Stattdessen haben wir es uns am Ufer gemütlich gemacht und einen Blick auf die Oper geworfen.

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14:00 Uhr: Kleine Meerjungfrau – das Wahrzeichen Kopenhagens

Die kleine Meerjungfrau ist der Touristenklassiker schlechthin, aber macht ihrem Namen alle Ehre, denn wirklich groß ist sie nicht. Wer Kreuzfahrtschiffe liebt und einen günstigen Tag erwischt hat, kann noch einen Abstecher zum Kreuzfahrtterminal machen. Wir hatten Glück, denn sowohl die AIDAaura als auch die Mein Schiff 1 lagen im Hafen.

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15:00 Uhr: Picknickpause am Schloss Rosenborg

Auf dem Weg zum Schloss Rosenborg macht am besten einen kleinen Abstecher durch das ehemalige Arbeiterviertel rund um die Borgergade. Die kleinen Häuschen werden heutzutage in den meisten Fällen von Studenten bewohnt. Das besondere an diesem Viertel ist – hier gleicht wirklich ein Haus dem anderen! Und sie fallen besonders durch ihren orangenen Anstrich auf.

Im schönen Rosengarten des Schlosses kann man ganz herrlich ein kleines Päuschen eingelegen, um die Energiespeicher wieder aufzufüllen. Wer natürlich möchte, kann das Schloss auch besichtigen.

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16:00 Uhr: Auf Entdeckungstour in Osterbro

In Osterbro lohnt es sich auch mal, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und in kleinere Straßen oder Hinterhöfe abzubiegen. Besonders schön ist es z.B. im Olufsvej. Jedes Haus erstrahlt in einer anderen Farbe und die Straße wird herrlich idyllisch.

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Nur ein Steinwurf entfernt ist die Wohnsiedlung Brumleby. Diese Siedlung wurde im 19. Jahrhundert nach einer Cholera-Epidemie 1853 vom dänischen Ärzteverband für die Arbeiter erbaut. Obwohl nur einige Meter von der Hauptstraße entfernt, geht es hier ruhig und gelassen zu.

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18:00 Uhr: Street Food Market – weil es uns am Vortag so toll gefallen hat und weil der Sonnenuntergang von dort aus besonders schön ist.

Für uns gibt es keinen schöneren Abschluss eines Kurztrips nach Kopenhagen!! Alternativ kann man die Zeit auch für einen Shoppingbummel durch die Stadt nutzen. Tipp: Besonders tolle und individuelle Geschäfte gibt es in der Laederstraede!

Natürlich gibt es dann immer noch tolle Orte und Plätze, die Ihr noch nicht gesehen habt. Aber so hat man wenigstens gleich einen Grund den nächsten Kopenhagen-Trip zu planen!

Hyggelige Grüße,

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4 Kommentare

  • antworten
    Pia
    19. September 2016 at 10:02

    Toll das weckt bei mir Erinnerungen, ganz schöne Fotos interessante Ecken mit schönen Details.
    Solche Kurzurlaube können sehr bereichernd sein.
    L G Pia

  • antworten
    Hort Schmidt
    20. September 2016 at 7:11

    Schöner Beitrag

  • antworten
    Marsha
    20. September 2016 at 14:39

    Oh, wie toll! Da würde ich am liebsten sofort losfahren. Danke für die tollen Tipps!

    LG Marsha

  • antworten
    Catharina
    28. Oktober 2016 at 8:57

    Ich liebe Kopenhagen! Ich bin früher einmal im Jahr am Buß- und Bettag mit meinen Eltern hingefahren. Tolle Tipps habt ihr zusammengestellt – da bekomm ich gleich Lust, bald wieder hinzufahren!

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