Gefühlt mitten im Herbst angekommen – was ein Ausflug an die Schlei mit Zwetschgenmarmelade zu tun hat


Ich sag` nur 2 Worte „Sieseby“ und „Rieseby“!

Hä? Wo? Was? werdet ihr euch fragen… sind das Städte? Wenn ja, wo liegen die denn? Kann man da was erleben?  & was macht man(n) da?

Seit circa einem Jahr hab ich mein Herz an die Schlei-Region verloren (nun ja… gleich nach Hamburg, weil Heimat & Köln, weil Schwesterherz)! Ich liebe die Ausflüge am Wochenende in diese doch eher stille, aber bezaubernde Region Deutschlands. Von Hamburg ist Kappeln in ungefähr 1h45 zu erreichen (also nicht ganz aus der Welt) und ca. 40 km von Flensburg entfernt.

Dieses Wochenende sind wir mal wieder an die Schlei gefahren, um die Landschaft zu erkunden. Leider war das Wetter sehr unbeständig und so haben wir die Räder im Schuppen gelassen und sind mit dem Auto herumgefahren.

& zwar in die schönen kleinen Orte Sieseby und Rieseby. Vor allem gefallen haben mir die sehr gut erhaltenen Fachwerkhäuser in Sieseby. Es ist, als wäre man in einer anderen Zeit wieder aufgewacht. Kinderleicht läßt sich der Stress der Großstadt dort vergessen. Manche behaupten gar  „Sieseby ist sicherlich das schönste Dorf an der Schlei“ und deshalb kann man dort ganz wunderbar spazieren gehen.

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In Rieseby haben wir nur einen kurzen Stopp gemacht auf der Suche nach einem schönen Café. Gefunden haben wir dieses in der „Mühle Anna„. Besonders schön ist das Künstleratelier neben der Mühle, das mit schönen Bildern und tollen Dekoideen überrascht.  („Dinge, die man vielleicht nicht immer unbedingt braucht, die das Leben aber lebenswert macht“ – Quelle hier). Das Atelier beherbergt zudem ein kleines Café in einem wunderschönen alten Garten. Meine Empfehlung: der Früchtetee „Birnengeheimnis von Ribbeck“. Yammi!

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Aber was hat das jetzt mit Zwetschgenmarmelade zu tun, fragt ihr euch! Zu Recht! Das letzte Wochenende hat sich schon angefühlt, als wäre der Herbst wieder eingezogen und dazu gehören für mich Zwetschgen…definitiv! Ein schöner Klecks Marmelade auf einem Brötchen, da kann ich nicht widerstehen.

Aus Nachbars Garten – Zwetschgenmarmelade

Ok! Das mit Nachbars Garten ist jetzt ein wenig übertrieben… es ist doch dann eher des Kaufmann`s Auslage. Aber ich habe sie zumindest selber eingekauft! 🙂

Zutaten:

  • 1, 2 kg Zwetschgen
  • 1 EL Zucker
  • 2 Vanillestangen
  • 1 kg Gelierzucker (1:1)
  • Saft von 1 Zitrone

& so einfach wird es zubereitet:

Die Zwetschgen waschen, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Gut ¾ der Pflaumen zuckern und eine Stunde ruhen lassen, danach auf kleiner Hitze zu einem Mus kochen (dieses dauert u.U. ca. 20 Minuten) – schön warten bis alles zerfallen ist.

Danach das Mus mit dem Saft der Zitrone, dem Gelierzucker, sowie den restlichen Pflaumen aufkochen. Die Konfitüre sollte mindestens 4 Minuten kochen. Kurz vor Ende dieser Zeit rührt ihr einfach das Mark der Vanillestangen unter. Achtet gut darauf, dass es sich verteilt.

Nach der Gelierprobe könnt ihr die Konfitüre in eure vorbereiteten Gläser (kochend ausgewaschen) einfüllen. Bitte dreht die Gläser für 5 Min auf den Kopf… und jetzt zurücklehnen, die Konfitüre abkühlen lassen und genießen!

Zwetschgenmarmelade 1

Konfitüren, Marmeladen und Gelees halten sich sehr lange in dunklen und kühlen Räumen.

Sie eignen sich auch hervorragend als Geschenkidee für Gäste … ihr könntet diese als Platzkärtchen für euer nächstes Dinner verwenden. Einfach eine kleine Karte mit Namen am Glas befestigen – fertig. Vielleicht kennt ihr ja sogar die Lieblingsmarmelade eurer Gäste?

Mein heutiger Tipp für die Konfitüre ist:

Ein Schälchen Naturjoghurt + ein Löffelchen Konfitüre unterrühren fertig 🙂 Yammi!

Welches ist euer Vorschlag??

Laßt mal hören,

Rebekka

 

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