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Auf großer Fahrt

WinterWonderLand | Winterurlaub in Saalbach Hinterglemm

Seit ein paar Jahren geht es für Rebekka und mich einmal im Jahr in den Winterurlaub. Und bislang haben wir uns jedes Jahr ein anderes Ziel herausgesucht, sind dabei aber immer Österreich treu geblieben. So auch in diesem Winterurlaub!

In unserem ersten Ski-Jahr sind wir nach Zell am See gefahren. Auch wenn es uns dort richtig gut gefallen hat und wir erst durch diesen Urlaub so richtig auf den Geschmack eines Skiurlaubes gekommen sind, wollten wir noch höher hinaus. Denn die Schneeverhältnisse waren eher mittelprächtig und neben den Pisten blinzelte uns einfach noch zu viel Grün durch.

Also gaben wir im nächsten Jahr St. Anton eine Chance. Auf einer Höhe von 1300m gelegen, waren wir uns sicher, dass wir mehr als genug Schnee haben werden. Hatten wir letzendlich auch. Zeitweise schon zuviel. Denn unser Auto haben wir in diesem Winterurlaub definitiv an seine Grenzen gefahren – aber das ist ein anderes Thema! :-)) Unser Fazit von St. Anton: tolles und großes Skigebiet, aber leider sehr überlaufen. Am Nachmittag musste man zeitweise wirklich aufpassen, nicht rücksichtslos über den Haufen gefahren zu werden. Für Skianfänger wie uns definitiv zuviel Adrenalin!

Neues Jahr, neue Destination: letzte Woche sind wir in Saalbach Hinterglemm gewesen. Es war einfach nur traumhaft! Wir hatten bis auf einen Tag tolles Wetter und wirklich sehr gute Schneeverhältnisse. Auch auf den Pisten hätte es ausreichend Platz gegeben, damit wir unsere „Schwünge“ hätten üben können. Wie gesagt – hätte. Aus gesundheitlichen Gründen mussten wir dieses Jahr jedoch beide mit dem Skifahren aussetzen und steigen erst im nächsten Winterurlaub wieder voll ein. Aber es hat uns trotzdem nicht davon abgehalten lange Spaziergänge durch das unglaublich schöne WinterWonderLand zu machen.

Wir lassen jetzt einfach mal Bilder sprechen….Habt Ihr Euch warm genug angezogen?:-)

 

Wir sind fast geneigt von unseren Prinzipien abzuweichen und auch den nächsten Winterurlaub wieder in Saalbach Hinterglemm zu verbingen. Aber wir werden sehen….

Ski Heil an alle Skifahrer unter Euch!

Sisters on Tour | Ein Kurztrip nach New York

New York! Oh, wie lange haben wir auf uns doch auf diesen Urlaub gefreut und daraufhin gefiebert. Schließlich hatten wir unsere Flugtickets bereits im Januar gebucht. Und wir können Euch sagen – 10 Monate können ganz schön lang werden! Aber im November war es dann endlich soweit: 5 Tage Schwesternurlaub in New York! Yeah!

Leider begann der Urlaub etwas holpriger als geplant, denn unser Flug von Düsseldorf nach New York wurde kurzfristig am Abflugtag gestrichen. Na prima! Der Plan gemeinsam hinzufliegen somit schon mal hinfällig. Nach gefühlt unzähligen Stunden am Abflugschalter bzw. in der telefonischen Hotline der Airline konnte schlussendlich Rebekka über London und ich über Berlin nach New York fliegen. Große Wiedersehensfreude am Flughafen JFK inklusive. Jetzt konnte der Urlaub endlich beginnen!

New York – The city that never sleeps! Und jetzt wissen wir auch, woher die Stadt diesen Ruf hat. Das ist sicher den ganzen Touristen geschuldet, die sich aufgrund ihres Jetlags auf den Straßen die Nächte um die Ohren schlagen. 🙂  Uns kam der Jetlag jedoch ganz gelegen. Nicht weil wir gerne im Dunkel durch menschenleere Straßen spazieren, sondern weil unser geplantes Pensum ansonsten nicht zu schaffen gewesen wäre.

Insgesamt hatten wir nur 4,5 Tage Zeit vor Ort, was lediglich für das „Standard-Touri-Programm“ ausgereicht hat. Aber egal! Und auch wenn jeder bestimmt schon x solcher Fotos der Stadt gesehen hat, zeigen wir Euch trotzdem nochmal unsere Urlaubseindrücke- und Erlebnisse. Da müsst Ihr jetzt durch!

Ein Hightlight, welches sicher noch nicht jeder kennt, haben wir dann aber doch noch in petto. Und zwar ein ganz tolles Restaurant in West Village: Jack´s Wife Freda. Wir sind über das Profil von der lieben Inga (IG: ingaaushamburg) darauf aufmerksam geworden und haben dort ein extrem leckeres Frühstück genossen. (Tipp: Wenn Ihr dort frühstücken möchtet, empfehlen wir Euch gleich zu Lokalöffnung dazu sein oder zu reservieren. Ansonsten kann es schwierig werden einen der sehr begehrten Tische zu ergattern.)

Übernachtet haben wir übrigens im The Time New York. Ein tolles Designerhotel mitten im Broadway-Viertel, nur ein paar hundert Meter vom Times Square entfernt. Wir haben uns hier richtig wohlgefühlt und können es wirklich weiterempfehlen!

Unser Fazit von New York: Es ist wirklich eine tolle Stadt und wir sind unglaublich froh, dass wir New York jetzt auch einmal live erleben durften. Es war eine unbeschreiblich schöne Zeit, die leider zu schnell vergangen ist.

Aber auch wenn wir sehr gerne dort waren und die Stadt erkundet haben, juckt es uns jedoch nicht in den Fingern, bereits die nächste Reise dorthin zu planen. Das New York -Fieber hat uns leider nicht erfasst! Vielleicht war es dafür auch zu kalt 😉 Denn wir haben bei unserem Kurztrip oftmals bei eisigen Temperaturen die Finger nicht einmal für ein Foto aus unseren Taschen nehmen können!

Fürs Erste haben wir aber jetzt erstmal genug gesehen und erlaufen. Wir werden wiederkehren – irgendwann! Schließlich gibt es noch viel zu viele unentdeckte Orte, auch abseits der Touristenhochburgen!

Aber 2017 müssen neue Ziel her! 🙂

Liebe Grüße

Kleine Auszeit | Übernachtungstipp in Zandvoort aan Zee

„Manchmal muss man einfach weg. Egal wohin. Aber Hauptsache ans Meer.“

So ging es mir  Ende September. Irgendwie brauchte ich eine Pause. Einfach mal wieder raus aus dem Hamsterrad namens Alltag, auch wenn von Beginn an klar war, dass ich -wenn überhaupt- nur ein paar Tage frei bekommen könnte. Egal. Besser als nichts. Schließlich reicht schon eine kurze Zeit an der See vollkommen aus um die Energiespeicher wieder aufzuladen.

Um vom kostbaren Urlaub möglichst wenig Zeit auf der Autobahn zu vergeuden, sollte es dieses Mal der kürzesten Weg zum Strand sein. Und der führte mich vorbei an Utrecht und Amsterdam direkt nach Zandvoort aan Zee. Eine Gegend von Holland, die ich bislang auch noch nicht kannte. Weiter als Amsterdam bin ich nie gekommen. Dabei ist das nur kanpp 40 km und somit nur einen Katzensprung entfernt.

Bei Airbnb hatte ich mich im Vorfeld für eine kleine Wohnung im Stadtzentrum von Zandvoort entschieden. Meine große Hoffnung war, dieses Mal mehr Glück mit der Unterkunft zu haben als in Kopenhagen. Und ich wurde nicht enttäuscht!! Das Apartment war genauso wie auf den Bildern beschrieben. Klein, aber sehr schön und gemütlich eingerichtet. Mitten im Zentrum aber dennoch sehr ruhig in einer kleinen Seitenstraße gelegen. In max. 10 Minuten ist man an der Strandpromenade. Die Ausstattung war noch sehr neu und hochwertig. Auch wurden wir sehr herzlich von unserer Vermieterin Esther empfangen. Wir fühlten uns von Anfang an willkommen und pudelwohl in unserem neuen Zuhause auf Zeit.

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Falls Ihr also mal in der Gegend Urlaub machen möchtet, kann ich Euch das Apartment von Esther wirklich nur empfehlen! Es ist perfekt für einen Kurzurlaub oder auch für ein paar Tage mehr an der See!

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Auch wenn es von den Temperaturen etwas frischer war, hatten wir richtig Glück mit dem Wetter. Denn die meiste Zeit schien die Sonne und so konnte wir warm eingepackt lange Strandspaziergänge machen und uns durchpusten lassen. Entlang des breiten Sandstrandes reiht sich ein Café an das nächste, so dass man sich im Zweifel bei einer heißen Schokolade oder einem Kaffee wieder aufwärmen kann.

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Natürlich gibt es auch in Zandvoort an der Strandpromenade die ein oder andere Bausünde, aber die fallen gar nicht so schlimm ins Auge. Und der tolle Sandstrand entschädigt dafür allemal.

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Ich kann Euch also nicht nur die Unterkunft, sondern auch einen Urlaub in Zandvoort aan Zee ans Herz legen. Hier kann man herrlich die Seele baumeln lassen und einfach mal abschalten!

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Hoteltipp Utrecht | Mother Goose Hotel

Normalerweise steht bei einer Reise ja immer das Reiseziel im Vordergrund. Und erst wenn das feststeht, sucht man nach einer schönen Unterkunft. Normalerweise. Denn bei mir ist das anders herum. Ich suche meine Reiseziele in vielen Fällen nach der Unterkunft aus. Eine Vorgehensweise, die bei meinem Mann immer wieder Verwunderung und auch Unverständnis hervorruft! Aber so bin ich nunmal.

Wenn ich irgendwo im Netz oder in Zeitschriften über ein schönes Hotel oder Apartement stolpere, dann spielt es für mich erstmal keine Rolle, wo das genau liegt. Ich weiß nur, dass ich dort mal hin möchte. Wie weit es entfernt ist oder ob es sich überhaupt lohnt dorthin zu fahren, ist erstmal zweitrangig. Und mit dieser Tatktik bin ich bislang immer gut gefahren. Größere Pleiten, Pech und Pannen sind ausgebleiben. Bislang. Toi, toi, toi!

Und auch bei Utrecht war das so. Und Schuld war dieses Mal Fräulein Odnung, die bei Instagram so ein schönes Bild von Ihrem Zimmer im Mother Goose Hotel gepostet hat, dass ich am liebsten direkt meine Koffer gepackt hätte. Für mich stand sofort fest: in das Hotel möchte ich auch!

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(Ich möchte nichts vorweg nehmen, aber…Liebe Denise, ich bin so froh Dir auf Instagram zu folgen!!)

Utrecht? Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, wo das genau liegt. Ich wusste nur irgendwo in Holland. Aber wozu gibt es Google!?

Was habe ich mich gefreut als ich gesehen habe, dass Utrecht gerade mal 2 Stunden von Köln entfernt ist. Der Plan stand also fest. Schnell zum Handy gegriffen und Rebekka von meiner grandiosen Idee erzählt. Und schwupps war ein Wochenende ausgeguckt und ein Zimmer gebucht. Yeah!

Und jetzt war es endlich soweit. Am Samstagmorgen um 7.30 Uhr habe ich Rebekka um 7.30 Uhr am Flughafen Düsseldorf eingesammelt und wir sind direkt los nach Holland. Als wir kurz vor 10 Uhr in der Stadt ankamen, wirkte Utrecht noch etwas verschlafen. Die Straßen und Plätze waren noch menschenleer. Aber das änderte sich innerhalb kürzester Zeit schlagartig und Utrecht erwachte aus seinem Dornröschenschlaf.

Da man nicht direkt am Hotel parken kann, stellten wir unser Auto in einem nahegelegenen Parkhaus ab. Wir entschieden uns dazu unsere Taschen direkt im Hotel abzugeben. Das Hotel befindet sich in einer kleinen Seitenstraßen. Mittendrin in der Stadt, aber dennoch ruhig gelegen. Das Mother Goose Hotel ist ein kleines Hotel mit insgesamt 23 Zimmern auf 4 Etagen. Es befindet sich in einem alten Gebäude aus dem Jahre 1302.

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Wir hatten Glück und konnten unser Zimmer sogar direkt beziehen. Und es hat uns sofort richtig gut gefallen. Sehr hell und modern eingerichtet. Und es war sogar exakt das gleiche Zimmer, welches Fräulein Ordnung gepostet hatte. Wir waren happy!

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Da wir noch nicht gefrühstückt hatten, wurde uns vom Hotel das Café Elize und das Jozef empfohlen. Wir entschieden uns für Letzteres. Und es war wirklich lecker. Ein toller Tipp!

Anschließend machten wir uns auf um die Stadt zu erkunden. Schlenderten durch die vielen kleinen Gassen, durch die Geschäfte und kehrten in dem einen oder anderen Coffeshop ein. Unter anderem sind wir dann später noch in das vom Hotel empfohlende Café Elize. Die Apfeltarte mit Vanilleeis war zum Dahinschmelzen.

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Für das Abendessen hatten wir uns im Vorfeld bereits einen Tisch im De Veiling reserviert. Das liegt zwar etwas außerhalb der Stadt, aber ein Besuch lohnt sich. Das Restaurant bietet für EUR 27,50 ein leckeres 3-Gänge-Menü an. Hunger sollte man also mitbringen. 😉

Nach einer ruhigen und entspannten Nacht im Mother Goose Hotel sind wir am nächsten Morgen zum Frühstücken ins ‚t Koffieboontje. Bereits um 10 Uhr war das Café bereits sehr gut besucht, aber wir konnten zum Glück noch einen Platz ergattern. Bei dem leckeren Ciabatta und dem Müsli wundert es mich nicht, dass bereits morgens so viel los war.

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Da in Holland die meisten Geschäfte auch am Sonntag geöffnet haben, sind wir noch etwas in die Stadt bevor wir gegen Nachmittag dann wieder Richtung Düsseldorf bzw. Köln aufgebrochen sind.

Mein Fazit: Städte, die so schöne Hotels wie das Mother Goose Hotel haben, können gar nicht häßlich sein 😉 Deswegen geht meine Taktik auch immer wieder auf! Wir kommen sicher nochmal wieder nach Utrecht. Schließlich ist es unmöglich innerhalb eines Wochenendes die ganzen tollen Cafés, Restaurants und Shops zu erkunden. Dafür reicht die Zeit nicht!

…und: wir haben dort die Fritten unseres Lebens gegessen!!

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@Fräulein Ordnung: Vielen lieben Dank für diesen tollen Tipp!!!

So, dann wollen wir mal abwarten, wo es uns das nächste Mal hin verschlägt 😉

Tot binnenkort oder auch bis bald!

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Kurztrip nach Kopenhagen| Unsere Tipps für 48 Stunden in Dänemarks Hauptstadt

Nach 2 Jahren ging es vorletztes Wochenende für uns endlich mal wieder nach Kopenhagen. In die Hauptstadt der Menschen, die angeblich die Glücklichsten und Zufriedensten sein sollen. Und wer einmal dort war, wird dieses sicher auch bestätigen können. Die Menschen sind freundlich, gelassen und vermitteln pure Lebensfreude!

Falls Ihr auch gerade einen Kurzurlaub nach Kopenhagen plant oder noch überlegt einen Trip dorthin zu machen, dann verraten wir Euch heute wie perfekte 48 Stunden in Kopenhagen aussehen können. Und das natürlich so wie es die Dänen lieben – auf ganz hyggelige Art und Weise.

1. Tag:

9 Uhr:  Leihfahrräder anmieten

Wir haben tolle Erfahrungen mit Donkey Republic gemacht. Die Fahrräder kann man online mieten. Das geht ganz schnell und einfach über eine App, die auch anzeigt, wo die nächsten freien Fahrräder in der Nähe sind. Aber Achtung: die Fahrräder können nur tageweise gemietet werden und es ist zwingend eine Internetverbindung erforderlich, um vor Ort die Fahrräder entriegeln zu können.

24 Stunden kosten ca. DKK 90, 48 Stunden Tage kosten DKK 160.

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10 Uhr: Frühstück in der Torvernehallerne

Hier findet man alles, was das Herz begehrt – von leckeren Backwaren über frisches Obst und Gemüse bis hin zu Fleisch- und Fisch-Spezialitäten.  Es ist der perfekte Ausgangspunkt für einen gemütlichen Start in den Tag.

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11 Uhr: Mit dem Tretboot in Norrebrö über den Peplinge So schippern

Bei schönem Wetter ist es einfach herrlich das Treiben auf der Brücke von und nach Norrebro  sowie die Menschen am Ufer zu beobachten. 30 Minuten kosten ca. DKK 75

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12:30 Uhr:  Besichtigung des heutigen Regierungssitzes Kristiansborg

Die Räumlichkeiten im Schloss sind mindestens genauso imposant wie das Gebäude an sich.  Der Eintritt kostet DKK 90

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14:30 Uhr:  Schlemmen auf dem  Street Food Market  in der ehemaligen Papierfabrik Papieroen  ( Unser Highlight des Tages!)

Am Hafenufer gelegen, beherbergen die Lagerhallen der ehemaligen Papierfabrik, mehr als 25 Street Food Stände mit dem unterschiedlichsten Angebot an Speisen und Getränken. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Obwohl es Street Food ist, ist es nicht ganz günstig, lohnt sich aber allemal. Wenn dann das Wetter noch so mitspielt wie bei uns und man sich mit dem Essen ans Wasser setzen kann, bleiben keine Wünsche mehr offen.

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16:00 Uhr: Besichtigung der Vor Frelsers Kirke

Von hier aus hat man einen traumhaften Blick über die Stadt. Aber Achtung: Man sollte unbedingt schwindelfrei sein, denn besonders der letzte Teil des Aufstiegs ist sehr mühsam. Die Treppen werden immer steiler und enger und führen auf dem letzten Stück sogar teilweise außen am Kirchturm entlang.

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17:00 Uhr: Abstecher zum Freistaat Christiania

Bei dem Freistaat Christania handelt es sich um eine staatlich geduldete autonome Gemeinde mitten in Christianshavn.

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18:00 Uhr: Den Abend in Nyhavn ausklingen lassen

Nyhavn besticht durch seine farbenfrohen Bauten entlang des Hafenbeckens. Hier kann man abends herrlich die Seele baumeln lassen und die untergehende Sonne genießen. Tipp: Wer nicht in den überteuerten Restaurants entlang der Hafenkante sitzen möchte, der kann so wie wir, sein eigenes Picknick machen. In unmittelbarer Nähe gibt es einige 7Eleven-Shops, in welchen Ihr tolle Sandwiches und Salate „to-go“ kaufen könnt.

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2.Tag

9:30 Uhr: Frühstück in der Bageri “Bagt pa Bryggen“

Im Stadtteil Amagerbro haben wir, wie bei unserem letzten Kopenhagen-Besuch auch schon, gefrühstückt. Hier bekommt man ein leckeres und reichhaltiges Frühstück mit Brötchen, Käse, Schinken, Marmelade und Joghurt mit Müsli für DKK 65.

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11:00 Uhr: Besichtigung der Marmorkirken (Frederikskirke)

Die Kirche, die in unmittelbarer Nähe zum Schloss Amalienborg liegt, beeindruckt besonders durch ihr großes Kuppeldach und lädt für einen Moment zum Verweilen ein. Wer noch mehr Kopenhagen von oben sehen möchte, kann auch noch den Turm besteigen.

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12:00 Uhr: Auf den Spuren der Königsfamilie am Schloss Amalienborg

Ob die Königsfamilie da ist, erkennt man an den gehissten Flaggen. An diesen Tagen findet pünktlich um 12 Uhr der Wachwechsel statt.  Wer möchte, kann für DKK 75 das Schloss besichtigen, was wir jedoch ausgelassen haben. Wir Kulturbanausen 😉 . Stattdessen haben wir es uns am Ufer gemütlich gemacht und einen Blick auf die Oper geworfen.

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14:00 Uhr: Kleine Meerjungfrau – das Wahrzeichen Kopenhagens

Die kleine Meerjungfrau ist der Touristenklassiker schlechthin, aber macht ihrem Namen alle Ehre, denn wirklich groß ist sie nicht. Wer Kreuzfahrtschiffe liebt und einen günstigen Tag erwischt hat, kann noch einen Abstecher zum Kreuzfahrtterminal machen. Wir hatten Glück, denn sowohl die AIDAaura als auch die Mein Schiff 1 lagen im Hafen.

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15:00 Uhr: Picknickpause am Schloss Rosenborg

Auf dem Weg zum Schloss Rosenborg macht am besten einen kleinen Abstecher durch das ehemalige Arbeiterviertel rund um die Borgergade. Die kleinen Häuschen werden heutzutage in den meisten Fällen von Studenten bewohnt. Das besondere an diesem Viertel ist – hier gleicht wirklich ein Haus dem anderen! Und sie fallen besonders durch ihren orangenen Anstrich auf.

Im schönen Rosengarten des Schlosses kann man ganz herrlich ein kleines Päuschen eingelegen, um die Energiespeicher wieder aufzufüllen. Wer natürlich möchte, kann das Schloss auch besichtigen.

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16:00 Uhr: Auf Entdeckungstour in Osterbro

In Osterbro lohnt es sich auch mal, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und in kleinere Straßen oder Hinterhöfe abzubiegen. Besonders schön ist es z.B. im Olufsvej. Jedes Haus erstrahlt in einer anderen Farbe und die Straße wird herrlich idyllisch.

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Nur ein Steinwurf entfernt ist die Wohnsiedlung Brumleby. Diese Siedlung wurde im 19. Jahrhundert nach einer Cholera-Epidemie 1853 vom dänischen Ärzteverband für die Arbeiter erbaut. Obwohl nur einige Meter von der Hauptstraße entfernt, geht es hier ruhig und gelassen zu.

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18:00 Uhr: Street Food Market – weil es uns am Vortag so toll gefallen hat und weil der Sonnenuntergang von dort aus besonders schön ist.

Für uns gibt es keinen schöneren Abschluss eines Kurztrips nach Kopenhagen!! Alternativ kann man die Zeit auch für einen Shoppingbummel durch die Stadt nutzen. Tipp: Besonders tolle und individuelle Geschäfte gibt es in der Laederstraede!

Natürlich gibt es dann immer noch tolle Orte und Plätze, die Ihr noch nicht gesehen habt. Aber so hat man wenigstens gleich einen Grund den nächsten Kopenhagen-Trip zu planen!

Hyggelige Grüße,

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Gerne teilen wir diesen Post auch bei der Blogparade #sonntagsglück auf Soulsistermeetsfriends.

Berlin | Bloggerevent „Blogger meets Kochhaus“

Berlin ist ja bekanntlich eine Stadt, die die Gemüter spaltet. Die einen finden die Stadt lebendig, spannend und einzigartig, die anderen halten sie für zu hektisch, zu groß und zu dreckig. Aber wir lieben Berlin. Daher mussten wir auch nicht lange überlegen als wir vom Kochhaus bzw. von der lieben Marie, die neben Ihrem Job auch Ihren eigenen Blog sconesandberries hat, die Einladung zu einem Bloggerevent bekamen. Ein sehr guter Grund mal wieder ein Schwestern-Wochenende in Berlin zu verbringen. Bahn- und Flugtickets waren daher schnell gebucht.

Bevor es am Sonntag ins Kochhaus am Prenzlauer Berg ging, haben Rebekka und ich am Samstag noch die Zeit genutzt ausgiebig zu shoppen, der Monkey Bar einen Besuch abzustatten und Freunde zu treffen. Hach, es war einfach mal wieder schön in Berlin zu sein und wir freuten uns schon sehr darauf, was uns am nächsten Tag alles erwarten würde.

Wir hatten mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass wir an der falschen U-Bahnstation aussteigen würden. Auch in unserem Zeitplan war das nicht vorgesehen. Daher begann der Morgen sportlicher als gedacht. Aber mit ein paar Minuten Verspätung *räusper* sind wir dann auch endlich am Kochhaus angekommen.

Für alle, die das das Kochhaus bislang noch nicht kennen, kurz ein paar einleitende Worte dazu. Anders als bei anderen Lebensmittelgeschäften ist beim Kochhaus alles nach Rezepten sortiert. Es geht darum das Kochen für sich selbst zu entdecken und es zu einem Erlebnis werden zu lassen. An einzelnen Tischen wird immer jeweils ein Rezept vorgestellt und man kann dort auch direkt alle Zutaten in den entsprechenden Mengen kaufen. Somit stellt sich dann nicht mehr die Frage: „ Was soll ich denn heute kochen?“, sondern man hat die Qual der Wahl bezüglich des Rezeptes. Und lecker sind sie alle!

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Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, die wir aufgrund unseres kleinen Malheurs leider verpasst hatten, ging es direkt zur Sache. Nix mit Zurücklehnen. Auf dem Programm stand ein Kochkurs mit Chefkoch Jörg. Aufgeteilt in kleineren Gruppen zauberten wir uns ein wirklich leckeres 4-Gänge-Menü.

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Rebekka und ich waren dabei für den Nachtisch zuständig. Viel Schokolade, viel Frucht und viele Oreo-Kekse. Genau das Richtige für uns Naschkatzen!Kochhaus_4 Kochhaus_5

Aber das war noch lange nicht alles. Denn nach dem Essen wartete noch ein richtiges Highlight auf uns – eine Food Challenge! Wieder aufgeteilt in Gruppen ging es darum für ein bestimmtes Produkt ein Rezept zu kreieren. Der Fantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt. Alles war erlaubt.

Über das Lebensmittel, um das es sich in der jeweiligen Gruppe drehte, entschied das Los. Zur Auswahl standen die Erdbeere, die Himbeere und die Blaubeere. Jeder Gruppe blieb nach der Auslosung eine Stunde Zeit die Ideen erst kulinarisch in der Küche und anschließend fotografisch in die Tat umzusetzen. Ehrlich gesagt eine ziemliche Herausforderung! Aber es hat unglaublich viel Spaß gemacht und am Ende sind drei wirklich extrem leckere und tolle Gerichte entstanden, die wir so in der Konstellation zu Hause vermutlich nie ausprobiert hätten:

  • Gerösteter Ziegenkäse auf Crostini mit Wildkräutersalat und Erdbeer-Salsa
  • Himbeer-Cheesecake im Glas
  • Grüner Spargel auf Spinat-Salat im Blaubeer-Himmel  {Das Rezept von Team Blaubeere, zudem auch Rebekka gehörte, findet Ihr übrigens auf dem Blog dreieckchen von Janine, Consti und Sara!}

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Aber da zeigt es sich mal wieder: Gemeinsam in der Küche zu experimentieren macht nicht nur extrem viel Spaß, sondern dabei entstehen mitunter sagenhaft leckere Speisen! Wir gratulieren an dieser Stelle nochmal dem Team „Himbeere“ alias Mareike von Biskuitwerkstatt, Nina von Angel of Berlin und Rebecca von Baby Rock my Day zu Ihrem grandiosen Dessert und Ihrem absolut verdienten Sieg!

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Vielen lieben Dank auch an die Organisatoren und das Kochhaus für diesen wunderbaren und spannenden Tag!!  Es war ein rundum gelungenes Event!

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…Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja bald mal in einem der Kochhäuser in Hamburg oder Köln!

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Neuseeland Teil 4 | Mount Cook Nationalpark

Ich halte es für ein Gerücht, dass in Neuseeland im Dezember Sommer ist. Das ist es höchstens kalendarisch. Nicht gefühlt. Zumindest nicht überall auf der Südinsel – und schon gar nicht am Mount Cook. Denn dort war es kalt. So richtig kalt. Und wer jetzt glaubt, dass kann doch gar nicht sein…Und ob! Überzeugt Euch selbst!

Tag 13: Unser letzter Punkt auf unserer „Places to be visit“-Liste war der Mount Cook Nationalpark. Da die Zeit langsam knapp wurde entschieden wir uns von Invercargill den kürzesten Weg zum Mount Cook zu nehmen – einfach gerade durch. Vorbei am Lake Wakatipu ab nach Queenstown.Mount Cook 1Hach, es gibt schlechtere Plätze zum Verweilen!

Ebenso wie in Christchurch gibt es auch in Queenstown eine Gondola. Aber Gondel fahren kann ja jeder. Wir sind diesmal zu Fuß hoch 😉Mount Cook 2 Mount Cook 3 Mount Cook 4Tag 14: Will man von Queenstown zum Mount Cook muss man über den Lindis Pass. Und der lohnt sich wirklich. Der Gebirgspass zwischen den beiden Regionen Otago und Canterbury ist beeindruckend schön und der Ausblick mal wieder sensationell.

Mount Cook 5 Mount Cook 6 Umso näher wir dem Mount Cook kamen, umso kälter wurde es. An der Grenze zum Nationalpark zeigte das Außenthermometer 4 Grad!! Damit hatten wir nicht wirklich gerechnet. Das es kälter sein würde als anderswo – ok! Aber so kalt?? Egal, schließlich wollten wir ja wandern und da wird einem von ganz alleine wieder warm. Und das wurde es auch!

Mount Cook 9Mount Cook 7 Mount Cook 8Abends waren wir froh über die Entscheidung den Campingplatz Glenntanner, am Rande des Nationalparks, ausgewählt zu haben anstatt dem Campingplatz im Mount Cook Village. Auch wenn der Camingplatz aus unserer Sicht überteuert und auch von der Ausstattung zu wünschen übrig lässt, so hatten wir zumindest Strom und konnten abends und nachts die Heizung im Camper laufen lassen. Und wir hatten zudem abends einen tollen Blick auf den Mount Cook. Da wollen wir jetzt mal nicht meckern.

Mount Cook 21 Mount Cook 22Tag 15: Wir trauten uns erst gar nicht die Vorhänge beiseite zu schieben und raus zu gucken. Ob es die Nacht wohl wieder geschneit hatte?? Für unsere geplante Tagesaktivität wäre das richtig ungünstig gewesen. Aber nein – zum Glück nicht. Die Sonne schien und auch die Temperatur hatte wieder etwas zugelegt. Also ab ins Hermitage Hotel um die Tickets für die Bootstour auf dem Tasman Glacier Terminal Lake abzuholen.

Mount Cook 10 Mount Cook 11 Mount Cook 13 Mount Cook 14 Mount Cook 15Auf dieser Tour wird man mit dem Boot nahe an den Fuß des Gletschers gefahren. Überall im See verstreut schwimmen kleinere, größere und riesige Eisberge. Gigantisch! Wenn man sich nun aber vorstellt, dass der größte Teil des Eisbergs sich unterhalb des Wassers befindet, ist es noch beeindruckender.

Nach der Tour blieb uns noch etwas Zeit für eine weitere Wanderung. Nach einem kurzen Blick auf die Karte folgten wir dem Red Tarns Wanderweg, welcher im Village startet. Und der hatte es wirklich in sich. Aber was hatte ich erwartet? Wenn man was sehen will, muss man halt hoch hinaus. Und das ging auf diesem Wanderweg nur über Treppen. Und das fast eine ganze Stunde lang. Oben angekommen war ich fix und fertig. Aber dafür wurden wir mit einem sagenhaften Ausblick über das Hooker Valley belohnt. (Trotzdem würde ich es nicht nochmal machen :-))

Mount Cook 16 Mount Cook 17Tag 16: Jetzt blieben uns nur noch 2 Tage in Neuseeland – und die wollten wir unbedingt mit den Verwandten meines Mannes verbringen. Schließlich muss man die Zeit nutzen, wenn man sich nur alle paar Jahre sieht. Noch vor dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Christchurch – Ausgangs- und gleichzeitig auch Endpunkt unserer Reise. Am Abend war ein gemeinsamer Grillabend geplant. Darauf freuten wir uns schon riesig. Einfach nur gemütlich zusammen sitzen und sich über die gute alte Zeit unterhalten. Davon berichten, was sich in Köln in den letzten Jahren verändert hat und gleichzeitig zu erfahren, wie ein Leben in der Fremde so ist – mit allen Vor- und Nachteilen.

Als in Lake Tekapo der Hunger jedoch zu groß wurde, legten wir hier einen kurzen Zwischenstopp ein.Lake Tekapo 2  Lake TekapoLake Tekapo 3Frisch gestärkt ging es anschließend weiter. Am Nachmittag erreichten wir Christchurch und wurden wieder herzlich von unseren Verwandten in Empfang genommen. Später wurde dann, wie angekündigt, der Grill angeschmissen. Es war einfach nur lecker, herrlich und sehr gemütlich!

Tag 17: Neuseeland hatte nicht vor uns mit einem Sonnentag zu verabschieden. Es regnete nicht nur die ganze Nacht, sondern auch noch den Tag über. Daher cancelten wir kurzerhand unseren Ausflug nach Akoroa. Bei dem Wetter hätte das wenig Sinn gemacht. Unsere Verwandten hatten stattdessen einen anderen Plan: das International Antarctic Center.

Hier erlebt man live einen Schneesturm, erfährt alles über die Forschungsstationen in der Antarktis, beobachtet man Pinguine bei der Fütterung beobachten und kann, wenn man will, sich in ein komplettes Antarktis-Outfit schlüpfen. Und ein Kino haben sie natürlich auch! Ha, und ich habe meine Hand länger ins Eiswasser halten können als mein Mann! Yeah!

Lake Tekapo 6 Lake Tekapo 5 Lake Tekapo 4Das besondere an diesem Museum ist einfach, dass es absolut interaktiv ist.

Es war einfach ein wunderbarer Abschluss eines grandiosen Urlaubs, den ich jederzeit wiederholen würde. Und es auch ganz sicher tue!! Aber dann ist die Nordinsel dran 🙂

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Neuseeland Teil 3 | Milford Sound & Co.

Der Milford Sound ist mit seinen steilaufragenden Gipfeln definitiv eines der Wahrzeichen Neuseelands. Er liegt mitten im Nationalpark Fiordland. Irgendwo habe ich sogar gelesen, dass an keinem anderen Ort Neuseelands so viele Fotos geschossen und online gestellt werden wie vom Milford Sound! Und das glaube ich sofort. Und verrate ich Euch warum!

Tag 10: Dieses Mal wollten wir uns den Milford Sound nicht wieder entgehen lassen. Auf keinen Fall. Bei unserem letzten Besuch hatten wir Pech. Es war in Fiordland noch so kalt und schneereich, dass wir Schneeketten gebraucht hätten. Und auf diese Erfahrung wollten wir mit unserem Camper doch gerne verzichten. Da es von Queenstown noch ein ganzes Stück bis zum Milford Sound ist, entschieden wir uns für einen Zwischenstopp in Te Anau. Te Anau ist der größte See der Südinsel bzw. der zweitgrößte Neuseelands, umgeben von den Buchenwäldern des Fiordland-Nationalparks. Eine traumhaft schöne Kulisse. Daher ist es mir bist jetzt unerklärlich, wie ich vergessen konnte davon Fotos zu machen. Bitte entschuldigt! Wer übrigens nicht selbst in Richtung Milford Sound fahren möchte, der kann bereits in Te Anau eine Vielzahl von Touren (Transport inkl.) buchen. Wir hatten uns allerdings dazu entschieden selbst zu fahren und ein paar Minuten am nächsten Morgen früher aufzustehen um vor dem all morgendlich einsetzenden Camper- und Bus-Konvoi aufzubrechen.

Tag 11: An diesem Morgen waren wir frühe Vögel. Wir wollten die schöne Bergstrecke von Te Anau zum Milford Sound, durch die weitgehend unberührte Landschaften noch ohne eine Vielzahl anderer Touristen geniessen. Und das war gut so. Jedoch war Petrus uns an diesem Tag nicht wohl gesonnen. Aber das lag weniger an uns – als an der Region. Am Milford Sound ist das nicht selten. Denn Nebel und Regen bestimmen hier das Wetter.

Trotz immer wieder starker Regenfälle entschieden wir uns für eine Schiffstour durch den Sound. Ich gebe zu, dass meine Laune zwischenzeitlich auf dem Tiefpunkt war. Ich dachte so viel Pech könnte man doch gar nicht haben. Aber kaum waren die Tickets gebucht, wurde das Wetter besser. Immer mal wieder zeigten sich jetzt blaue Flecken am Himmel. Das reichte mir. Ich war wieder versöhnt.

Milford Sound Milford Sound_1 Milford Sound_3Die Tour mit dem Schiff war wirklich toll. Die zum Teil 1200m hohen Steilwände wirken vom Schiff aus noch gigantischer und beeindruckender. Was ich gar nicht mehr für möglich gehalten hätte. Man blickt auf unzählige Wasserfälle, die hunderte Meter tief in die Tasman See stürzen. Atemberaubend!

Milford Sound_4 Milford Sound_5Wieder auf dem Rückweg legten wir noch mehrere Stopps entlang der Strecke ein. Fiordland ist einfach traumhaft schön. Jedoch definitiv kein Geheimtipp. Wir sind auf unserer gesamten Tour bereits auf sehr viele andere Touristen gestoßen, aber der Milford Sound toppte alles. Ein Bus nach dem nächsten schlengelte sich entlang der Bergstraße. Das nimmt einem leider doch so ein bißchen das Gefühl von Freiheit und Idylle. Aber gut. Nachvollziehbar. Wir wollten ja schließlich auch unbedingt dahin!:-)

Milford Sound_6 Milford Sound_7 Milford Sound_8Zurück in Te Anau überlegten wir den nächsten Tag noch an den Doubtful Sound zu fahren. { Doubtful Sound daher, weil Käpitan James Cook sich 1770 nicht in diesen Fjord hinein wagte. Zu groß waren die Zweifel aus dem schmalen Ausgang wieder heraus zu kommen.} Da für den nächsten Tag jedoch kein besseres Wetter vorhergesagt wurde, entschieden wir uns dagegen und machten stattdessen noch am späten Nachmittag nur einen kurzen Ausflug nach Manapouri. Der Ort, wo die Schiffe für den Doubtful Sound ablegen. Diesen kann man nämlich nicht mit dem Auto erreichen.

Oban_1 Oban_2Tag 12: Schon vor Beginn der Reise planten ganz an die Südspitze der Insel zu fahren. An den so ziemlich weitentferntesten Punkt, der nur geht. So sind wir an diesem Morgen Richtung Invercargill aufgebrochen. Aber plötzlich war uns das nicht mehr weit genug weg. „Das geht doch noch weiter weg“, dachten wir uns auf der Fahrt und entschieden uns spontan für eine Tour nach Stewart Island. Die Fähren nach Stewart Island legen in Bluff ab. Bluff ist somit quasi die Endstation der Südinsel.

Stewart Island liegt 32 km von der Südinsel entfernt. Getrennt durch eine der rauesten Meeresstraßen der Erde. Die Überfahrt dauerte ca. 1 Stunde und hatte es wirklich in sich.  Kurz nach Ablegen des Schiffes lagen bereits viele quer in den Reihen um gegen Ihre Übelkeit anzukämpfen. Mal mehr, mal weniger erfolgreich. Ich bin wirklich heilfroh, dass mir kein Wellengang was anhaben kann. Mein Magen ist robust. Auf dieser Tour wusste ich das wieder einmal mehr zu schätzen.Oban_9Oban_3Der Hauptort der Insel ist Oban. Dort befindet sich ein Museum, ein Supermarkt und auch ein Landeplatz, aber ansonsten ist Oban sehr überschaubar. Aber wen wundert es. Die Insel hat auch nur knapp 450 Einwohner. Vom Hafen aus führt eine dreistündige Tour zum Ackers Point. Dieser Wanderweg entlang der Küste und der Küstenwälder endet an einem Leuchtturm, von dem einen tollen Blick auf die umliegenden Inseln hat. Abends sollen am Leuchtturm sogar kleine Zwergpinguine zu hören sein, die vor der Küste warten bis sie sich bei Nacht wieder an Land trauen.

Oban_8Oban_6 Oban_5Oban_4Zurück im Ort sind wir auf der anderen Seite des Hafens noch an den Strand. Dieser war fast menschenleer. Nur zwei Inselharte, die bei den Temperaturen etliche Minuten in dem doch noch sehr kalten Wasser augeharrt haben. Hut ab! Ich dachte ich friere mir schon die Zehenspitzen ab als ich nur für 1 Minütchen die Füße ins Wasser hielt.

Oban_7Zum Glück hatten wir auf der Rückfahrt nicht mehr ganz so viel Wellengang wie auf der Hintour. Obwohl in der Zwischenzeit vermutlich für Nachschub an Tüten gesorgt wurde:-) Wieder in Bluff angekommen, machten wir noch einen Abstecher an den Bluff Hill. Zum einen hat man von hier einen wunderbaren Überblick über den Hafen mit seinen zahlreichen Kränen, zum anderen weisen einem Schilder den Weg nach Hause.

Oban_10Aber nach Hause wollten wir ja noch nicht. Schließlich blieben uns ja noch ein paar Tage in Neuseeland – und die wollten genutzt werden. Also schmiedeten wir abends gleich wieder neue Pläne für die nächsten Tage! Und wo uns unsere Reise noch hinführen sollte, das verrate ich Euch beim nächsten Mal!

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Neuseeland Teil 2| Unser Roadtrip entlang der Westküste

Heute entführe ich Euch wieder für ein paar Minuten aus dem Alltag. Es geht wieder nach  nach Neuseeland – dieses Mal an die Westküste. Und sogar und noch ein Stückchen weiter.  🙂

Seid ihr wieder mit dabei?

Tag 5: Schweren Herzens mussten wir heute wieder Abschied von unserem persönlichen Traumstrand und dem Norden Neuseelands nehmen. Die Westküste wartete bereits auf uns. So ist das leider, wenn man insgesamt nur 3 Wochen Zeit hat und einfach möglichst viel sehen und erleben will. Schade! Also schnell alles im Camper sicher verstaut und zurück über die Serpentinen in Richtung Westküste.

Westküste NeuseelandWestküste Neuseeland 2Neuseeland 4Westküste Neuseeland 3Die Landschaftsbild der Westküste Neuseelands ist geprägt von schroffen Klippen, massiven Felsen und dichten Regenwäldern. Und diese Regenwälder machen Ihrem Namen alle Ehre. Es regnet oft und viel in dieser Gegend. Und jeder Sonnenstrahl wird gejagt von dunklen Regenwolken, die über den Pazifik herein wehen.

Trotz des nebligen und regnerischen Wetters haben wir einen Stopp an den Pancake Rocks eingelegt. Pancake Rocks daher, weil diese Felsen die Form übereinander geschichteter Pfannkuchen haben. Besonders beeindruckend sind hier die Blowholes. Durch enge Löcher und Höhlen in den Felsen wird das Wasser und Luft gespült, was von oben durch die Blowholes sichtbar und auch hörbar ist. Ein echtes Naturschauspiel!

Westküste Neuseeland 4Westküste Neuseeland 5Westküste Neuseeland 6Tag 6: Die Nacht haben wir auf einem Campingplatz in Greymouth verbracht. Da Greymouth selbst nicht viel zu bieten hat, haben wir uns direkt nach dem Frühstück auf dem Weg ins 40 km entfernte Hokitika gemacht. Hokitika wird nachgesagt mit ihren historischen Gebäuden und zahlreichen Kunstateliers die schönste Stadt an der Westküste sein. Und das stimmt auch!

Westküste Neuseeland 7Westküste Neuseeland 8Westküste Neuseeland 9Westküste Neuseeland 10Westküste Neuseeland 11 Westküste Neuseeland 12Westküste Neuseeland 13 Westküste Neuseeland 14Am Nachmittag ging es für uns weiter zum Franz-Josef-Glacier. Bei einer Rast unterwegs haben wir den Tipp bekommen vorher noch unbedingt einen Abstecher nach Okarita zu machen. Da das Wetter am Glacier an diesem Tag nicht so gut wäre, würde man da wesentlich bessere Spaziergänge machen können. Ja, warum eigentlich nicht? Tipps von Einheimischen sind sowieso immer die Besten!

Und wir haben es nicht bereut. Es war wirklich sehr schön dort. Ich kam mir ein bißchen vor wie in Bullerbü. 🙂

Westküste Neuseeland 15 Westküste Neuseeland 16 Westküste Neuseeland 17 Westküste Neuseeland 18 Westküste Neuseeland 19 Westküste Neuseeland 20 Westküste Neuseeland 21 Westküste Neuseeland 22Am Glacier angekommen ließen es wir uns nicht nehmen noch einmal zum Fuße des Gletschers zu fahren. Leider war aufgrund des Wetters zwar der große Wanderweg dorthin gesperrt, aber wir haben dennoch einen kleinen Spaziergang gemacht.

Westküste Neuseeland 23 Westküste Neuseeland 24 Westküste Neuseeland 25 Westküste Neuseeland 26Tag 7: Auch heute war der Wettergott nicht auf unserer Seite und der Glacier größtenteils von Nebelschwaden umhüllt. Von unten konnte man nicht wirklich viel sehen. Na gut, wenn nicht von unten, dann müssen wir ihn uns eben von oben anschauen. Und wenn nicht der Franz-Josef-Glacier, dannn halt der Fox Glacier. Wäre doch gelacht…

Westküste Neuseeland 27 Westküste Neuseeland 28 Westküste Neuseeland 29 Neuseeland 4Nun gut, die Sicht war auch von oben leider nicht viel besser. Aber es hat riesig viel Spaß gemacht mal mit einem Hubschrauber zu fliegen.

Nur ein paar Kilometer vom Fox Glacier entfernt, liegt der Lake Matheson. Um den See herum führt ein schöner und toll angelegter Wanderweg von dem man auch einen sensationellen Blick über den See, auf den Mount Cook und Mount Tasman hat.

Westküste Neuseeland 30 Westküste Neuseeland 31Westküste Neuseeland 32 Westküste Neuseeland 33So ganz wollten wir aber noch nicht aufgeben und haben einen zweiten Anlauf gewagt näher an den Gletscher zu wandern. Das Wetter war zwar noch wie vor nicht gut, aber der Weg zum Fox Gletscher war glücklicherweise nicht gesperrt. So konnten wir wenigstens noch einen kleinen Blick darauf erhaschen! Nasse Füße inklusive 🙂

Westküste Neuseeland 34 Westküste Neuseeland 35 Westküste Neuseeland 36 Westküste Neuseeland 37Tag 8: Nach einer Übernachtung in Haast war unser nächstes Ziel Queenstown. Also ab in den Camper und weiter ging´s. Vorbei an den Blue Pools und an Lake Wanaka. Landschaftlich ist die Strecke wirklich unglaublich schön!

Westküste Neuseeland 38Westküste Neuseeland 39Westküste Neuseeland 40Westküste Neuseeland 41Westküste Neuseeland 42Westküste Neuseeland 43Westküste Neuseeland 44Westküste Neuseeland 45 Westküste Neuseeland 46Als wir an dem Straßenschild nach Arrowtown vorbeikamen, änderten wir spontan unsere geplante Reiseroute und haben kurzerhand einen kleinen Abstecher in die ehemalige Goldgräberstadt gemacht. Bereits bei unserem ersten Neuseeland-Urlaub waren wir von diesem Örtchen begeistert.

Westküste Neuseeland 47 Westküste Neuseeland 48 Westküste Neuseeland 49 Westküste Neuseeland 50Nach Queenstown war es jetzt mit 21 km nur noch ein Katzensprung. Endlich! Denn Queenstown ist einfach eine tolle, lebendige Stadt in der immer was los ist. Das war zwischendurch einfach auch mal wieder ganz schön 🙂

Queenstown 2 Queenstown 3 Queenstown 4 Queenstown 5Tag 9: Als ich an diesem Morgen wach wurde, ahnte ich noch nicht wie hart der Tag werden würde. Das er anstregend sein wird, das war mir klar. Schließlich hatten wir uns dazu entschieden den Vormittag ein Mountainbike zu leihen und damit ab Arrowtown etwas entlang des Flußes zu fahren. Der Verleiher sprach von einer „lovely“ Tour. Heute weiß ich „lovely“ kann so ziemlich alles bedeuten. Auch „anstregend“ und „extrem anstregend“ 🙂

Queenstown 6 Queenstown 7Um nach der Hälfte der Strecke wieder zu Kräften zu kommen, haben wir erstmal im Gibbston Valley einen Zwischenstopp eingelegt. Nach einem leckeren Wein und ein paar kleinen Häppchen lässt es sich bestimmt einfach wieder zurückradeln, war unser Gedanke. Weit gefehlt. Zu gern hätte ich das Rad auf dem Rückweg so manches Mal in die Ecke geschmissen und wäre lieber zu Fuß weiter 🙂

Queenstown 8Queenstown 9 Queenstown 10Und da eine Tour mit Mountainbike wirklich anstregend ist, gönne ich uns jetzt erstmal eine kleine Pause, bevor es dann auf unserer nächsten Etappe weiter in Richtung Milford Sound und in den Süden geht.

Liebe Grüße

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Neuseeland | Eine Reise quer über die Südinsel (Teil 1)

Neuseeland – eines der schönsten Fleckchen Erde überhaupt. Schon als ich das erste Mal auf der Insel war, wusste ich: ich komme wieder!  Und jetzt, 4 Jahre später, war es wieder soweit. Endlich!

Und da in Erinnerungen schwelgen, was Herrliches und alleine Verreisen ziemlich langweilig ist, nehme ich Euch einfach mit. Auf eine 4-teilige Erlebnis- und Bilderreise über die Südinsel Neuseelands.

Die erste Etappe unserer gemeinsamen Reise führt uns und entlang der Ostküste in den hohen Norden der Insel bevor es dann auf unserer zweiten und dritten Etappe schnurstracks gen Süden geht. Auf der 4. und letzten Etappe unseres Abenteuers könnt Ihr Euch schon jetzt auf weitere Highlights fernab der Küste freuen.

Für den Start stellt bitte Eure Sofalehne senkrecht, nutzt alle anderen elektronischen Geräte nur im Standby-Modus und macht es Euch gemütlich! Es kann losgehen! Auf nach Neuseeland!

Anreisetag: Ausgangspunkt unserer Rundreise über die Südinsel war Christchurch. Direkt nach der Ankunft am Flughafen haben wir uns auf den Weg zum Camperverleih gemacht um unser rollendes Wohnzimmer in Empfang zu nehmen. Das ist in Neuseeland wirklich toll organisiert, da zum einen die Verleiher in unmittelbarer Nähe zum Flughafen stationiert sind, diese in den meisten Fällen einen kostenlosen Shuttle anbieten und zum anderen auch die Übergabe schnell und reibungslos läuft.

Und so saß ich nur kurze Zeit später hinter dem Lenkrad unseres kleinen LKWs und bahnte mir meinen Weg durch den Linksverkehr. Anfangs kein Vergnügen, wenn man weder den Wagen noch den Linksverkehr gewohnt ist und einem zudem noch der lange Flug mit unzureichendem Schlaf in den Knochen steckt. Aber glücklicherweise gibt es ja noch meinen Beifahrer, der die Augen und Ohren offen hält.

Nach einem kurzen Stopp am Supermarkt um Vorräte für die nächsten Tage einzukaufen, gab es nur noch ein Ziel: Ab zum Campingplatz und erstmal ordentlich ausschlafen. Gesagt, getan!

Tag 1: Schon im Vorfeld hatten wir uns dazu entschieden den ersten Tag noch in Christchurch zu bleiben. Zum einen weil wir sehen wollten, was sich in der durch das Erdbeben fast vollständig zerstörten Innenstadt seit unserem letzten Besuch verändert hat und zum anderen um noch etwas zu regenieren und in den neuseeländischen Trott zu kommen.

Den besten Überblick hat man bekanntlicherweise von oben. Vielleicht nicht gerade bei Nebel, aber das hat uns nicht abgehalten. Mit der Christchurch Gondola ging es rauf auf den Mount Cavendish.

Neuseeland_1 Neuseeland_2 Neuseeland_3Zwischendurch lichtete sich immer mal wieder der Nebel, so dass man einen kurzen Blcik auf die atemberaubende Landschaft und auf Christchurch werfen konnte.

Anschließend machten wir einen Spaziergang durch die Stadt und waren zum einen beeindruckt an wievielen Baustellen gleichzeitig mit Hochdruck gearbeitet wurde und zum anderen darüber entsetzt zu sehen, wie schlimm es die Stadt bei dem Erdbeben im Februar 2011 wirklich erwischt hatte. Jetzt wo ein Großteil der zerstörten Gebäude abgerissen war, wurde das Ausmaß erst so richtig deutlich. Unvorstellbar! Nach wie vor eine Innenstadt größtenteils in Baucontainern.

Neuseeland_4 Neuseeland_5 Neuseeland_6 Neuseeland_7 Neuseeland_9Tag 2: Kaikoura ist die Hochburg der Whale-Watching-Touren. Täglich sind unzählige Schiffe draußen auf dem Meer auf den Spuren den Wale unterwegs. Wir hatten uns dieses Mal dagegen entschieden und wollten leiber nach der Robbenkolonie auf der Kaikoura Peninsula Ausschau halten. Lange suchen musste man allerdings nicht, denn die Tiere waren unterhalb des Wanderweges, der direkt am Parkplatz beginnt, gar nicht zu übersehen. Man konnte sich ihnen bis auf ein paar Meter nähern und aus nächster Nähe betrachten. Absolut empfehlenswert!

Neuseeland_1 Neuseeland_2 Neuseeland_3 Neuseeland_4Von Kaikoura ging es mit ein paar Stopps an der beeindruckenden Küstenstraße weiter nach Blenheim.

Tag 3: Blenheim ist für seinen Weinanbau bekannt. Hat aus meiner Sicht ansonsten aber nicht sonderlich viel zu bieten. Man kommt in den Ort durch ein, für neuseeländische Verhältnisse relativ großes Industriegebiet. Dahinter ist zwar noch ein ganz schöner Stadtkern, aber von der Industrie drum herum wird man doch eher abgeschreckt. Also nichts wie weiter.

Wesentlich schöner dagegen ist Nelson. Nelson liegt direkt an der Tasman Bay und hat einen sehr gemütlichen Stadtkern mit vielen kleinen Geschäften, tollen Restaurants…und sehr netten Autohändlern! Ja, ihr habt richtig gelesen: Autohändlern! Wir hatten vor unserem Spaziergang nämlich intelligenterweise unser Licht und unser Radio angelassen und die Batterie war mausetot als wir zurückkamen. Zum Glück parkten wir direkt vor einem Autohaus und so wurde uns, und vor allem der Batterie, schnell und erfolgreich wieder auf die Sprünge geholfen.  Gott sei dank! Wer weiß wie lange wir auf einen Pannendienst hätten warten müssen.

Neuseeland 1 Neuseeland 2 Dankbar und mit herrlich schnurrendem Motor ging es noch weiter nach Mutueka, wo wir die Nacht auf dem Campingplatz verbracht haben.

Tag 4: Mutueka liegt direkt am Rande des Abel Tasman Nationalparks. In nur wenigen Minuten ist man an den Hauptausgangspunkten für die unterschiedlichsten Touren durch den Nationalpark.

Neuseeland 5Wir hatten uns für eine etwa 3-stündige Kayak-Tour am Vormittag entschieden, welche in Kaiteriteri startete. Von dort aus sind wir mit dem Kayak bis zum Split-Apple und nach kurzer Pause wieder zurück. Vorbei an einsamen Stränden und traumhafter Natur. Für mich ein, wenn nicht sogar das abolute Highlight der Reise.

Neuseeland 1 Neuseeland 2 Neuseeland 3 Neuseeland 4Am Nachmittag haben wir uns mit dem Wassertaxi dann noch etwas tiefer in den Nationalpark gewagt und sind ab Anchorage Beach zu Cleopatras Pool gewandert. Eine Wanderung von etwa 1,5 Stunden durch eine wirklich atemberaubende Natur. Hach, ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus!

Neuseeland 5 Neuseeland 6 Neuseeland 7 Neuseeland 8Nach unserer Kayak- und Bootstour sind wir am gleichen Tag noch weiter nach Pohara Beach. Die Strecke dorthin war allerdings schon ein Erlebnis für sich. Denn sie war extrem kurvig, sehr steil und teilweise ziemlich eng. Ich hab uns so manches Mal schon mit dem Camper die Böschung hinunter sausen sehen. Ich glaube ich bin eine wirklich ganz grausige und nervtötende Beifahrerin, die man so manches mal lieber irgendwo aussetzen möchte…

Der Campingplatz in Pohara ist nur von einer kleinen Felswand vom Strand getrennt. Wenn man einen guten Stellplatz erwischt, hat man sogar direkten Strandzugang. Hier haben wir abends einfach nur lange am Strand gesessen, den tollen Sonnenuntergang beobachtet und uns darüber gefreut, wie gut es uns doch gerade geht!!

Neuseeland 1 Neuseeland 2 Neuseeland 3 Neuseeland 4Insgesamt sind wir an diesen ersten vier Tagen unseren Trips bereits knapp 540 km mit unserem rollenden Wohnzimmer auf Neuseelands Straßen unterwegs gewesen. Der Linksverkehr macht uns auch keine Angst mehr und die Kreisverkehre meistern wir mittlerweile bravourös.

Blad geht auch weiter unserer Reise! Dann gehen wir auf Entdeckungstour an der Westküste. Seid gespannt!

Gibt es etwas, was Ihr unbedingt sehen wollt oder was Euch vielleicht bei Eurem NZ-Trip an der Westküste besonders gut gefallen hat?

Viele Grüße von den Kiwi!

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