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Ahoi an Elbe und Schlei

Eine Nacht im Schlafstrandkorb | Ab ans Meer nach Eckernförde

Wenn es nicht gerade Ausflüge in Geisterbahnen, dunkle Gassen und schnelle Fahrgeschäfte sind, bin ich für jede Idee zu begeistern! So überraschte mich meine Freundin Jana zum vergangenen Weihnachtsfest mit einem Gutschein für eine Übernachtung in einem Schlafstrandkorb!

Ja, richtig  – ein schöner Strandkorb mit einer ausreichenden Liegefläche für 2 Personen, der in der ersten Reihe am Strand steht und von dem man abends, wenn der Strand ruhig und verlassen von den Tagesgästen ist, den Blick auf das weite Meer ganz für sich alleine hat. Ein Träumchen, oder?

Da der Schlafstrandkorb an den hochsommerlichen Wochenenden schon ziemlich ausgebucht war, haben wir uns für eine Übernachtung von Freitag auf Samstag Mitte Mai entschieden. Anfang Januar macht man sich ja auch noch keine Gedanken, ob die Temperaturen vielleicht noch nicht so hoch sind. Man rechnet fest mit Sonne und blauem Nachthimmel.

Aber weit gefehlt … je näher der Termin rückte, desto tiefer wurden die Sorgenfalten auf unserer Stirn. Immer wieder haben wir überlegt, ob es nicht zu kalt werdn würde. Was wäre, wenn es die ganze Nacht durchregnet und wir frieren? Fühlen wir uns in dem geschlossenen Schlafstrandkorb dann wohl oder fühlt es es sich dann eher wie in einem zu engen Überraschungsei an?

Egal – dachten wir uns! Zur Not schlafen wir eben im Auto oder fahren wieder nach Hause.

 

Ab in den Schlafstrandkorb! Ab nach Eckernförde!

 

Schnell haben wir alle verfügbaren Schlafsäcke und Decken zusammengesucht, unsere One-piece-Schlafanzüge rausgekramt, Mütze und Schal, Prosecco und Chips, Kerzen und Nachtlampen eingepackt und sind nach Eckernförde gefahren. Weil wir erst viel später aus Hamburg losgekommen sind als geplant, war es bei Ankunft leider auch schon 19.00 Uhr. Da der Schlüssel für den Schlafstrandkorb nach Geschäftsschluss der Touristeninformation jedoch in einem Kästchen mit Codierung aufbewahrt wird, war unser Zeitstress total unbegründet.

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Unser Schlafstrandkorb war leicht zu finden, direkt am Meerwasser-Wellenbad. Als wir diesen mit allen verfügbaren Decken und Schlafsäcken bestens präpariert hatten, sind wir noch einmal in die Eckernförder Innenstadt zum Abendessen. Der Korb läßt sich leicht übrigens verschließen, so dass man auch seine Sachen dort lagern kann. Allerdings sollte man seine persönliche Ausstattung in Grenzen halten, den der Schlafstrandkorb bietet leider nur sehr wenig Stauraum. Lediglich unter der Matratze befindet sich ein kleines Fach, welches wir für unsere Schuhe genutzt haben. Handtasche & Co. haben wir oberhalb unserer Köpfe verstaut.

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Als wir die Nacht „geplant“ haben, waren wir uns ziemlich sicher, dass wir diese komplett durchquatschen und dabei die Sterne und Wellen beobachten würden. Weit gefehlt, denn erstens mussten wir den „Deckel“ des Strandkorbs verschließen, weil es regnete und zweitens hat das gleichmäßige Rauschen des Meeres schnell dazugeführt, dass wir tief und fest geschlafen haben. Ja… wir konnten wirklich dort tief und fest schlafen.

Der Schlafstrandkorb ist so bequem, dass man sehr gut die Nacht dort in Ruhe verbringen kann. Und selbst bei Regenwetter kommt kein Tropfen ins Innere – alles ist regensicher. Unsere Angst, dass wir vielleicht in der Nacht frieren werden, war total unbegründet – eher war es mit 4 Schlafsäcken (1 Schlafsack als Matratzenschutz, 1 Schlafsack für jede Person + 1 Schlafsack als Decke) viel zu warm. 2 Schlafsäcke und je 1 Kopfkissen hätten absolut ausgereicht. Beim nächsten Mal sind wir schlauer.

Am Samstag morgen sind wir tiefenentspannt aufgewacht, haben den Deckel des Schlafstrandkorbes aufgemacht, der Sonne entgegengeblinzelt, den ersten Joggern am Strand zugewunken und das Meer beobachtet. Wir haben gekichert wie kleine Mädchen bei dem Gedanken die ganze Nacht so ganz alleine am Strand geschlafen zu haben. Nur wir und das Meer!

Das wir eigentlich alles verschlafen haben, spielte gar keine Rolle mehr. Und so einen Strand morgens um 7.00 Uhr ganz für sich alleine zu haben, ist ja auch was Tolles. Zum Baden war es leider noch zu frisch, aber genau richtig um mit nackten Füßen am Strand spazieren zu gehen und die Zehen ins Wasser zu halten. Es hat sich super angefühlt!

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Unser Fazit: wir sind absolute Schlafstrandkorb-Fans! Es ist wunderschön eine Nacht am Meer zu verbringen. Egal, welches Wetter herrscht, man ist geschützt. Wind und Regen können einem nichts anhaben. Und auch bei praller Sonne kann man sich durch das Verdeck, welches sich teilweise vor-oder zurückziehen läßt, Schatten verschaffen. Durch die Security abends am Strand fühlten wir uns auch sicher. Angst vor Störenfrieden in der Nacht ist total unbegründet. Die sanitären Anlagen sind fußläufig zu erreichen und können auch in der Nacht genutzt werden, weil man einen Schlüssel hat. Es gibt auch die Option ein Frühstück im Korb zu buchen. Das haben wir allerdings nicht gemacht, sondern am Marktplatz gegessen. Hätten wir vielleicht aber auch gebucht, wenn die Wetterprognose sicherer gewesen wäre. Wir kommen wieder, keine Frage!

Überwältigt bin ich auch immer noch über eure Resonanz, Kommentare und Likes auf unser Schlafstrandkorb-Bild bei Instagram und Facebook! Der Knaller!

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Online läßt sich diese außergewöhnliche Idee übrigens hier buchen.

Habt ihr schon mal am Strand geschlafen? Habt ihr auch Lust auf eine Übernachtung im Schlafstrandkorb? Oder eher im Sand nur mit Decke an einem lauen Sommerabend?

Liebe Grüße,

 

 

 

 

Gerne verlinken wir diesen Post auch beim #sonntagsglück bei Katrin von Soulsistermeetsfriends.

Urlaub an der Ostsee | Janbeck*s Fairhaus in Gelting

Großes Glück für mich ist, wenn ich das Wochenende an der Schlei verbringen kann. Für mich ist die Region in Schleswig-Holstein das schönste und ruhigste Wochenend-Fleckchen, um die Akkus der Arbeitswoche wieder aufzuladen. Da wir im Nordwesten von Hamburg wohnen, sind wir nach ca 2 Stunden problemlos in Kappeln oder in Maasholm direkt am Wasser.

Viele meiner Freunde und Familie konnte ich in den vergangenen drei Jahren bereits davon überzeugen, dort auch ein Wochenende mit mir zu verbringen! Aber manchmal wird dann selbst unsere Unterkunft zu klein, um alle unterzubringen.

Da das Wetter zu meinem Geburtstag (im Mai) auch nicht zum Zelten einlud und ich dieses auch nicht meinen Gästen zumuten wollte, waren wir auf der Suche nach einer schönen Unterkunft, nach Möglichkeit einer kleinen Ferienwohnung!

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Janbeck*s FAIRhaus in Gelting

Auf ihrem Hof bietet Familie Janbeck die Möglichkeit Ferienwohnungen zu buchen. Nach kurzer Rücksprache stand fest, dass wir eine kleine Ferienwohnung für 3 Personen anmieten und auch das Geburtstagsfrühstück dort stattfinden lassen.

Die beste Entscheidung!

 

Janbeck*s FAIRhaus – Hofcafé

Für Kaffee und Kuchen haben wir in den vergangenen Jahren bei Fahrradtouren immer wieder Station bei Janbeck*s FAIRhaus – Hofcafé in Gelting – Lehbek gemacht!

Warum ich dieses Café so mag?

  • weil, ich eine riesige Schwäche für tolle selbstgebackene Kuchen habe (ich meine, nicht so kleine Petit Fours – sondern eher große Kuchenstücke, wie man sie sonst vom Besuch bei den Eltern kennt)
  • weil man dort bei gutem Wetter mitten auf einer Wiese sitzen und den Bauerngarten bewundern kann und bei kühleren Temperaturen der helle Gastraum zum Verweilen einlädt
  • weil man sich aufgrund der tollen Gastfreundschaft wie zu Hause fühlt
  • Produkte aus der Region oder dem eigenen Garten verwendet werden und
  • es eine kleine Auswahl an ausgesuchten Produkten zu kaufen gibt

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Wir hatten ein grandioses Geburtstags-Frühstück mit leckeren regionalen Produkten, wie z.B. Rum-Salami aus der Fleischerei Jens Petersen in Lindaunis, selbstgemachte Pestos, Quarkspeisen mit Kräutern aus dem Bauerngarten und Apfelspalten mit Zimt. Dazu eine große Auswahl an Brot, Brötchen, Marmelade und Honig! Ein wunderschöner Wildblumenstrauß hat den Tisch geschmückt.

Ein toller Start in den Tag!

Janbeck*s Fairhaus – Ferienwohnung WEST

Mit der gleichen Liebe sind die Zimmer der Ferienwohnungen eingerichtet.

Nachfolgend ein paar Bilder, der von uns angemieteten Ferienwohnung mit 2 Schlafzimmern „WEST“.

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Wir können Janbeck*s FAIRhaus allen wärmstens empfehlen für einen entspannten Nachmittag im Café oder aber auch für ein paar Tage an der Geltinger Bucht.

Tolle Ausflugsziele an der nahegelegenen Ostsee sind u.a. auch:

Na neugierig geworden? Infos zur Anfahrt hier.

Vielleicht treffen wir uns ja mal im Café?

Öffnungszeiten:

Täglich von 11:00 bis 18:00 Uhr

Mittwoch ist Ruhetag!!

Janbeck*s FAIRhaus
Lehbek 10
24395 Gelting, OT Lehbek

Bis bald an der Geltinger Bucht,

Rebekka-Unterschrift

 

 

 

Diesen Blogpost teilen wir auch sehr gerne bei Soulsistermeetsfriends #Sonntagsglück „Kleine Momente – großes Glück“ und bei Miss Red Fox „Nice little things around“

Yeah! Wir verlosen ein 2-Gänge Lieferpaket vom Kochhaus für 2 Personen !

*Werbung* Als kochbegeisterte Hanseatin war ich hin und weg als ich von der Eröffnung eines weiteren Kochhauses in unserer tollen Stadt erfahren habe. Seit dem 17. Oktober heißt es „Moin, Moin Eppendorf – Hamburg begrüßt ein neues Kochhaus“.

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Photocredit: Kochhaus

Adresse: Kochhaus Eppendorf, Eppendorfer Landstraße 86, 20249 Hamburg

Das Kochhaus finde ich, ist eine super Alternative zur „normalen“ Rezeptsuche. Denn verzweifeln wir nicht alle mal, beim Durchblättern der Kochbücher, weil wir uns immer fragen, habe ich hierfür alle Zutaten im Haus oder bekomme ich auch alles im Supermarkt? Oder warum muss ich mir Gewürze immer gefühlt kiloweise kaufen, wenn ich doch nur eine Messerspitze brauche!

An frei stehenden Tischen voller frischer Zutaten finden die Kunden alles, was sie zu einem bestimmten Gericht brauchen. Gegliedert nach Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen, für jeweils zwei, vier oder mehr Personen ist das Kochhaus vor allem ein Ort des Genusses und der Inspiration.

Das in dieser Form weltweit einzigartige begehbare Rezeptbuch bietet ein ständig wechselndes Angebot an 18 verschiedenen Rezepten, von denen zwei bis drei wöchentlich wechseln.

Quelle: Kochhaus

Alle Zutaten werden zu den einzelnen Rezepten frisch präsentiert, zudem gibt es noch jede Menge toller Produkte rund ums Kochen dort zu entdecken. Passende Weine und sonstige Getränke findet ihr natürlich auch! & die Kochbuch-Ecke hatte es mir besonders angetan.

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Wollt ihr auch mal die leckeren Rezepte vom Kochhaus ausprobieren?

Dann hinterlasst uns einfach einen Kommentar unter diesem Post, Facebook oder Instagram, welches euer absolutes Lieblingsrezept ist und ihr habt die Chance ein tolles Lieferpaket mit einem 2-Gänge-Menü (1 Hauptspeise + 1 Vor/Nachspeise) für 2 Personen zu gewinnen.

Folgende Bedingungen gelten:

  • Die Teilnahme ist nur unter Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse von volljährigen, natürlichen Personen mit Wohnsitz in Deutschland möglich bis zum 30.10.2015 (23:59)
  • Der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden.
  • Der Gewinner wird per Zufallsauswahl bestimmt und von uns binnen drei Tagen unter der angegebenen E-Mail-Adresse informiert.
  • Reine Gewinnspielaccounts werden wir von der Teilnahme ausschließen.

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*Gewonnen hat Claudia über Instagram* Herzlichen Glückwunsch! Allen Teilnehmern herzlichen Dank!!

Viel Glück und einen wunderbaren Start ins Wochenende,

Rebekka-Unterschrift

 

 

 

Der Gewinn wurde uns vom Kochhaus kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist meine Eigene!

Sewing Love – Ich näh`s mir …bei TAMODO in Eimsbüttel

Ich freu mich immer über Donnerstage, denn seit ungefähr 4 Wochen habe ich mal wieder meine Nähmaschine aus dem „Dornröschen“-Schlaf geweckt und mich zu einem Nähkurs angemeldet. Nicht, weil ich nicht weiß wie man näht… aber ich nähe so so ungern alleine. Viel schöner finde ich es in einer kleinen Runde, in der man sich wundervoll austauschen kann und gemeinsam die entstandenen Projekte begutachtet. Wer ist schon gerne alleine?

Und weil der Nähkurs fast um die Ecke ist, kann ich diesen auch abends noch sehr gut erreichen. Ich finde es nämlich oft problematisch, wenn die Kurse bereits um 18.00 Uhr beginnen, weil ich das nicht entspannt schaffen kann.

Aber bei Tamodo in Eimsbüttel werden Kurse ab 19.00 Uhr angeboten, was perfekt passt.

Zudem machen Abende mit Dorina mir persönlich immer sehr viel Spaß, vielleicht auch, weil wir uns eben schon aus zwei anderen Nähkursen kennen.

Hatte ich doch mal im Überschwang bei einem Nähwochenende mit ihr einen Kapuzen-pullover genäht, bei dem die Öffnung der Kapuze leider nicht nach vorne zeigte, wie allgemein üblich, sondern im 90Grad Winkel nach rechts. Auweia… nun gut…Pullover trotzdem angezogen… Krone gerichtet und steif und fest behauptet  „Nein, das hab ich extra so genäht, denn oftmals ist der Wind so stark an der See, das ich in diesem Fall problemlos mein Gesicht schützen kann“. Was mal wieder zu dem oft in Nähkursen gehörtem Spruch führte „Meister ich bin fertig, darf ich trennen?“ und wir uns darüber auch heute noch ausgelassen freuen können.

Dorinas schönes Nähatelier findet ihr in der Müggenkampstraße 43 in Eimsbüttel (im ehemaligen „Filmraum“). Es gibt dort viele hinreißende Dinge zu entdecken… ach ich glaube ich muss noch eine Menge Nähkurse belegen 🙂

Falls ihr auch mal Lust auf einen Nähkurs habt, alle notwendigen Informationen findet ihr hier.

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In diesem Nähkurs hatte ich mir fest vorgenommen eine graue Tasche zu nähen aus Fake-Leder, um erst einmal den perfekten Schnitt zu finden. Jetzt gefällt mir die Tasche so gut, das ich mir durchaus vorstellen könnte, diese auch nochmal in Leder zu nähen. (Leider habe ich in diesem Fall nur ein Handy-Foto, weil die Lichtverhältnisse in dieser Woche nix anderes abends zugelassen haben)

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Aber ihr werdet in den kommenden Wochen bestimmt noch das ein oder andere Teil von mir präsentiert bekommen, denn natürlich sind während des Kurses noch andere kreative Dinge entstanden und ich konnte mir zum Glück weitere 4 Donnerstag Abende sichern!

Habt ihr auch gerade ein DIY Projekt, welches euch restlos begeistert oder aber auch an den Rand der Verzweiflung bringt?

Lasst mal hören 🙂

Herzliche Grüße,

Rebekka

 

 

 

 

Einfach mal abschalten – die Ruhe genießen

Wenn alles zuviel wird, bring mich hier hin,
dreh meine müden Segel wieder in den Wind,
füll meinen Atem, feder mein Herz, bring mich zur Ruhe,
bring mich ans Meer.

Lyrics: Silbermond  -„Ans Meer“

Wenn ich könnte, würde ich gerne immer am Meer wohnen, denn ich finde Strände strahlen eine Ruhe und Bescheidenheit aus, die einen immer wieder „erdet“.

(Außer wir haben 30 Grad und ganz Hamburg hat sich auf den Weg ans Meer gemacht, dann hat die Anreise oder auch das Schauspiel am Strand wenig mit Entspannung zu tun, das geb ich zu).

Aber dieses Wochenende hatten wir den Strand gefühlt ganz für uns alleine & die Sonne strahlte vom Himmel. Perfekt, um das neue Objektiv an meiner Kamera auszuprobieren und die Füße in den Sand zu tauchen.

Deshalb gibt es heute auch weniger Worte, als viel mehr Bilder….

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Beim Durchscrollen der Bilder muß ich immer wieder schmunzeln, denn der bernsteinfarbene Stein erinnert mich irgendwie an eine Hundeschnauze (einen schlafenden Hund im Wasser) 🙂 – aber das liegt wohl im Auge des Betrachters.

Besonders gefreut habe ich mich einen“Herz-Stein“ am Strand zu finden. Dieser wurde natürlich gleich eingesteckt…

Als neues Objektiv nutze ich gerade das SIGMA 18-250mm 3.5-6.3 . Geeignet finde ich es für Städte- und Landschaftsaufnahmen.

Da ich meistens schon zuviel in meiner Handtasche mitnehme, freue ich mich ab sofort statt zwei nur noch ein Objektiv zu tragen. Allerdings muß ich sagen, hat mich das Gewicht doch überrascht, denn es ist schwerer, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich bin gespannt, wie sich unsere Freundschaft weiterentwickelt!♥

Ich halte euch auf dem Laufenden

Einen schönen Wochenstart wünscht euch,

Rebekka

 

Gefühlt mitten im Herbst angekommen – was ein Ausflug an die Schlei mit Zwetschgenmarmelade zu tun hat


Ich sag` nur 2 Worte „Sieseby“ und „Rieseby“!

Hä? Wo? Was? werdet ihr euch fragen… sind das Städte? Wenn ja, wo liegen die denn? Kann man da was erleben?  & was macht man(n) da?

Seit circa einem Jahr hab ich mein Herz an die Schlei-Region verloren (nun ja… gleich nach Hamburg, weil Heimat & Köln, weil Schwesterherz)! Ich liebe die Ausflüge am Wochenende in diese doch eher stille, aber bezaubernde Region Deutschlands. Von Hamburg ist Kappeln in ungefähr 1h45 zu erreichen (also nicht ganz aus der Welt) und ca. 40 km von Flensburg entfernt.

Dieses Wochenende sind wir mal wieder an die Schlei gefahren, um die Landschaft zu erkunden. Leider war das Wetter sehr unbeständig und so haben wir die Räder im Schuppen gelassen und sind mit dem Auto herumgefahren.

& zwar in die schönen kleinen Orte Sieseby und Rieseby. Vor allem gefallen haben mir die sehr gut erhaltenen Fachwerkhäuser in Sieseby. Es ist, als wäre man in einer anderen Zeit wieder aufgewacht. Kinderleicht läßt sich der Stress der Großstadt dort vergessen. Manche behaupten gar  „Sieseby ist sicherlich das schönste Dorf an der Schlei“ und deshalb kann man dort ganz wunderbar spazieren gehen.

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In Rieseby haben wir nur einen kurzen Stopp gemacht auf der Suche nach einem schönen Café. Gefunden haben wir dieses in der „Mühle Anna„. Besonders schön ist das Künstleratelier neben der Mühle, das mit schönen Bildern und tollen Dekoideen überrascht.  („Dinge, die man vielleicht nicht immer unbedingt braucht, die das Leben aber lebenswert macht“ – Quelle hier). Das Atelier beherbergt zudem ein kleines Café in einem wunderschönen alten Garten. Meine Empfehlung: der Früchtetee „Birnengeheimnis von Ribbeck“. Yammi!

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Aber was hat das jetzt mit Zwetschgenmarmelade zu tun, fragt ihr euch! Zu Recht! Das letzte Wochenende hat sich schon angefühlt, als wäre der Herbst wieder eingezogen und dazu gehören für mich Zwetschgen…definitiv! Ein schöner Klecks Marmelade auf einem Brötchen, da kann ich nicht widerstehen.

Aus Nachbars Garten – Zwetschgenmarmelade

Ok! Das mit Nachbars Garten ist jetzt ein wenig übertrieben… es ist doch dann eher des Kaufmann`s Auslage. Aber ich habe sie zumindest selber eingekauft! 🙂

Zutaten:

  • 1, 2 kg Zwetschgen
  • 1 EL Zucker
  • 2 Vanillestangen
  • 1 kg Gelierzucker (1:1)
  • Saft von 1 Zitrone

& so einfach wird es zubereitet:

Die Zwetschgen waschen, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Gut ¾ der Pflaumen zuckern und eine Stunde ruhen lassen, danach auf kleiner Hitze zu einem Mus kochen (dieses dauert u.U. ca. 20 Minuten) – schön warten bis alles zerfallen ist.

Danach das Mus mit dem Saft der Zitrone, dem Gelierzucker, sowie den restlichen Pflaumen aufkochen. Die Konfitüre sollte mindestens 4 Minuten kochen. Kurz vor Ende dieser Zeit rührt ihr einfach das Mark der Vanillestangen unter. Achtet gut darauf, dass es sich verteilt.

Nach der Gelierprobe könnt ihr die Konfitüre in eure vorbereiteten Gläser (kochend ausgewaschen) einfüllen. Bitte dreht die Gläser für 5 Min auf den Kopf… und jetzt zurücklehnen, die Konfitüre abkühlen lassen und genießen!

Zwetschgenmarmelade 1

Konfitüren, Marmeladen und Gelees halten sich sehr lange in dunklen und kühlen Räumen.

Sie eignen sich auch hervorragend als Geschenkidee für Gäste … ihr könntet diese als Platzkärtchen für euer nächstes Dinner verwenden. Einfach eine kleine Karte mit Namen am Glas befestigen – fertig. Vielleicht kennt ihr ja sogar die Lieblingsmarmelade eurer Gäste?

Mein heutiger Tipp für die Konfitüre ist:

Ein Schälchen Naturjoghurt + ein Löffelchen Konfitüre unterrühren fertig 🙂 Yammi!

Welches ist euer Vorschlag??

Laßt mal hören,

Rebekka

 

Hamburg mal anders erkunden – mit Tripventure durch die Schanze

Wie einige von euch ja bereits von Facebook wissen, war dieses Wochenende wieder „Schwestern-Wochenende“! Anlässlich des Geburtstages einer sehr guten Freundin ist Jenny in die Stadt an der Elbe gereist und ich hab mich gefreut wie Bolle!

Angeregt durch eine interaktive Stadtralley, die ich im vergangenen Juni mal in Berlin gemacht habe, hatte ich mir überlegt im App-Store zu schauen, welche Möglichkeiten das Smartphone bietet, Hamburg mal anders kennenzulernen.

Unser Interesse hat die App „Tripventure“ für Hamburg SECRET CITY geweckt:

Begib dich auf Spurensuche

Verliere keine Zeit. Nimm dein Smartphone. Mach dich auf den Weg durch die reale Stadt. In dem ortsbasierten Abenteuerspiel siehst du virtuelle Charaktere und Gegenstände durch die Kamera deines Smartphones und erlebst die Stadt so ganz neu.

Kaum bist du in der Stadt angekommen, meldet sich Max, ein ehemaliger Schulfreund bei dir. „Ich muss dich treffen. Es geht um etwas Wichtiges.“ Er schlägt als Treffpunkt seine Wohnung vor. Du hast Max ewig nicht mehr gesehen, aber er hatte immer schon einen Hang zu leichtsinnigen Aktionen. Steckt er jetzt wieder in der Klemme?

Zum Spielverlauf: Secret City wird in der echten Stadt gespielt. Während du dich auf der Spielroute bewegst, löst du Rätsel, findest und kombinierst Gegenstände und führst Dialoge mit allerlei Personen.

Secret City_10.08.2014

Also, schnell die App runtergeladen, Handy und Kamera gegriffen und ab zur U -Bahn zum Startpunkt des Quiz im Herzen des Schanzenviertels. Den Startpunkt hatten wir gefunden, jedoch dann wurde es etwas schwieriger, denn es war nicht von Anfang an klar, wie das Spiel  funktioniert.

Von der Schanze aus, ging der Weg weiter Richtung St.Pauli, allerdings haben wir dann die Fährte verloren. Leider ließ sich das Programm nicht weiter entlocken, wo sich die nächsten Zielpunkte verstecken.

FAZIT: eine tolle Idee, aber leider nicht selbsterklärend. Der Beginn war etwas holprig, weil nicht klar war, was die einzelnen Aufgaben beinhalten. Es wäre schön gewesen, wenn es eine eingebaute Hilfefunktion gäbe oder aber auch die Möglichkeit Tipps zum Lösen der nächsten Frage oder des nächsten Anlaufpunktes gäbe. Das Rätsel soll für die gesamte Familie geeignet sein.. nun ja, wir waren 4 Erwachsene und mußten leider in Episode 2 enttäuscht aufgeben, weil wir den nächsten Zielpunkt nicht ausfindig machen konnten.  Das Spiel auf dem Handy zu spielen war eine Herausforderung, da die Darstellungen sehr klein sind und somit nicht immer alle Teilnehmer eingebunden werden konnten.

Aber, wir hatten durch das Spiel auch die Möglichkeit Hamburg wieder zu „erlaufen“ und sich auch mal in Straßenzügen zu bewegen, die sonst nicht zum normalen „Stadtrundgang“ gehören.

Deshalb folgen heut auch mal jede Menge Bilder, die wir auf unserem Streifzug gemacht haben & weil wir uns nicht unterkriegen lassen wollten, haben wir den Nachmittag sehr entspannt ausklingen lassen im Elbgold (es sollte unbedingt probieren werden: ChaiFrappe) und danach im Altes Mädchen (unsere Empfehlung hier: SummerAle).

Jenny hatte in ihrem GrillEventPost ja schon vom tollen Bier aus den Schanzehöfen geschwärmt, was ich nur unterstreichen kann (hier)

Beide Locations kann ich allen nur wärmstens empfehlen, wenn ihr auf der Suche nach einem tollen Kaffee oder einem besonderen Bier seid!


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schanzenviertel_2_10.08.2014

schanzenviertel3_10.08.2014Habt ihr auch schon einmal Geocaching gemacht? Hat es euch gefallen? Gibt es eine App, die ihr empfehlen könnt? Vielleicht für das Rheinland, wo mich meine Reise in 14 Tagen hinführt?

Einen schönen Wochenstart,

Rebekka

 

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah…Chillen an der Schlei!

Endlich ist er da…der Sommer! Und wenn man alles richtig gemacht hat, dann hat man genau JETZT Urlaub. Am besten irgendwo an der See, wo man den ganzen lieben langen Tag faul im Strandkorb oder auf der Strandmatte liegen kann und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lässt. [Kleine Zwischenfrage an dieser Stelle: Gibt es eigentlich noch diese Strandmatten aus Bast? Für mich die ultimative Erinnerung an Sommerurlaube in den 80igern. Haben die vielleicht den Sprung durch Raum und Zeit ins 21. Jahrhundert überlebt?] Wo man jede körperlich Anstrengung auf ein Minimum reduziert und sich nur erhebt, wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt….Pipi, Hunger, Durst! Bei allem anderen ist alleine schon die Überlegung „Stehe ich jetzt kurz auf oder nicht?“ schon zu kräftezehrend und schweißtreibend.

Und jetzt dürft Ihr 3x raten, wer zu diesen Glückspilzen gehört…mein liebes Schwesterherz! Die treibt sich nämlich gerade wieder in Maasholm rum und das sogar für ganze 2 Wochen!Frecheit! Will auch!! …. Aber gut, es sei Ihr gegönnt!!

Da Maasholm noch vor kurzer Zeit per Rauchzeichen mit dem Rest der Welt kommuniziert hat und gefühlt erst jetzt so langsam die ersten Telefone mit Drehscheibe Einzug halten, ist es mit dem Internet so ein Thema. Ein sehr schnell erzähltes und nicht sehr ergiebiges Thema. Mal läuft es, mal nicht und zum Bloggen reicht es definitiv nicht aus. Gleiches gilt für das Mobilfunknetz – selten ist es deutsch, häufiger dänisch, aber meistens gar nicht vorhanden. Ein Urlaub ganz nach dem Motto „Zurück in die Vergangenheit“:-)

So können wir jetzt auch nur mutmaßen, was neben dem Chillen am Strand oder im Garten so auf dem Programm steht…

Ich tippe auf eine Fahrradtour an die Perle der Schlei – Arnis. Es ist nicht nur von der Einwohnerzahl, sondern auch von der Fläche die kleinste Stadt Deutschlands. Ich bin mir sicher, wenn ich mich in der Schleiperle auf die Lauer legen würde, dann müsste ich nicht lange warten, bis Rebekka mitsamt Gizzy im Fahrradkorb angeschossen kommt, um auf der Terasse den herrlichem Ausblick zu geniessen. Arnis ist wirklich ganz wunderbar erholsam!

Arnis

Auch auf einen Besuch in Flensburg würde ich wetten. Wer einmal dort ist, muss unbedingt einen Abstecher zur Rote Straße machen. Hier gibt es viele tolle kleine Geschäfte und sehr gemütliche Cafés.

Zusammenfassung Flensburg

Ein tolles Ausflugsziel ist auch Wackerballig mit seinem Yachthafen….

Wackerb.Hach, ich könnte jetzt noch eine ganze Zeit mit weiteren tollen Ausflugszielen weitermachen. Aber ich will nicht schon alles verraten, denn Rebekka hat nach Ihrem Urlaub bestimmt auch viel zu berichten und viele tolle Fotos im Kasten!

Und wenn ich die „Morsezeichen“ des Leuchtturmes in Maasholm richtig übersetzt habe, bringt Rebekka auch einige DIY-Ideen mit nach Hamburg! Yippieh!!

Ich hoffe auf jeden Fall Sie geniesst die Zeit und lässt es sich gut gehen. Schließlich geht ein Urlaub meistens immer viel  zu schnell vorbei und man schafft gar nicht alles, was man sich vorgenommen hat!

Was ist mit Euch? Zählt Ihr auch gerade zu den Glücklichen, die Urlaub haben oder vielleicht sogar noch vor sich haben? Was sind Eure Reiseziele?

Sonnige Grüße vom Rhein,

unterschrift

Zeit, die wir uns nehmen… ein Abend am Hafen

 

Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns was gibt

#Ernst Ferstl

 

Gerne möchte ich eine neue Rubrik ins Leben rufen… gewidmet all den kleinen und schönen Momenten, die uns begegnen, die uns berühren und die man am liebsten für immer festhalten möchte!

So ein kleiner Moment war heute! In unserer zweiten Wahlheimat nahe dem Meer treibt es uns Samstags abends immer an den Hafen (ok zugegeben weniger wegen der Schiffe – sondern eher wegen der oberleckeren Pommes & der Currywurst – die Weltbeste). Das Wetter war zauberhaft und so haben wir uns auf unsere Fahrräder geschwungen und einen kleinen Abstecher gemacht & zum allerersten Mal haben wir auch unsere Badesachen eingepackt und sind schwimmen gegangen! Da sind wir nun schon seit fast einem Jahr an der Ostsee, aber das hatten wir in der Tat noch nie gemacht.

Verzaubert hat uns heute die Weite des Meeres und das Fernweh der Segler…

…und natürlich auch wieder Gizzy

Welche Momente faszinieren dich? Welchen Moment hättest du in letzter Zeit am liebsten eingefroren?

Sommerliche Grüße von der Schlei,

Rebekka